Dienstag, 11. Juni 2019

Aus Fehlern lernen

Kennen Sie das?

Sie sind der festen Überzeugung, dass Sie es dieses Mal wirklich begriffen haben. Dass es genug weh getan hat, um sie von einer Wiederholung abzuhalten.

Dass Sie nicht noch einmal den Fehler machen und Hoffnung ihre Gedanken und Gefühle leiten lassen. Vorausdenken und -fühlen.
In dieses blaue Zeug hinein, dass sich Zukunft nennt und so harmlos tut, aber das Potential hat sich wie ein Seil um das Herz zu schnüren und es ersticken zu lassen. Dabei zusieht und beobachtet, wie das Herz immer langsamer schlägt und endlich still ist. Keine Bilder mehr zeichnet, die von "uns" sprechen, keine Musik mehr im Kopf spielt, die Träume begleitet. Bereit ist zu warten, erwarten.

Und damit das perfekte Opfer ist, für das, was sich Realität nennt.

Zu viel in einen Menschen gehofft, geträumt und gefühlt.
Zu viel in Worte hineingefühlt, -gedacht, -geträumt
Zu viel gesehen

Zu spät an das "nie wieder" gefühlt

Zurück zum Anfang, noch einmal dieses Leben leben, bis ich lerne

Sonntag, 14. April 2019

Guten Morgen

05.00 Uhr aufstehen.
Ich meine, was ist das für eine Zeit?

Jeden Morgen sitze ich 5 Minuten auf der Bettkante und philosophiere über den Sinn und Zweck. Da zu diesem Zeitpunkt mein Gehirn noch jegliche Kooperation vermeidet, bin ich noch nicht sehr weit gekommen. Sicher ist aber, dass es in diesen vier Wänden niemanden gibt, der sich über die frühe Zeit freut.

Man sollte ja meinen, dass zumindest die Hunde erfreut wedelnd neben der Haustür stehen und die Idee toll finden. In der Realität sieht es so aus, dass beide sich noch tiefer in ihr Kissen graben und es erst mal mit ignorieren versuchen. Geht dann das Licht an, wird murmelnd ein Vorderbein übers Gesicht gezogen und der Welt die Unzufriedenheit mitgeteilt.

Während ich also im Bad verschwinde, bleiben hinter mir mein Gehirn und meine beiden Hunde in ihren jeweiligen Betten zurück.

Etwas frischer, aber immer noch jenseits von "wach" ziehe ich mich an, mit manchmal erstaunlichen Ergebnissen, wie ich dann im Büro feststellen darf.

Es folgt der morgendliche Motivationsversuch die Hunde zu einem Spaziergang zu überreden. Die kleine E. macht ja noch mit, unternimmt allerdings keinen Versuch die Ringe unter ihren Augen zu verbergen. C. tut noch nicht einmal so, als ob sie aufstehen würde und testet erst mal aus, ob ich es auch wirklich, wirklich ernst meine. Irgendwann wird der Kopf gehoben und der Blick vermittelt ein ziemliches deutliches "Ernsthaft?"
Schließlich stehen wir alle drei verfroren vor dem Auto und machen uns auf dem Weg in die Felder.

Und dort passiert dann doch eine gewisse Transformation: Der blau rote Himmel, die frische Luft und die vielen Vogelstimmen machen mir klar, welches Privileg ich genieße. Einigermaßen besänftigt fahren wir wieder nach Hause, wenn nicht die kleine  E. die Gelegenheit genutzt hat, sich in etwas lang totem zu wälzen. Dann ist die Stimmung zumindest bei mir nicht ganz so gut.

Um in einem wachähnlichen Zustand im Büro anzukommen, habe ich vor zwei Wochen eine weltbewegende Erfindung namens "Chokochino" in der Tanke auf dem Weg entdeckt. Es bestand das Problem, dass ich Koffein zum Überleben benötigte, aber keinen Kaffee mag. "Ein Teufelsdreieck meine sehr verehrten Damen und Herren"
Nun aber die Lösung. Kakao mit viel Milch und wenig Kaffee. Hilft!
So gut, dass ich direkt zwei mitnehme. Einen im kindersicheren Thermobecher von zuhause und einen in dem instabilen Pappbecher aus der Tanke.

Resultat am vorigen Freitag:
Müde den ersten Becher unter die Füllstatin gestellt, voll gemacht, weg gezogen, bevor der Kaffee kam, der dann hübsch daneben floss. Zweiten Becher intelligenter fabriziert, ins Auto und schnell zum kleinen Supermarkt, der um die Zeit schon auf hat. Denn natürlich hatte ich auch nicht eine Scheibe Brot mehr für mein Frühstück im Haus.
Auf dem Weg zum Laden den halben Becher Chokochino über den weißen Pullover gekippt (musste ja heute sein, gestern hatte ich ein farblich besser passendes Oberteil an) und dann im Supermarkt das letzte Käsebrötchen verpasst. So etwas kann mich sehr unzufrieden machen!

Anschließend im Büro dann noch die Beurteilung für die eine Woche Qualifikationstraining bekommen. Und anschließend schon reif fürs Wochenende gewesen, um 09.05 Uhr....


Samstag, 13. April 2019

Herz-ausschütt-Post

Wie geht es? Ist wohl die nahe liegendste Frage nach so langer Zeit


Kommt darauf an, wie optimistisch man ist und da habe ich wohl etwas Glück gehabt.

Beruflich stecke ich zeitlich ziemlich zurück. Mittwoch und Donnerstag komme ich erst nach 19.00 Uhr nach Hause, schnappe mir die Hunde und bin nach 20.00 Uhr wieder da. Also auch keine Zeit einzukaufen, denn hier schließen die Läden spätestens ! um acht.
Bedeutet für Dienstag und Freitag zwingend:Einkaufen und waschen , denn nach 20 Uhr schmeiße ich auch keine Waschmaschine mehr an. Meine Nachbarin wird es mir danken
Aufstehen um 5 Uhr wird wohl nie mein großes Hobby werden, aber die Morgendämmerung jetzt im Frühling, zusammen mit den Hunden , das hat schon was. Nach dem Krach zu schließen, sind außer den Hunden und mir auch nur knapp 200 Piepmätze zu der Zeit unterwegs.
Nur dass die mehr als "piep" machen - man kann sich in den ganzen Melodien verlieren, wenn man nicht ins Büro müsste.
Im Büro läuft es meiner Meinung nach immer besser, auch die Müdigkeit hat stark nachgelassen, seitdem ich die Blutdruckmedis weg lasse. Welche Meinung die Bereichsleitung dazu hat, werde ich wohl Mitte Juni erfahre, dann ist meine Probezeit zu Ende. Einer aus unserer Gruppe ist jedenfalls schon gekündigt worden. Blödes Gefühl

Apropos blödes Gefühl: Das überkommt mich manchmal in privater Hinsicht. Weiß nicht, ob fliehen oder bewusst mehr drauf einlassen der richtige Weg ist. Aber ich habe die Gewissheit, dass ich immerhin überraschenderweise noch zu beidem in der Lage bin. Wobei es mehr die zweite Alternative ist, die mich überrascht. Dass die Miss das noch kann - vorsichtig um die Ecke schauen, "hab dich lieb" flüstern, und schnell wieder verschwinden, bevor es jemand merkt.
Das Problem dabei ist nämlich, wenn da jemand ist, der nicht darauf reagiert.
Das tut nicht gut
Aber immerhin, ich habe noch die Fähigkeit dazu


Ich lerne außerdem meine neue devote Seite immer mehr kennen, teilweise auch durch eine gewisse Eigendynamik, weil es vorwärts drängt, als wenn etwas in mir immer wieder den richtigen Platz sucht. Und diese Erleichterung, wenn dieser Platz gefunden ist.
Kennt jemand diese kleinen Vertiefungen in die bestimmte Formen passen? So ähnlich fühlt es sich, es passt einfach. Endlich fühlt es sich sicher an





Montag, 31. Dezember 2018

2018 - noch einmal typisch Ich

Da sitze ich nun am Rechner, Handy, Telefon und freue mich über die "Neujahr-Wünsche" die wie eine Schneelawine über mir nieder gehen.

Und überlege dabei ängstlich, wie ich es schaffen soll, den ganzen Menschen zu antworten. Ohne bis Ostern dafür zu brauchen...


Im Netz nach einem schönen gif gesucht und tatsächlich auch ein schönes, schlichtes, edles Bild  gefunden. Also ohne Kätzchen, buntes animiertes Feuerwerk oder tränenreicher Texte

1504720350 141 15 best happy new year 2018 gif for whatsapp animation full hd - 15 Best Happy New year 2018 Gif For Whatsapp, Animation Full Hd


Ist doch hübsch oder?

Hat nur einen Haken



Das war für 2018


Fällt aber keinem auf :-D

Montag, 24. Dezember 2018

Zufallstelefonate

Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass man so kurz vor Weihnachten mit den wichtigen Menschen in seinem Leben telefoniert immens hoch.

Dennoch hat sich heute aus vielen Zufällen die Situation ergeben, dass es wirklich die derzeit guten Menschen in meinem Leben waren, mit denen ich telefoniert habe.

Und das ergibt ein wunderschönes zufriedenes und dankbares Gefühl. Dass ich Euch kennen darf und dass ihr mich mögt. Ich höre ein leises Schnurren meiner Seele, die sich in dieses warme Gefühl kuschelt

Sonntag, 23. Dezember 2018

Seelenkater

Das Wort schwirrt mir schon länger im Kopf herum. Weil es einen Zustand trifft, den ich noch nicht ganz beschreiben kann, der mich aber beschäftigt.

Neue Erfahrungen können mich berauschen und einige scheinen tatsächlich einen Kater zu verursachen. Also am nächsten Tag oder den nächsten Tagen.

Oder sie regen einfach einen Teil meiner Seele an, der das noch nicht kennt und darauf wie mit Muskelkater reagiert. Dieses teils angenehme und teils unangenehme Gefühl, dass dich daran erinnert, zu was Du eigentlich fähig wärst, wenn Du da mehr tun würdest, Dich traust über den Schmerz hinweg zu gehen

Und das alles nur wegen zweier Tage an einem grauen Dezemberwochenende.