Montag, 31. Dezember 2018

2018 - noch einmal typisch Ich

Da sitze ich nun am Rechner, Handy, Telefon und freue mich über die "Neujahr-Wünsche" die wie eine Schneelawine über mir nieder gehen.

Und überlege dabei ängstlich, wie ich es schaffen soll, den ganzen Menschen zu antworten. Ohne bis Ostern dafür zu brauchen...


Im Netz nach einem schönen gif gesucht und tatsächlich auch ein schönes, schlichtes, edles Bild  gefunden. Also ohne Kätzchen, buntes animiertes Feuerwerk oder tränenreicher Texte

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Ist doch hübsch oder?

Hat nur einen Haken



Das war für 2018


Fällt aber keinem auf :-D

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Montag, 24. Dezember 2018

Zufallstelefonate

Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass man so kurz vor Weihnachten mit den wichtigen Menschen in seinem Leben telefoniert immens hoch.

Dennoch hat sich heute aus vielen Zufällen die Situation ergeben, dass es wirklich die derzeit guten Menschen in meinem Leben waren, mit denen ich telefoniert habe.

Und das ergibt ein wunderschönes zufriedenes und dankbares Gefühl. Dass ich Euch kennen darf und dass ihr mich mögt. Ich höre ein leises Schnurren meiner Seele, die sich in dieses warme Gefühl kuschelt

Sonntag, 23. Dezember 2018

Seelenkater

Das Wort schwirrt mir schon länger im Kopf herum. Weil es einen Zustand trifft, den ich noch nicht ganz beschreiben kann, der mich aber beschäftigt.

Neue Erfahrungen können mich berauschen und einige scheinen tatsächlich einen Kater zu verursachen. Also am nächsten Tag oder den nächsten Tagen.

Oder sie regen einfach einen Teil meiner Seele an, der das noch nicht kennt und darauf wie mit Muskelkater reagiert. Dieses teils angenehme und teils unangenehme Gefühl, dass dich daran erinnert, zu was Du eigentlich fähig wärst, wenn Du da mehr tun würdest, Dich traust über den Schmerz hinweg zu gehen

Und das alles nur wegen zweier Tage an einem grauen Dezemberwochenende.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Mein Herr

Seit ein paar Tagen schleiche ich drum rum.

Dieser Zustand, der sich überraschend richtig anfühlt und mich gleichzeitig

Montag, 3. Dezember 2018

Deutsche B*hn Geschichten

Die Beziehung zur Deutschen B*hn ist von meiner Seite nicht unbedingt von viel Sympathie geprägt. Während des Studiums habe ich schon Stunden fluchend auf meinen Koffern sitzend im Gang zugebracht, weil die Züge viel zu überfüllt waren.

Nach dem ersten Autokauf bin ich nur noch hämisch grinsend an den Bahnhöfen vorbei gefahren, im Geist auf dem windigen Bahnsteig wartend.

Und jetzt hatte es mich doch noch einmal zur Deutschen B*ahn verschlagen, eine Fahrt in den Westen der Republik stand an, mit einem derart verlockenden Ziel, dass ich bereit war dem Ganzen noch einmal eine zweite Chance zu geben. PAH!

Die unkomplizierteste Verbindung sah zweimaliges Umsteigen vor und gewieft wie ich war, beschränkte ich mich beim Packen auf das aller notwendigste, damit die Reisetasche nicht zu schwer wurde.

Erster Bahnsteig, erste Infotafel, erste Überraschung: Der RE 23XX könnte ausfallen

okay??

Montag, 12. November 2018

kann es nicht

Liebe Freundin,
eine Mail, die ich schreibe und nicht abschicken werde. Jedenfalls nicht jetzt

Und eigentlich hoffe ich, dass ich sie nie abschicke. Weil ich schon jetzt tief atmen muss, wenn ich mir vorstelle, wie du hier liest. Verwundert bist, ungläubig. Mir innerlich den Vogel zeigst und dann anfängst verärgert zu sein. Weil ich eine Deiner wichtigsten Bindungen in Frage stelle. Zweifel äußere, auf Dinge hinweise, die offenbar sind und doch unsichtbar für dich.
Die mir Angst machen, weil ich weiß, wie sehr sie dich verletzen werden, ohne jemals dazu gedacht waren dich zu verletzen. Weil dieser Mensch nicht dir weh tun wollte, sondern sich weh tut. Jedes einzelne Mal in dem eine Lüge seine Lippen verlässt und ein Stück seiner Seele mitnimmt. Die so schön ist, dass sie Lügen nicht braucht. Aber das glaubt er nicht und versucht so zu sein, wie ein "Mensch" in seinen Augen sein sollte.

Und weil das "Mensch sein" ein Mal nicht ausreicht, wurde aus dem einem Tropfen Unwahrheit, aus der einen schönen Lüge, eine zweite und dritte, bis daraus ein Meer wird, in dem Menschen ertrinken. Er sieht dabei zu, wie ein unbeteiligter Zuschauer. Als wäre er nicht die Ursache, sondern ein Spaziergänger, der später erzählen wird, wie furchtbar diese Szene war. Und damit wird der Untergang dieser Menschen zu einer weiteren Geschichte, die sich in seinen Kopf setzt und dort zu einer Art Wahrheit wird.

All das wirst du nicht glauben, weil du liebst. Und wenn du liebst, dann mit deiner ganzen Seele, mit dem, was mir so kostbar ist, weil es einzigartig und verletzlich ist.
Du wirst mir zürnen, mich anklagen und unsere Freundschaft beenden. Weil Du insgeheim dasselbe befürchtest, weißt. Aber zu sehr in den Gedanken dieser hoffnungslosen Liebe verliebt bist, als dass du sie aufgeben kannst.

Und das wäre nicht schlimm, wenn es dich nicht innerlich dazu drängen würde, sie doch Realität werden zu lassen. Mit all der Hoffnung die dich trägt, das Leben überlebbar macht.
Meine Furcht ist, dass du einen radikalen Schnitt machst, alles andere beendest und ihm traust. Seinen Versprechungen, seinen Bildern, euren Träumen.
Den besonders schönen Versprechungen vertraust, die er selber glaubt, in dem Moment, in dem er sie sagt. Und den Mut fasst, deine Welt zu verändern. Alles andere unwichtig wird.

In der neuen Wohnung stehst, mit zwei Gläsern und einem Bett. Wartest
An eine Verspätung glaubst
Auf die Uhr siehst, erst ärgerlich wirst und dann ängstlich. Weil Du an einen Unfall denkst
Versuchst ihn zu erreichen, Telefon, Mail, Whatsapp. Und immer wieder auf Dein Handy siehst
Wartest, auf ein Zeichen, einen Anruf.
Das erste Mal bei Freunden und dem Büro anrufst. Keine Antwort erhältst, niemand erreichst
Und für 1 Sekunde das erste Mal dieser eine schwarze Gedanke aufblitzt: "Was ist, wenn ...?"
Der Angstschweiß kalt im Nacken sitzt, aus Sorge, dass ihm etwas passiert sein muss, denn eine andere Erklärung gibt es nicht. Gleich wird seine Stimme am Handy alles aufklären, Du wirst erleichtert sein, weil das Gespenst aus Deinem Kopf verschwindet. Aber der Anruf kommt nicht.

Erst zwei Tage später, als Du schon längst am Boden liegst, zusammengeprügelt von den Gedanken, kommt diese Textnachricht.
Die, von der du geschworen hast, dass er sie nie schicken wird. Und doch geschickt hat
Das er ein neues Leben mit dir wollte.
Das er sein Leben dafür geben würde, seine Seele.
Aber nicht kann.
Das es ihm leid tut.
Das er versteht, wenn du ihn hasst.
Er dich aber lieben wird, bis ans Ende der Zeit. Und darüber hinaus. Das er noch nie so geliebt wurde und sich danach sehnt, dass es wahr würde für ihn.
Aber er kann nicht

Und er kann wirklich nicht

Denn er ist nicht der Mann, den du kennst. Er ist nur der Mann, der wunderschöne Lügen erzählen kann und seine Seele darin ertränkt hat.

Das würdest du sehen und das kann er nicht. Er kann es nicht aushalten.

All das kann ich Dir nicht erzählen, denn ich würde dich verlieren. Obwohl ich dir Ehrlichkeit versprochen hatte. Ich mache mich damit mitschuldig