Dienstag, 29. August 2023

Umzug

 Am Donnerstag habe ich mein Auto gepackt. Möbel musste ich ja nicht mitnehmen, aber da hätte auch nichts mehr rein gepasst. Vorgestellt hatte ich mir, dass ich den ganzen Kram locker in den Kofferraum kriege. 

ABER: es ist erstaunlich, wie viel Platz 2 Socken und ein Ladekabel benötigen. Also abgesehen von anderen Kleinigkeiten wie einem Kleiderschrankinhalt, Proteinpulvern, 8 Jacken, dem ein oder anderen Schuh, Parfum, Bettdecke, etc. Ich denke, Sie fühlen das? 

Und dann sollte ja auch noch ein Täschchen mit Teelichtern und Streichhölzern mit. Ein wahrer Platzfresser ... aber wichtig

Vorsichtshalber habe ich noch mal den Reifendruck geprüft. Den großen Koffer hatte ich nämlich nur mit Mühe in den Wagen bekommen. Zum Schluss sah mein Auto so aus, als ob man versucht hätte einen ganzen Brotlaib in eine Brotdose zu bekommen. Beim Öffnen kommt einem der ganze Kram schon freundlich entgegen.

In der großen Stadt lief glücklicherweise alles reibunglos. Auf Grund der merkwürdigen Konstellation mit Vermieter und ehemaligen Nachbarn/Organisator war ich doch misstrauisch, aber es lief alles wie besprochen. 

Und die Wohnung ist wirklich gemütlich, wenn auch nicht ganz mein Stil. 


Abends schrieb mir mein Herr, dass er unterwegs zu mir sei. Und damit begann mein Kopfkino. Irgendwie war die Stimmung zu Beginn etwas befangen. Lockerte sich dann aber, als wir zusammen raus in die Straßen gingen. Meine Wohnung liegt direkt an einem großen Fluss und wir saßen auf einem Ponton mit  einer schönen kleinen Bar. Einzigartig für mich. Dabei seine Nähe. Ich war einfach entspannt und sehr zufrieden. Zuhause wechselte mein Herr als erstes das Türschloss aus und dieser simple Vorgang steigerte mein Sicherheitsgefühl sehr. Ganz abgesehen davon, dass er nun einen Schlüssel zur Wohnung hat, was ich wunderschön und wegen der Aussichten auch aufregend finde. Die Möglichkeiten sind in meiner Vorstellung sehr geil.

Und da gab es noch mehr kleine Zeichen, dass Er an mich gedacht hat: überrraschend legt er ein Brötchen auf den Tisch, zieht Messer, Salz und eine Münze aus der Tasche und überreicht mir das Ganze, dann mit liebevollen Wünschen zum Einzug. Eine Tradition in der großen Stadt. Ich liebs - und ich liebe diesen Mann.

Später knie ich das erste Mal in meinem Leben vor einem Mann. In einem Kerzenkreis. Nackt, aufgeregt und gespannt. Höre ihm zu, wie er mich fragt, ob ich ihn als meinen Herrn anerkenne, ob ich seine sub sein will. Dass er mich nach seinen Kräften fördern und behüten wird, fordern und für mich da sein wird. 

Und die Antwort ist klar und deutlich in meinem Kopf und in meinem Herz. Es ist ein klares Ja zu meinem Herrn und diesem Mann. Wobei ich das nicht so formulieren kann, wie er es gerade getan hat. Seine Worte hallen 24 Stunden später noch in meinem Kopf nach. Und jetzt habe ich das Bedürfnis ihm in die Augen zu sehen und zu sagen, was ich dabei empfunden habe. 

Was mich ein wenig nachdenklich macht, ist, dass ich noch nicht den richtigen Druck für seinen Schwanz bei einem Blow- oder Handjob gefunden habe. Er mag es ein wenig fester, aber ich habe den Eindruck, dass ich es noch nicht optimal mache und das möchte ich nun einmal für ihn. Möchte ihm dienen,, dienlich sein.

Denn für mich, haben wir eine weitere Möglichkeit für einen extremen Höhepunkt gefunden. Es war schon immer so, dass mich die Stimulierung meiner Perle über Druck und Reibung sehr angemacht hat. Bislang habe ich im Bett meine Feuchte an seinem Oberschenkel geborgen, nur sachte bewegt. Bis ich mich mehr darauf bewegt habe, sein wissendes Lächeln dabei mehr wurde und er den Druck verstärkte. Der Orgasmus hat meinen ganzen Körper geschüttelt. Und wie es bei einem richtig guten so ist, führt das zu noch zu einem "Nachbeben". 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen