Vielleicht
habe ich eine Wohnung für die ersten 6 Monate gefunden.
Direkt an der Elbe, möbliert und mit allem, was ich brauche. Eigentlich sogar teilweise mehr als ich brauche, denn: So einen riesigen Fernseher brauche ich im Leben nicht. Der Raum ist gar nicht so groß, dass man weit genug entfernt sitzen könnte. Männer halt ;-)
Etwas Sorgen macht mir das Arrangement, dass der Mieter getroffen hat. Nach eigener Aussage geht er für ein halbes Jahr ins Ausland. Die Suche nach einem Zwischenmieter und die Organisation hat er seinem (befreundeten?) Nachbarn überlassen. Die beiden waren beim Besichtigungstermin dabei.
-glücklicherweise auch mein Herr - ich fühle mich so viel sicherer und außerdem hätte ich wohl nie hingefunden, mein Orientierungssinn ist noch immer verloren gegangen.
Nun soll ich die Kaution und eine halbe Monatsmiete für August überweisen, habe aber den Mietvertrag noch nicht. Der soll morgen kommen
Wenn es nicht anders im Vertrag steht, möchte ich die Kaution aber erst zahlen, wenn ich die Schlüssel habe. Ist ja doch ordentlich Geld
apropos Geld
Es ist nun einmal so, dass ich nicht unbedingt mit materiellen Gütern im Überfluss gesegnet bin. Es ist genug für meine Ansprüche
Nur sind da noch die Ansprüche die andere an mich stellen und da ist momentan mein Problem. Im nächsten Monat drängt sich einiges zusammen. Kaution, Miete für zwei Wohnungen, Autoinspektion und mein ganz normales Leben mit allem Drum und Dran.
Das wird mit meinem Gehalt, wenn es durch die Beförderung höher wird und mit dem Wohnungsgeld vom Arbeitgeber, auch gehen. Aber jetzt habe ich für den ersten Monat halt nur das bisherige Gehalt.
Und wie das so ist, hat Er ein Gespür (und die Intelligenz), dass da etwas in mir arbeitet. Ich rede da aber sehr ungern drüber. Weil es nicht unbedingt etwas Gutes ist.
Wir hatten schon einmal darüber geredet und damals vereinbart, dass ich Bescheid sage, wenn ich Hilfe benötige.
Mache ich aber nicht gerne, also um Hilfe fragen. Weil ich dann, egal um was es geht, nur sehr schlecht mit einem "leider nein" umgehen kann. Nicht weil ich dann nicht die Hilfe bekomme, sondern weil ich in jemand vertraut hätte. Was ich selten genug tue. Und dann nicht mehr vertrauen würde.
Er weiß um meine Schwierigkeiten zu bitten. Daher hilft er einfach so, mit vielem. Was ich auf der einen Seite unglaublich schön finde, mir auf der anderen Seite aber extrem unangenehm ist,
Aber: Bei ihm könnte ich um Hilfe bitten. Er ist die Wand in meinem Rücken die ich brauche. Auch wenn ich sie nicht in Anspruch nehme, weiß ich, das er da ist
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