Samstag, 18. Juli 2020

1. Halbjahr 2019 bis

 18.07.2019



Würfelaugen

Mittel der Wahl

1

Linke Hand meines Herrn

2

Gürtel

3

Küchenlöffel mit grüner Schleife

4

Flogger

5

Paddle

6

Rechte Hand meines Herrn




06.07.2019

Was ist für (s)eine sub die passende Mischung zur Weiterentwicklung? Das war die Frage, die bei unserem Telefonat aufkam und die ich nun versuche zu beantworten. Mein Dilemma dabei: Die Spanne zwischen dem Gewünschten und dem Notwendigen.


Möglichkeit 1:

In den Arm nehmen und positive Verstärkung 

Resultat: Verstärkt das gewünschte Verhalten und ist wenig anstrengend für den Herrn. Konsequent angewendet führt es zu einer Herrn-zentrierten Aufmerksamkeit, um die Möglichkeit eines gewollten Verhaltens nicht zu verpassen

Wenig Zeichen


Möglichkeit 2:

Züchtigung bei nicht passendem Verhalten / bzw. zur Einordnung der sub

Resultat: Da gilt es, dass ich die Anforderungen meines Herrn vorher kannte “bleiben, hinhalten und aushalten”. Hinzu kommt, dass ich in dem kurzen Moment vorher Furcht habe, aber auch weiß, dass es richtig ist, was nun folgt, da es sein Wunsch und Wille ist. Den Schmerz spüre, aber auch Erregung. Und danach dieses Gefühl habe, wieder an den richtigen Platz gerückt worden zu sein - physisch und vor allem psychisch. Nicht mehr knapp neben der Form, sondern passend. Anstrengender für den Herrn


Möglichkeit 3:

In den Arm nehmen, züchtigen und in den Arm nehmen

Resultat: Sich gut aufgehoben fühlen, weil mein Herr konsequent ist und mein Wohl im Auge hat. Und man sich auch einkuscheln kann  “lächelt”

Mittlerer Aufwand für meinen Herrn, denke ich?



27.06.2019

Außerdem habe ich heute das erste Mal während unseres Zusammenseins mein Lederband getragen. Bislang habe ich es vorher immer abgenommen, weil ich befürchtet hatte, dass es evt. kaputt geht. Außerdem spüre ich es im Liegen noch mehr, seine Beschränkung. 

Dass ich es noch trage, fiel meinem Herrn zuerst auf, ab diesem Zeitpunkt merkte ich, dass es meine innere Stimmung beeinflusste, ich gehörte noch ein Stückchen mehr meinem Herrn



26.06.2019

Ich spüre den Nachhall seiner Berührungen in meinem Körper und noch deutlicher in meinem Kopf. Die Züchtigungen haben mich auf meinen Platz zurück gebracht, was mich befreit.

Es fühlt sich alles richtig an und wenn ich meinen Kopf an seiner Brust bergen darf, fühle ich mich sicher und gut aufgehoben. Das ist sehr selten in meinem Leben. Danke mein Herr


Heute habe ich mich getraut, einen meiner Gedanken zu äußern, weil es an manchen Tagen wirklich ein Bedürfnis ist, die Dominanz und den Willen meines Herrn deutlich und stark zu fühlen. Kein Zögern duldend, kein Ausweichmanöver, Folgsamkeit erwartend und belohnend. Und er hat mir einen kleinen Einblick gewährt - mit einem Blick, der mich sowohl hoch erregt hat, als auch sehr gehorsam gemacht hat. 




25.06.2019

Bedürfnis artig zu sein

Wie äußert sich das? 

Schwierig zu schildern, wie es tief in mir drückt und drängt. Ich sehe mich vor meinem inneren Auge vor meinem Herrn knien und fühle mich in dem Moment am richtigen Platz. Warte darauf, dass er mir sagt, was er möchte. Muss nichts entscheiden und auch nicht aufpassen, was passiert. Weil ich weiß, dass er auf mich achtet und einen Plan hat.

Kann endlich den Kopf ruhen lassen und auf ihn vertrauen

Möchte nichts verkehrt machen und ihm gefallen


25.06.2019

Kreative Ideen

Welche Ideen habe ich, fragte mein Herr. 


Und es ging nicht um Bastelideen, hat mich nicht überrascht. 


Da ich noch nicht knien kann, wie ich möchte:

Mit verbundenen Augen auf dem Sofa oder der Bettkante sitzen und warten, dass mein Herr mir erlaubt seinem Schwanz einen Blowjob zu geben.


Meinen Vibrator an meinen Herrn aushändigen, die Hände ans Bett gefesselt und dann nur dann kommen, wenn er es erlaubt und ich vorher darum gebeten habe


Eine Würfelvariante: Mit dem ersten Würfel kommen bei einer geraden Zahl die Wäscheklammern zum Einsatz und bei einer ungeraden die Hand meines Herrn.

Der zweite Würfel bestimmt entweder die Länge der Tragzeit der Klammern (Augenzahl mal 10 Sekunden) oder die Anzahl der Hiebe (Augenzahl)


Während einer Strafe die Haare aus dem Nacken entfernen, so dass mein Herr mich entweder mit einem Griff zu seinem Mund oder Schwanz führen kann oder hineinbeißen kann .



17.06.2019

“Bitte sagen können”

Und plötzlich fällt es leichter, das “erbitten”. Das kam plötzlich und durch eine WhatsApp Nachricht meines Herrn, die mich getroffen hat. 


“Guten Tag meine kleine sub, offensichtlich ist es zu schwer für Dich  einfach Bitte zu sagen, ich werde darauf verzichten. Ob Du nunmehr offen zu mir sein möchtest sollst Du allein entscheiden, gezwungen wirst Du nicht. Kuss”


“Nachdem ich darum gebeten uns es auch gewünscht hatte, ist es nicht passiert, es gibt wg der Distanz keine Möglichkeiten. Kuss”


Ich weiß, dass mich keine physische Strafe so hart treffen kann, wie das Gefühl meinen Herrn enttäuscht zu haben. Da stürze ich dann tief und bezweifle, dieses Vertrauen wieder gewinnen zu können. Und so fühlte es sich nach diesen Zeilen an. 


Was aber den Ausschlag gab, dass mir das Bitte leichter (wenn auch noch nicht leicht) über die Lippen kommt: Ich habe plötzlich verstanden, dass ich meinem Herrn nicht richtig zugehört habe. Natürlich habe ich seine Worte gehört, aber dass ein richtiger Wunsch dahinter stand, also etwas, dass ich wirklich für ihn tun kann, dass habe ich erst jetzt verstanden und gefühlt.

Was mich aufmerksamer werden lässt , denn anscheinend ist meine Sensibilität, auf die ich mich verlassen habe, doch noch nicht so ausgeprägt.



05.06.2019

Gegenteiliger könnte meine Gefühlswelt zur Zeit wohl nicht sein.



30.05.2019

“Bitte sagen”

In normaler konventioneller Höflichkeit ist es kein Problem für mich, mich zu bedanken und auch um etwas zu bitten.

Schwieriger wird es bei persönlichen, emotionalen Dingen.

Da zu bitten, fällt mir sehr schwer. Am liebsten möchte ich alles allein können, erledigen, niemanden etwas schuldig sein. Nicht Gefahr laufen, dass eine Bitte abgelehnt wird. Was mich treffen würde


Hinzu kommt, dass ich mich gefühlsmäßig klein mache, wenn ich bitte und ich binde mich emotional dadurch. Beides fällt mir nicht leicht, weil dann zukünftige Abweisungen sehr schwer zu ertragen wären. Wie immer drängt sich da mein Gehirn in den Vordergrund, denkt voraus





25.05.2019

Gerade heute habe ich wieder dieses stärker werdende Bedürfnis devot sein zu dürfen. Mich unterordnen zu können

Dich von unten anzuschauen, in deinen Blick, den du hast, wenn der Herr dahinter auftaucht. Deine Hand zu küssen, meinen Kopf in die Hand zu legen,

Deinen fordernden Griff spüren - Härte und Zärtlichkeit


Deine Dominanz. Dabei den Nacken beugen zu können, weil es richtig ist

Heute ist so ein Abend, da ist es nicht nur Wunsch und Neigung sondern Bedürfnis


05.05.2019

Über ein Lederband

Ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass mein Herr mir in Hamburg ein Lederband als Kette um den Hals gelegt hatte. Eine Geste, die mich sehr berührt hatte.

Was ich nicht bedacht hatte, ist der tägliche Einfluss, den es hat, denn ich trage es fast jeden Tag. Also auch im Büro, beim Spaziergang, Einkaufen, Training und beim Treffen mit Freunden. 

Nachts lege ich es ab, weil ich es nicht kaputt machen möchte, sollte es sich im Schlaf in meinen Haaren verfangen.

Das heißt aber auch, dass ich es jeden Morgen wieder anlege und dazu neige ich meinen Kopf, damit ich es im Rücken schließen kann, ohne Haare mit einzuklemmen. 


Und neige damit unbemerkt jeden Morgen meinen Kopf vor meinem Herrn


01.05.2019

Was diese Stunden aber noch intensiver macht, ist die Bindung, die entsteht. Dieses Vertrauen, das zu meinem eigenen Erstaunen entsteht. Auch durch eine Geste, die mich im wahrsten Sinne des Wortes zu ihm aufblicken lässt. Am nächsten Morgen fahren wir beide in dieselbe Richtung, er nach Hause und ich zu der Vereinsversammlung in der ich meinen Rücktritt vom Vorstandsamt ankündige und auch vollziehe. Vorher hatte ich eigentlich gedacht, dass mich das komplett kühl lässt, aber irgendwie berührt es mich doch mehr als vermutet. 

An der Auffahrt zur Autobahn winke ich meinem Herrn  noch mal und biege dann in die entgegengesetzte Richtung ab, suche mir einen Parkplatz, krame meine Sachen zusammen, bin in Gedanken schon bei den wartenden Menschen und dann öffnet sich meine Tür. Mein Herr beugt sich zu mir, gibt mir einen Kuss und versichert mir, dass ich es schaffen werde und küsst mich noch einmal. 

Das er sich diese Zeit noch genommen hat und angehalten hat, meine Stimmung gespürt und für mich da war - Danke! Das lässt mich trauen und vertrauen. Was mich dann später auch beim Sex es einfacher macht, mich fallen zu lassen, denn ich weiß auch aus solchen Erlebnissen, dass ich ihm trauen kann







29.04.2019

Eine besondere Nacht, die erste mit meinem Herrn. Ich weiß nicht, ob er es wusste, aber das war ein Wunsch von mir, neben ihm einschlafen und aufwachen zu können. Seine Haut zu spüren, wenn ich in den Schlaf gleite und seinen Schwanz zu halten, wenn ich aufwache. Eine ganze Nacht für ihn da sein zu können, wann und wie er es möchte.


Einen Tag vor seinem Eintreffen hatte er mir noch seinen Wunsch gemailt, dass ich während seines Besuchs in meiner Wohnung keinen BH tragen solle. Vorher hatte ich mir schon überlegt, ihn so zu begrüßen, daher habe ich diesen Wunsch gern erfüllt. Nicht ahnend, dass der Abend noch mehr in dieser Richtung bringen würde. Ich wäre dann schon rot angelaufen, wenn ich das gewusst hätte. 

Und wieder ein neuer Eindruck, als ich ihm die Tür öffne, das erste Mal sehe ich ihn im Anzug und ich war in dem Moment von der Ausstrahlung neu beeindruckt. Vermute ich richtig, dass jetzt ein Lächeln über sein Gesicht gleitet? 


Gegen Abend gehen wir ins griechische Dorflokal, bei der plötzlichen Kälte ist mir nicht mehr nach Flammkuchen. Und plötzlich ändert sich sein Blick und seine Bitte aus der Mail findet ihre Fortsetzung: Bevor wir gehen soll ich meinen BH auf der Toilette des Lokals noch ausziehen und ohne hinaus gehen. Dazu muss man wissen, dass ich immer denke, dass man sofort sieht, ob einen BH trage oder ohne gehe. Und ich finde es nicht normal, ohne BH gesehen zu werden.

Daher auch der kleine Atemaussetzer und gleichzeitig, fast wie ein Reflex, die Absicht sofort seinen Wunsch auszuführen. Erst in der Toilette kommt wieder ein Rest Verstand an die Oberfläche und die Gedanken, warum ich das hier mache, ob ich das will, ob ihm das gefallen wird und hier fängt meine Gänsehaut an. Die Vorstellung etwas zu tun, was ich sonst nicht machen würde und das hier, für ihn. Also verschwindet der BH in meiner Tasche und ich gehe hinaus zu ihm. Sehe in seine Augen, in das Lächeln darin und höre seine leisen Worte: ich bin stolz auf dich. - Ein Satz der mich verlegen macht und stolz.



16.04.2019

Mist hat sie gebaut, die miss. Mein Herr hatte sich Zeit genommen für ein Telefonat, 19.00 Uhr hatte er angekündigt. Ich weiß diese Zeiten sehr zu schätzen, einerseits weil ich seine Stimme gerne höre und andererseits weil ich ahne, wie sein stressig sein Terminkalender ist Und dass er sich diese Zeit extra für mich nimmt, rechne ich ihm hoch an.


Und dann komme ich um etwa 16.45 Uhr aus dem Büro nach Hause und überlege mir meine zwei Alternativen: Noch ein wenig mit den Hunden kuscheln und dann spazieren gehen oder direkt loslaufen. Variante 2 hat den unschlagbaren Vorteil, dass ich erst gar nicht in Gefahr komme auf dem Sofa einzuschlafen. Allerdings sehen beide Hunde sehr kuschelbedürftig aus, also verziehe ich mich auf das Sofa und wache prompt um 19.56 Uhr auf. 

Mist!

Telefon war noch leise gestellt, daher hatte ich das Klingeln auch nicht gehört.


Noch während ich die Hunde anleine, stellt sich mein schlechtes Gewissen und auch meine Enttäuschung ein. Ich habe mein Versprechen gegenüber meinem Herrn nicht eingehalten, obwohl es möglich gewesen wäre. Er hätte durchaus Grund nicht zufrieden mit mir zu sein.

Stellt sich die Frage, ob das einer der Momente ist, in denen ich um Strafe bitten sollte?



12.04.2019


So schöne Gedanken an den letzten Dienstag, als Du hier warst. Recht unerwartet, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass Du Zeit findest.


Deine Hand an meiner Kehle, länger dieses Mal und die Frage, die ich noch nicht beantworten kann: Wie weit würdest du gehen?


Wieder der Gang ins Bad, mit deinem Schwanz in der Hand, der während der paar Schritte angenehm warm und immer härter in meiner Hand liegt. Bis zu dem Moment, wo ich ihn festhalte, während du pinkelst. Mit jedem Mal wird es deutlicher, dass dies dienen für mich ist. Beruhigend dabei deine Hand auf meinem Rücken, die streichelt und beruhigt.


Und die sechs Streiche mit dem Gürtel, die mich wieder an meinen Platz bringen, mich innerlich zurecht rücken, während ich danach wohl geborgen in deinem Arm liege. 


Und dann das erste Mal an den Händen fixiert ans Bett gebunden. Zwei Gedankenstränge in meinem Kopf: Das absolut geile Gefühl ausgeliefert zu sein, abwarten und ertragen zu müssen,was passiert. Und die Vorsicht, die alles beobachtet, analysiert und reagieren will - aber nicht kann. Da war auch noch ein wenig Enttäuschung - als die Seile wieder gelöst wurden.

Ich erlebe so viel mit ihm - Danke mein Herr, Kuss




28.03.2019

Am Dienstag war er hier, spontan und willkommen. viel geredet haben wir, Welten erkundet und neu betreten. Das erste Mal habe ich mich spielerisch gewehrt und wurde wieder an meinen Platz gebracht, mit wenigen Blicken, einer Ohrfeige und Konsequenz. Das hatte mir gefehlt, tat mir gut, brachte mich wieder auf den Boden, die innere Anspannung war weg.

Dabei hatte mich schon sein erstes Vorhaben gründlich überrascht: Ihn am Schwanz zum Bad zu führen, war schon bekannt, machte Freude und geil.

Aber seinen Schwanz über das Becken zu halte, während er pinkelte…. 

Das war dienen, ihm dienen - ganz eindeutig


noch jetzt kämpft meine “gute Erziehung” mit diesem Bild


Am Tag danach das absolute Glücksgefühl, einfach entspannt, glücklich . Die Nachwirkungen - DAnke mein Herr!


Heute dann der Seelenkater, der hormonelle und gedankliche harte Aufprall. Das Gefühl allein zu sein, verlassen, sozusagen Adrenalin Entzug


Und dann noch die Whatsapp Nachricht von B. Entweder bin ich ein fieser Charakter oder ich lasse mich gerade in eine Situation manövrieren, die ich absolut nicht will.Abhängig sein von anderen ist absolut nicht mein Ding. das setzt mich unter Druck, lässt mich beinah implodieren



18.03.2019

Nun also auch schon in meinen Tagträumen ;-) Während meiner Pause verabschiedete sich der Akku meines Handys, ich hatte also 20 Minuten Zeit einfach ein wenig die Augen zuzumachen und mich zurück zu lehnen.

Und ohne lange Pause stand mein Herr plötzlich hinter mir, in irgendeiner  Menge, gerade so in Weite meiner Arme und damit meiner Hände. Plötzlich dieser Wunsch ihn zu spüren und auch seine Lust zu spüren. Ein kleiner Schritt noch näher an ihn heran und meine Hände, die sanft seine Hose öffnen und dann streichelnd auf der Suche sind, nach der harten Erhöhung, die schon viel über seine Zustimmung aussagt. Mein neutrales Gesicht für die Anderen rings herum und dazu im Gegensatz mein Inneres, dass immer geiler wird, je länger ich ihm einen wirklich lustvollen Handjob gebe. Die weiche Haut spüre, wie sein Schwanz härter wird, über die Eichel streiche, ein wenig warte, sein Atmen höre und leise lächle, bevor meine Finger wieder anfangen zu streicheln, fester halten, nach oben und unten gleiten. Schneller, langsamer, fester

Und niemand etwas sieht, hört oder bemerkt. 

Bis es meinem Herrn zu viel wird, er meine Hand fasst, mich nach draußen bringt, in die Dunkelheit. Und ich ihm dort diene, wie er es will


Und dann spricht dich jemand an, man schaut in ein Gesicht und muss sich aus diesem Bild verabschieden, feucht zwischen den Beinen wie ich weiß, bereit etwas ganz anderes zu tun, als jetzt zu arbeiten.

Wie soll man sich da konzentrieren?



07.03.2019

Kurze Notizen zu Mittwoch, damit ich nichts vergesse

Die Freude meinen Herrn nach seinem Urlaub wiederzusehen und die Freude in seinen Augen zu sehen

Der erste tiefe Eindruck des Abends, als ich mich ausziehen soll, in die Ecke dirigiert werde und nicht weiß, was folgt. Aber ich folge, seinen Anordnungen, wie ich stehen soll, die Arme angewinkelt hinter dem Kopf, die Unterarme dabei parallel zum Boden. Werde mit dem Gesicht zur Wand gedreht und stehe damit in der Ecke. Hinter mir mein Herr , der mir für eine Minute Schweigen auferlegt und Gedanken an meine Fehler in der letzten Zeit.

Meine Gedanken, die sich einerseits um die ein oder andere kleine Fehlleistung drehen und andererseits auf “etwas” warten. 

Duschen

Auf den Bauch

Mit dem Schwanz in der Hand zum Bad

in sich ruhen

fallen lassen können

Wenn Du meine Hand nicht los lässt, ich lasse Deine nicht los

Wunsch zu knien



16.03.2019

Meine Halskette, mein Halsband, meine Erinnerung

Ich hatte noch nie ein Halsband, eine immer präsente dezente Erinnerung daran, wer mein Herr ist. Dieser Gedanke sickert langsam in meinen Kopf. Mir stellt sich die Frage, ob ich zu ihm gehören werde oder ob ich ihm dann gehöre?

Aber vielleicht ist das ein überflüssiger Gedanke, da nicht ich entscheide?


Jedes Mal, wenn ich das Halsband anlege, tue ich es freiwillig

Und jedes Mal scheint es wichtiger zu werden. Für mich. Auch für ihn? Ich hätte eher vermutet, dass es für mich zu einer Routine wird, die alltäglich ist und weniger Bedeutung bekommt, im Vergleich zu dem Moment, als es mir das erste Mal umgelegt wurde.

Das Gegenteil scheint der Fall zu sein.



05.03.2019

Zunehmend merke ich, dass ich es meinem Herrn so gern recht machen möchte. Ein Gedanke, der sehr in den Vordergrund rückt 

Wenn ich, wie von ihm vorgeschlagen, mich um 20.00 Uhr selber befriedige, taucht sein Gesicht dabei immer öfter in meinem Kopfkino auf. Clever gemacht 



03.03.2019

Es gab eine neue Erfahrung mit einem Kochlöffel, ich hatte darum gebeten, einmal diesen anstelle des Kabels bei meiner Erziehung zu nutzen und mein Herr war so lieb so zu entscheiden. Ich hätte nicht gedacht, dass auch dieser derart “zieht”, aber die Blutergüsse danach bestätigten den subjektiven Eindruck. 


Außerdem wurde ich das erste Mal fixiert, mit den Beinen am Betthaupt. Zwei sehr gegensätzlich Empfindungen:

Einerseits das reale Erleben einer langjährigen Fantasie. Und genau das Richtige, wenn ich meiner körperlichen Reaktion und meiner Lust glauben darf. 

Andererseits der Zweifel, weil ich merke, dass meine Beine noch nicht so mitmachen und das vor allem meinen Herrn stört. Meine Sorge dabei: Was passiert, wenn es nicht besser wird? Reiche ich meinem Herrn dann aus? Mit dem, was ich geben kann? Die Frage bleibt, wenn er sich erkundigt, ob es mit den Beinen vorwärts geht.


Seit einer Woche trage ich meinen kleinen Fingernagel mit rotem Nagellack. Ein Wunsch meines Herrn, der mich unvorhersehbar “kickt”. Es ist einfach der im Alltag immer wieder unscheinbar auftauchende Erinnerungsmoment an meinen Herrn, der mich so überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich dadurch so oft an meinen Herrn denke. Er hat es in kurzer Zeit recht konstant in meinen Kopf geschafft, wobei ich den symbolischen Charakter einfach liebe. So, wie bei meiner Lederkette, die mich immer wieder unverhofft daran erinnert, dass er mein Herr ist. Ich suche noch nach einer Möglichkeit sie zu tragen, wenn ich keine Schals mehr trage. Es ist der Platz an dem ich sie trage, der es so symbolisch für mich macht.



24.02.2019

Zwei Mal haben wir uns zwischenzeitlich treffen können. Und mir bleiben einige Dinge klar im Gedächtnis. Seine Hand an meiner Kehle, das gibt ein Gefühl von seiner Macht über mich. Hinterlässt einen tiefen Eindruck . Das ist gekoppelt mit dem Gefühl, dass ich ihm tatsächlich trauen kann, dass er wirklich daran interessiert ist, wie es mir geht.

Die täglichen Mails erwarte ich inzwischen mit Vorfreude und hoffe, dass ich keine Frage übersehen oder Aufgabe unerledigt gelassen habe. 


20.01.2019

Diese Fortbildungsmaßnahmen meines neuen Arbeitgebers haben wirklich Potential für viele neue Erfahrungen. Nicht nur beruflich sondern auch privat. Die räumliche Nähe und die zeitlichen Möglichkeiten erlauben zwei Treffen in einem Hamburger Hotel. Vorher hatte mein Herr angeregt, dass ich auf meinem Profil in der SZ die “Ich suche” Angabe entferne. Als Weihnachtsgeschenk für ihn bitte ich ihn, dass ich ihn dort als “Top” in meinem Profil angeben darf und somit für andere offensichtlich in dieser Hinsicht gebunden bin. Es hat auch direkt den Effekt, dass mich mehrere meiner Chat Partner darauf hin anschreiben. Scheint so, als ob mein Profil nicht unbeobachtet geblieben ist. Einige fragen nach, ob es mein Ernst ist, mich mit ihm zu binden und nicht mit ihnen. Oder bieten mir eine zweite Chance, wenn es mit ihm nicht klappt, was ja absehbar sei. Oder empfinden es erst recht als Herausforderung und baggern noch mehr.

Schlagartig verebbt ist nur die Anfrage neuer Bekanntschaften.




15.01.2019

Viel ist passiert in dieser kurzen Zeit zwischen den Jahren. Bedingt durch meine Umschulung war ich für ein paar Tage in Stade in einem Hotel. Die erste Idee meines Herrn war, dass ich mich vor ihm allein ausziehe. Dabei hat er wohl gespürt, dass es mir noch schwer fällt und so schlug er mir vor, dass er mir helfen würde. Und es fühlte sich genau richtig an. Er stand hinter mir, was so schon erregend war und half mir mich auszuziehen, bis auf den Slip, den ich anbehalten konnte. Was seine Finger aber nicht hinderte, auf eine höchst angenehme Art auf Wanderschaft zu gehen. 


Und ich merke, wie schnell ich feucht werde, allein durch seine Hände. Sein Mund an meinen Nippeln, der mich weicher werden lässt und hingebungsvoller. Ungewohnt aber nicht ungewollt


Meine Idee auch ihn zu berühren, wird entschieden verhindert, als das nicht dazu führt, dass ich die Idee aufgebe, wird mein Herr konsequent und ich sehr still unter den ersten drei Hieben mit dem Kabel. “Still halten, aushalten,  nicht jammern” Ich bemühe mich seinen Anordnungen zu entsprechen. und bin stolz als mein Herr mich dafür lobt.


Und noch etwas Neues: Als ich etwas trinken möchte, fragt mich mein Herr, ob er mir etwas Wasser geben soll. Auf mein Ja folgt überraschend sein Mund auf meinen Lippen, die sich öffnen und Wasser aus seinem Mund empfangen. Ein sehr einfaches, aber eindrückliches Ritual für mich. Es ist neu für mich zu spüren, wie Wasser von seinen Lippen in meinen Mund rinnt, ich schlucken kann und der Durst verschwindet. 


Anfang Januar zwei weitere Treffen in einem anderen Hotel


05.12.2018

Eine lange Zeit des Schweigens in diesem Tagebuch. Kein Wort und keine Zeile, weil der Kontakt beendet war, Zwischen seiner Novizin und dem Herrn. Weil es manchmal die richtigen Worte nicht gibt, nicht die richtige Zeit und die Basis noch nicht stark genug ist.


Und dann nach Tagen diese SMS von ihm, die mich aufhorchen, mich leise hoffen lässt. Eigentlich neutral und mit der Frage, wie es mir geht. Seine Stimme am Telefon, nicht eine Sekunde ungewohnt.


Und wieder dieses Tagebuch seiner kleinen Novizin….





26.11.2018

Dunkle Ecken

Nachdem ich mich überwunden hatte Peter zu erzählen, dass ich Scheu habe ihm von meinen dunklen Ecken zu erzählen, von den Dingen, die nicht unbedingt positiv sind, hat er mir eine Aufgabe gestellt. Der Gedankengang war, dass er auch diese Dinge von mir kennen muss, damit er mich richtig führen kann und außerdem lerne ich so auch wieder meine Scham abzulegen. Egal um was es sich handelt, ich kann und soll darüber mit ihm reden.


Eine meiner dunklen Ecken ist meine Unfähigkeit zu einem “NEIN”

Hört sich zuerst nicht sehr dramatisch an, ist aber ein Problem. Wenn mich jemand um einen Gefallen bittet, kann man sicher sein, dass ich diesen zusage.

Wie eben, als ich gerade von einem Wochenendtrip wieder komme und eine Nachbarin vor der Tür steht, ihr Laptop unter dem Arm. Sie hätte da ein Problem mit Ihrer Bewerbung, das könne ich doch eben jetzt mal umformulieren, Korrektur lesen und in die richtige Form bringen. Währenddessen steht mein Abendessen auf dem Tisch und wird kalt. 

Ununterbrochen redet sie auf mich ein, während ich mich an die Arbeit mache, mit einem bedauernden Blick zu meinem Essen. Auch als ich längst fertig bin, werde ich von Erzählungen überrannt, die ich gar nicht wissen möchte. Mein vorsichtiger Hinweis, auf die Arbeit, die ich heute noch erledigen muss, wird überhört und erst nach einer weiteren dreiviertel Stunde bricht sie auf. Ohne ein Danke

Hier hätte ich “Nein” zu dem Zeitpunkt sagen müssen, es hätte auch morgen gereicht. Aber hier nervt es nur mich, damit kann ich leben.


Schlimmer ist es, wenn ich damit anderen Menschen schade. Wenn ich den Moment verpasse, jemand zu erzählen, dass ich ihn zwar nett finde, aber mehr nicht. Wenn ich es nicht hinkriege “Nein” zu sagen und damit Hoffnungen wecke.


Den Flirt nicht weitertreibe, aber eben auch kein endgültiges Ende setze. Und versuche, es freundlich zu formulieren damit sich mein Gegenüber nicht verletzt fühlt. Und derjenige es als Zeichen nimmt ,weiter zu machen. Das hindert ihn daran, jemand zu finden der wirklich zu ihm passt

Nur weil ich nicht den Mut habe Nein zu sagen.



22.11.2018

Begonnen hat unser Kontakt am 13.10.2018 in der SZ mit einem neutralen Mailaustausch. Während seiner Zeit in Indien haben wir uns geschrieben und ich lernte Peters dominante Seite theoretisch ein wenig kennen. Was mich gereizt hat, diesen Kontakt weiter zu verfolgen. So kam es, dass wir uns am 17.11.18 das erste Mal persönlich begegnet sind. Schon der Abend vorher war aufregend, die Nacht kurz und die Fahrt zum Treffpunkt von schnellem Atem begleitet.



21.11.2018

Ich freue mich, dass ich heute einen Wunsch von Peter erfüllen kann, der mich aufgefordert hat ein Tagebuch zu führen. Hier möchte ich meinen Weg mit Ihm dokumentieren, der mit unserem virtuellen Kennenlernen in der SZ begonnen hat.


Er hat erkannt, dass es mir noch schwer fällt über bestimmte Dinge ohne Scham zu reden und hat eine Möglichkeit gefunden, mir dabei zu helfen, mich daran zu gewöhnen und selbstverständlicher darüber zu sprechen oder zu schreiben.


Außerdem bekam ich heute die Aufgabe zwei Wäscheklammern in Blickweite bereit zu legen und ab 18.00 Uhr auf meinen Nippeln zu tragen. Während unseres Telefonates habe ich die Klammern geholt und vorsichtig angebracht.


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