Samstag, 18. März 2023

Irgendwann - Jetzt

 Das trifft es für mich sehr. Mein Herr hat es gefunden und mir geschickt


... und irgendwann kommt ein Mensch in dein Leben der von der ersten Sekunde was besonderes ist. 

Der dich lesen kann, genau weiß wie du tickst, was du brauchst, wie man mit dir umgehen muss und auch um die Herausforderungen weiß und sich diesen stellt und dich zu ihm aufschauen lässt. 

Der dich mit einer Selbstverständlichkeit an die Hand nimmt und führt, deine Seele berührt und dir deine Grenzen aufzeigt, und du es zulässt, weil du es gar nicht anders möchtest. 

Der dich zu seinem eigen macht...
Seine stolze Sub, Königin, Hure, Komplizin, Prinzessin, Tigerin und Kätzchen...

 

Kuss, ich liebe Dich

Intensiver

 Im letzten Monat bin ich zwei Mal neben Ihm eingeschlafen und morgens wieder aufgewacht. Weil er unvorhergesehen Zeit hatte zu mir zu kommen. Ich schlaf so gerne neben ihm. 

Weil ich mich dann entspannt und sicher fühle, mich auf den Kuss am Morgen freue und das Kuscheln, bevor das leidige Aufstehen beginnt. naja und über genügend Zeit für Sex, Dominanz und Züchtigungen

Beim zweiten Mal stand er abends ohne Ankündigung einfach vor der Tür. Und ich war so perplex, dass ich ihn hereinbat und erst 10 Sekunden später begriffen habe, dass er da ist. Vermutlich weiß er gar nicht, welche Gefühle er damit ausgelöst hat. Die Stunden waren intensiv und innig, ein anderes Wort weiß ich nicht dafür. Der Sex dadurch noch gelöster möglich, intensiver gefühlt.

Dieses Wochenende war ich wieder in Hamburg und im Vorfeld hatte er einige Bilder in meinen Kopf gesetzt. Wie immer erfolgreich, denn ich springe darauf an, eine Hormonwelle fließt dann direkt in meinen Schoß. 

Dazu gehörte die Ankündigung, dass ich abends im Club auf der Toilette mein Höschen ausziehen und ohne wieder zum Tisch gehen werde. Unter dem Kleid nur die Strapsstrumpfhose. Und dass er mir dei Scham rasieren würde und ich daher alles Notwendige mitbringen solle. Außerdem den Harness tragen werde

Den Harness habe ich bei meinem letzten Besuch in Hamburg aus der Boutique B*zarre von meinem Herrn geschenkt bekommen und ich liebe ihn (Ihn ja sowieso, aber den Harness auch). Vor einigen Monaten hatte ich Ihm erzählt, dass das eine meiner Jugendfantasien war, meinen Körper in einem Harness zu fühlen. 

Eine Woche vor dem Kauf hatten wir den Harness im Shop gesehen und ein paar Tage später fragte Er mich, ob diesen gern hätte. Eingedenk des Preises war ich etwas zögerlich, muss aber zugeben, dass mich die Aussicht extrem gelockt hat und ich enthusiastisch zugesagt habe. Er hat ein Auge für Materialien und Schnitte  - das Leder ist butterweich und er steht mir richtig gut. Betont die Brüste und die Taille sehr vorteilhaft, ich liebe ihn. Und so gehe und bewege ich mich auch

Nachdem die mächtigen Götter des Eisenrosses dieses Wochenende ausnahmsweise gute Laune hatten, kam ich relativ früh in Hamburg und hatte dann ausreichend Zeit mir alles noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Da war dann nix mehr mit ruhiger Atmung.

Wie gewünscht hatte ich alles für eine Rasur dabei, hätte mich also an den Gedanken gewöhnen können. Dies war aber nur zum Teil so. Denn als er sich mit dem Rasierer über meine Scham beugte, war ich angespannt, neugierig und hatte ich angespannt schon gesagt? Ich weiß, dass er mich nie verletzen würde, trotzdem war da diese Spannung. Das Gefühl danach? Ungewohnt, nackt, offen, sensibler. Meine Hand darauf angenehm.

Auf dem Weg zum Club hatte ich noch mein Höschen an, dort angekommen hörte ich nach einer Weile seine Stimme leise in meinem Ohr: "Zieh Dein Höschen aus"

Ein kurzes Stocken, dann gehe ich zur Toilette, habe nach fünf Sekunden nur noch meine Strapsstrumpfhose unter dem Kleid. Dafür den Harness über dem Kleid, der meine Brüste noch mehr hervorhebt, sie deutlich in ihrer Form abzeichnet. 

Vor der Tür hilft ein Mal tiefes Atmen, dann gehe ich wieder in den Barbereich, fühle die nackte Haut an meiner Scham, den Stoff an meinem nackten Hintern und die aufrechte Haltung durch den Harness. Gehe etwas nervös zu meinem Herrn, finde mich selber scharf ;-) und auch unsicher. Sieht man etwas?
Als neben Ihm stehe, gleitet seine Hand über meinen Hintern und ein "fühlt sich gut an" von Ihm lässt mich ausatmen. Als sich diese Hand später unter das Kleid schiebt und auf meinen nackten Po gleitet, ist das mit dem ruhigen Atmen aber definitiv vorbei. Ich halte die Luft an, einerseits weil ich befürchte, dass jemand etwas sieht und andererseits weil ich es geil finde. Sehen kann eigentlich niemand etwas, enn der massive Stehtisch schützt uns vor Blicken. Trotzdem ... Ich bin einfach nicht abgebrüht.

Aber nicht schockiert genug, als das ich gebeten hätte, dass er aufhört.

Mein kleiner Einflüsterer auf der linken Schulter, der mich übrigens schon des öfteren in Schwierigkeiten gebracht hat, hat wieder diese verlockende Stimme und so kann ich es nicht lassen, mit meinen Worten hart an der Grenze zu "Frech-sein" entlang zu segeln. Wenn ich dabei nur nicht immer so lächeln müsste oder das Blitzen in meinen Augen verbergen könnte. So erkennt Er schon auf 100 m, dass da etwas im Gange ist. Und als ich seinen Schwanz provozierend langsam unter der Hose streichle, zögert er nicht lang und meine Lippen liegen, unter dem Druck seiner Hand in meinem Nacken, auf Seinem Schwanz. Zu unserer beiden Lust.

Später im Bett wird mir wieder einmal klar, dass mich dominantes Verhalten beim Sex unglaublich anmacht. Ich reibe meine Perle an seinem Bein, während er mir mit glasklaren Augen und diesem Willen erklärt, dass er in mich eindringen wird

Und so kommt es, dass ich angestachelt von seiner Lust komme, während ich seinen Schwanz mit Genuss lecke und die Härte mit meiner Zunge umwickle, zwischen meine Lippen gleiten lasse.








Montag, 6. Februar 2023

Ein Auto weniger

 Vor 10 Tagen war es hier "etwas glatt", also so, dass ich das auch ernst genommen habe. Wie in den letzten Monaten üblich, bin ich eine halbe Stunde früher als notwendig aufgestanden, damit ich genau diese halbe Stunde früher auch losfahren konnte.

Zur Erklärung: Seit 3 Monaten ist mein normaler Arbeitsweg gesperrt und ich muss über eine Strecke ausweichen, bei der ich teilweise 20-25 Minuten für einen Abschnitt brauche, der nur 1500 m lang ist. Da mich so etwas am frühen Morgen unnötig nervt, fahr ich halt früher los.

Ich bin also ganz ohne Zeitdruck los gefahren, alles in Ordnung, bis zu einer etwas kurvigeren Strecke, bei der ohnehin ein Tempolimit von 70 km/h gilt. Eingedenk meiner letzten, ähm, behördlichen Erinnerung an angemessene Geschwindigkeiten, fahre ich dort auch nur 70. An diesem Morgen sogar nur ca. 60 km/h. 

In einer der Kurven kommt mir ein Autofahrer mit Fernlicht entgegen, also halb auf meiner Fahrspur, ich bremse an und dann - dann kreise ich schon über die Straße in den gegenüberliegenden Straßengraben, für einen kurzen Moment ziehen diverse Fluchwörter durch den Kopf, es wird dunkel, hell, dunkel und alles fliegt durchs Auto. Der Sicherheitsgurt drückt mich in den Sitz, erst nach vorn, dann nach unten, dann zur Beifahrerseite. Dabei pralle ich heftig auf das Gurtschloss, einer meiner Schuhe verabschiedet sich und dann ist es ruhig. 

Irgendwie funktioniert man automatisch, zuerst die Warnblinkanlage an. Kurzer Check, ob irgendetwas am Körper nicht da ist, wo es hingehört? Nur die rechte Seite tut höllisch weh, ich liege unangenehm hart mit der Hüfte auf dme Gurtschloss. Also erst einmal weg da, Sicherheitsgurt ablegen, dabei mit Beinen und Armen irgendwo im Auto abstützen, damit ich danach nicht runterfalle. 

Fast direkt höre ich Stimmen von Helfern, die zu mir klettern und fragen, ob alles in Ordnung ist. Naja, ich parke nicht so, wie es sich gehört? (aha, mein schlechter Sinn für Humor ist also auch noch da). Mein Auto meldet sich nervig piepend, wie immer wenn eine Tür offen ist oder das Licht noch brennt. Von außen greift eine Hand durch das kaputte Fenster und zieht den Schlüssel, während andere versuchen die Beifahrertür zu öffnen. Und weil Frauen sich ja generell auf das Wesentliche konzentrieren, versuche ich im Dunkel den Inhalt meiner Handtasche wieder einzusammeln. Denn da ist alles drin, was ich noch brauchen werde - Handy, Portemonnaie, Ausweise, Schlüssel, mein Frühstück ;-)

Inzwischen haben noch andere Fahrer angehalten und gemeinsam können sie die Tür öffnen. Nach einer etwas merkwürdigen gymnastischen Verrenkung kann ich mit ihrer Hilfe über die Kopfstützen nach oben durch die Beifahrertür klettern. Meine Schuhe hatte auch jemand gefunden und so muss ich nur kurz in Strümpfen im Graben stehen. Jemand zieht mir meine Warnweste an, merkwürdigerweise ist ausgerechnet die wohl aus der kaputten Heckscheibe nach draußen gefallen.

Während wir auf Polizei und Rettungswagen warten, versuche ich mich die ganze Zeit bei den Helfern zu bedanken. Ich finde es noch jetzt unglaublich, wie selbstverständlich so viele Leute angehalten und geholfen haben. Ich habe Glück gehabt an dem Tag.

Montag, 16. Januar 2023

Babyfalle

 Kinder

Sind so gar nicht meins und die, die mich näher kennen, wissen das auch.

Meistens fühlen sich Kinder erstaunlicherweise zu mir hingezogen, vielleicht weil ich sie als Menschen ernst nehme?

Aber ich gehöre ganz eindeutig nicht zu den Menschen, die beim Anblick von Babyfotos in schrille Entzückensschreie ausbrechen und alle Babys soooo niedlich finden und so wunderhübsch und einfach anbeeetungswürdig. 

naja, zumindest habe ich inzwischen gelernt die Klappe zu halten und nicht mit dem ersten Gedanken laut herauszuplatzen: 
Mein Gott, ist das häßlich! 
Macht man sich keine Freunde mit, vertrauen Sie mir

Also sage ich: Nichts
Lächle höflich und nicke vor mich hin

Heute nun die Fortsetzung
Eine meiner Kolleginnen beginnt nach der Elternzeit wieder bei uns im Team. Sehr liebe Kollegin, die sich auf Grund anderer Möglichkeiten (alle anderen sind im Home Office) mir so ein wenig angeschlossen hat. Wie gesagt, sehr liebe Kollegin und eine schlaue dazu.
Daher war ich ein wenig besorgt, als sie heute Morgen leicht verheult im Büro erschien. Himmel, was ist da los gewesen?
Hätte ich doch nicht gefragt...
Schon hatte ich das Handy vor der Nase mit einem Bild des 2-Jährigen im Kindergarten. Das hätte sie eben vom Kindergarten bekommen, als Beruhigung, dass es dem Sohn gut geht. Ob ich nicht finden würde, dass er da sehr sehr traurig aussieht? Prompt schossen die Tränen in die Augen. Zum Vergleich Fotos aus dem Urlaub, Bauernhof, mit und ohne Stofftier, auf dem Arm, neben dem Arm, vor dem Sandkasten, im Sandkasten, mit Jacke, ohne Jacke - alles Beweise dafür, wie der glückliche Sohn sonst aussähe. Ein wenig viel Kinderfotos für mich und nicht so anders als auf dem aktuellen Kindergartenschnappschuss?
Hm, für mich sah das nach einem müden Kleinkind aus, dass mit halb geschlossenen Augen kurz vorm Einschlafen stand, aber was weiß ich denn schon? Und warum um alles in der Welt fragt sie ausgerechnet mich das? Ihr erwartungsvoller Blick ruht immer noch auf mir.
"Ähm, das sieht doch ganz okay aus?"
Falsche falsche Antwort - es folgt eine detailreiche Analyse von Ausdruck und Körpersprache, mit dem eindeutigen Resultat einer nahenden Vertrauenskrise bei dem verlassenen Kleinkind. Auch der Einwurf, dass es ihm da doch sonst ganz gut gefällt und er die Kinder und so gut leiden kann? Hilft nichts, wir sind an dem Punkt von No Return. Kinderquälermutter muss zurück zum Kindergarten, Kind retten.

Und ich bleibe zurück und lerne lächeln und nicken

Sofas und andere Neins

 Vor etwa 2 Wochen habe ich meine Ledersofas gespendet. Bei FB hatte jemand gefragt, ob Möbelspenden für jugendliche Flüchtlinge aus Syrien möglich seien. Die Jungs sind 14-15 Jahre alt und wohnen in einer Wohnung, in der bis dahin nur 5 Betten und ein Tisch mit 5 Stühlen stand. Mehr Einrichtung war nicht möglich.

Nun ging mir schon seit mehreren Monaten eine Neuanschaffung bei meinen Sofas im Kopf herum und daher konnte ich diese ruhigen Gewissens anbieten, beide noch tadellos in Ordnung und auch chic. Ein neues hatte ich mir nach tagelangen Internetrecherchen schon ausgesucht. Farbe, Sitzhöhe, Lehnenform, Material und Sitztiefe stimmten - Treffer. 

Termin mit den Abholern ausgemacht - Mitarbeiterin des Jugendamtes, die das ganze in ihrer Freizeit machte und ihr Mann plus Hänger. 
Einziges Manko: Just an dem Tag bekam ich die Nachricht, dass es mein Wunschsofa nicht mehr gibt. 

Egal, ich bin sowieso wenig zu Hause, wann nutze ich das Sofa schon mal? Bevor die Beiden jetzt umsonst die Strecke fahren - also weg damit.

Wieder an den Rechner gesetzt und gesucht. Samstags zu Ikea - blöde Idee übrigens, falls jemand fragen sollte. Aber nicht das Richtige dabei

Vom Auto aus einen Händler von E. Kleinanzeigen angerufen, der Einzelstücke inseriert hatte. Sah auf dem Foto ganz gut aus: sandfarben, Stoff, richtige Länge, mit Recamiere, chic

Für mich würde er noch im Laden warten, wann ich kommen würde?, meinte er.

"na gleich", meine Antwort, in völliger Unkenntnis der Route, wie sich dann herausstellte. Aber doch gefunden und etwas irritiert ausgestiegen. Ich stand vor einem ehemaligen Dorfgasthaus, nix drumherum, Tür verschlossen. Beim Gang um das Gebäude erschien aus einer Haustür ein Kopf, der mich fragte, ob ich für das Sofa gekommen sei? 
Jaa?
Dann sollte ich zum Eingang kommen, er würde dort aufsperren.

Kurze Zeit später stand ich im ehemaligen Gastraum. Vollgestellter Raum mit Kartons, Möbeleinzelteilen und Dingen, die ich lieber nicht ganz so genau ansah. Der Verkäufer sehr freundlich, höflich und bemüht. Lieferung kein Problem, keine Anzahlung notwendig, nur 30 € für die Benzinkosten, ansonsten sei die Lieferung kostenlos. Okay, meinte meine innere Stimme, das hört sich doch mal an, als ob ich unverdient Glück gehabt hätte. 
Das Sofa wollte ich aber doch noch mal sehen. Das stand nun in Einzelteilen noch verpackt vorne an. Aber den Stoff konnte man sehen und anfassen. Und da war sofort klar: Das will ich nicht! Nicht so einen Stoff, der macht mich nicht glücklich.

Vermutlich alle anderen Menschen auf diesem Planeten hätten das jetzt dem Verkäufer auch gesagt - aber ich? Nicht

Ich hatte ein schlechtes Gewissen, denn er war ja extra wegen mir hier. Also bin ich hinter ihm hergedackelt, als er mir für die 30 € eine Quittung geben wollte. In einen Raum mit Schrankwand, Schreibtisch, Fernseher und Couch. Auf der er offensichtlich geschlafen hatte - und ein freundlicher Labrador.
Mist! Jetzt hat der auch noch einen Hund, da kann ich doch nicht mehr Nein sagen? Damit hatte ich auch schon die 30 € gezahlt, meine Quittung dafür in der Hand und zugesagt meine Adresse per Whatsapp zu schicken.

Wieder im Auto nur ein Gedanke: Aber ich will doch das Sofa gar nicht. Wirklich wirklich nicht.

Aber meine Fähigkeit Nein zu sagen, war mal wieder abgetaucht.

Samstag, 14. Januar 2023