Montag, 6. Februar 2023

Ein Auto weniger

 Vor 10 Tagen war es hier "etwas glatt", also so, dass ich das auch ernst genommen habe. Wie in den letzten Monaten üblich, bin ich eine halbe Stunde früher als notwendig aufgestanden, damit ich genau diese halbe Stunde früher auch losfahren konnte.

Zur Erklärung: Seit 3 Monaten ist mein normaler Arbeitsweg gesperrt und ich muss über eine Strecke ausweichen, bei der ich teilweise 20-25 Minuten für einen Abschnitt brauche, der nur 1500 m lang ist. Da mich so etwas am frühen Morgen unnötig nervt, fahr ich halt früher los.

Ich bin also ganz ohne Zeitdruck los gefahren, alles in Ordnung, bis zu einer etwas kurvigeren Strecke, bei der ohnehin ein Tempolimit von 70 km/h gilt. Eingedenk meiner letzten, ähm, behördlichen Erinnerung an angemessene Geschwindigkeiten, fahre ich dort auch nur 70. An diesem Morgen sogar nur ca. 60 km/h. 

In einer der Kurven kommt mir ein Autofahrer mit Fernlicht entgegen, also halb auf meiner Fahrspur, ich bremse an und dann - dann kreise ich schon über die Straße in den gegenüberliegenden Straßengraben, für einen kurzen Moment ziehen diverse Fluchwörter durch den Kopf, es wird dunkel, hell, dunkel und alles fliegt durchs Auto. Der Sicherheitsgurt drückt mich in den Sitz, erst nach vorn, dann nach unten, dann zur Beifahrerseite. Dabei pralle ich heftig auf das Gurtschloss, einer meiner Schuhe verabschiedet sich und dann ist es ruhig. 

Irgendwie funktioniert man automatisch, zuerst die Warnblinkanlage an. Kurzer Check, ob irgendetwas am Körper nicht da ist, wo es hingehört? Nur die rechte Seite tut höllisch weh, ich liege unangenehm hart mit der Hüfte auf dme Gurtschloss. Also erst einmal weg da, Sicherheitsgurt ablegen, dabei mit Beinen und Armen irgendwo im Auto abstützen, damit ich danach nicht runterfalle. 

Fast direkt höre ich Stimmen von Helfern, die zu mir klettern und fragen, ob alles in Ordnung ist. Naja, ich parke nicht so, wie es sich gehört? (aha, mein schlechter Sinn für Humor ist also auch noch da). Mein Auto meldet sich nervig piepend, wie immer wenn eine Tür offen ist oder das Licht noch brennt. Von außen greift eine Hand durch das kaputte Fenster und zieht den Schlüssel, während andere versuchen die Beifahrertür zu öffnen. Und weil Frauen sich ja generell auf das Wesentliche konzentrieren, versuche ich im Dunkel den Inhalt meiner Handtasche wieder einzusammeln. Denn da ist alles drin, was ich noch brauchen werde - Handy, Portemonnaie, Ausweise, Schlüssel, mein Frühstück ;-)

Inzwischen haben noch andere Fahrer angehalten und gemeinsam können sie die Tür öffnen. Nach einer etwas merkwürdigen gymnastischen Verrenkung kann ich mit ihrer Hilfe über die Kopfstützen nach oben durch die Beifahrertür klettern. Meine Schuhe hatte auch jemand gefunden und so muss ich nur kurz in Strümpfen im Graben stehen. Jemand zieht mir meine Warnweste an, merkwürdigerweise ist ausgerechnet die wohl aus der kaputten Heckscheibe nach draußen gefallen.

Während wir auf Polizei und Rettungswagen warten, versuche ich mich die ganze Zeit bei den Helfern zu bedanken. Ich finde es noch jetzt unglaublich, wie selbstverständlich so viele Leute angehalten und geholfen haben. Ich habe Glück gehabt an dem Tag.

Montag, 16. Januar 2023

Babyfalle

 Kinder

Sind so gar nicht meins und die, die mich näher kennen, wissen das auch.

Meistens fühlen sich Kinder erstaunlicherweise zu mir hingezogen, vielleicht weil ich sie als Menschen ernst nehme?

Aber ich gehöre ganz eindeutig nicht zu den Menschen, die beim Anblick von Babyfotos in schrille Entzückensschreie ausbrechen und alle Babys soooo niedlich finden und so wunderhübsch und einfach anbeeetungswürdig. 

naja, zumindest habe ich inzwischen gelernt die Klappe zu halten und nicht mit dem ersten Gedanken laut herauszuplatzen: 
Mein Gott, ist das häßlich! 
Macht man sich keine Freunde mit, vertrauen Sie mir

Also sage ich: Nichts
Lächle höflich und nicke vor mich hin

Heute nun die Fortsetzung
Eine meiner Kolleginnen beginnt nach der Elternzeit wieder bei uns im Team. Sehr liebe Kollegin, die sich auf Grund anderer Möglichkeiten (alle anderen sind im Home Office) mir so ein wenig angeschlossen hat. Wie gesagt, sehr liebe Kollegin und eine schlaue dazu.
Daher war ich ein wenig besorgt, als sie heute Morgen leicht verheult im Büro erschien. Himmel, was ist da los gewesen?
Hätte ich doch nicht gefragt...
Schon hatte ich das Handy vor der Nase mit einem Bild des 2-Jährigen im Kindergarten. Das hätte sie eben vom Kindergarten bekommen, als Beruhigung, dass es dem Sohn gut geht. Ob ich nicht finden würde, dass er da sehr sehr traurig aussieht? Prompt schossen die Tränen in die Augen. Zum Vergleich Fotos aus dem Urlaub, Bauernhof, mit und ohne Stofftier, auf dem Arm, neben dem Arm, vor dem Sandkasten, im Sandkasten, mit Jacke, ohne Jacke - alles Beweise dafür, wie der glückliche Sohn sonst aussähe. Ein wenig viel Kinderfotos für mich und nicht so anders als auf dem aktuellen Kindergartenschnappschuss?
Hm, für mich sah das nach einem müden Kleinkind aus, dass mit halb geschlossenen Augen kurz vorm Einschlafen stand, aber was weiß ich denn schon? Und warum um alles in der Welt fragt sie ausgerechnet mich das? Ihr erwartungsvoller Blick ruht immer noch auf mir.
"Ähm, das sieht doch ganz okay aus?"
Falsche falsche Antwort - es folgt eine detailreiche Analyse von Ausdruck und Körpersprache, mit dem eindeutigen Resultat einer nahenden Vertrauenskrise bei dem verlassenen Kleinkind. Auch der Einwurf, dass es ihm da doch sonst ganz gut gefällt und er die Kinder und so gut leiden kann? Hilft nichts, wir sind an dem Punkt von No Return. Kinderquälermutter muss zurück zum Kindergarten, Kind retten.

Und ich bleibe zurück und lerne lächeln und nicken

Sofas und andere Neins

 Vor etwa 2 Wochen habe ich meine Ledersofas gespendet. Bei FB hatte jemand gefragt, ob Möbelspenden für jugendliche Flüchtlinge aus Syrien möglich seien. Die Jungs sind 14-15 Jahre alt und wohnen in einer Wohnung, in der bis dahin nur 5 Betten und ein Tisch mit 5 Stühlen stand. Mehr Einrichtung war nicht möglich.

Nun ging mir schon seit mehreren Monaten eine Neuanschaffung bei meinen Sofas im Kopf herum und daher konnte ich diese ruhigen Gewissens anbieten, beide noch tadellos in Ordnung und auch chic. Ein neues hatte ich mir nach tagelangen Internetrecherchen schon ausgesucht. Farbe, Sitzhöhe, Lehnenform, Material und Sitztiefe stimmten - Treffer. 

Termin mit den Abholern ausgemacht - Mitarbeiterin des Jugendamtes, die das ganze in ihrer Freizeit machte und ihr Mann plus Hänger. 
Einziges Manko: Just an dem Tag bekam ich die Nachricht, dass es mein Wunschsofa nicht mehr gibt. 

Egal, ich bin sowieso wenig zu Hause, wann nutze ich das Sofa schon mal? Bevor die Beiden jetzt umsonst die Strecke fahren - also weg damit.

Wieder an den Rechner gesetzt und gesucht. Samstags zu Ikea - blöde Idee übrigens, falls jemand fragen sollte. Aber nicht das Richtige dabei

Vom Auto aus einen Händler von E. Kleinanzeigen angerufen, der Einzelstücke inseriert hatte. Sah auf dem Foto ganz gut aus: sandfarben, Stoff, richtige Länge, mit Recamiere, chic

Für mich würde er noch im Laden warten, wann ich kommen würde?, meinte er.

"na gleich", meine Antwort, in völliger Unkenntnis der Route, wie sich dann herausstellte. Aber doch gefunden und etwas irritiert ausgestiegen. Ich stand vor einem ehemaligen Dorfgasthaus, nix drumherum, Tür verschlossen. Beim Gang um das Gebäude erschien aus einer Haustür ein Kopf, der mich fragte, ob ich für das Sofa gekommen sei? 
Jaa?
Dann sollte ich zum Eingang kommen, er würde dort aufsperren.

Kurze Zeit später stand ich im ehemaligen Gastraum. Vollgestellter Raum mit Kartons, Möbeleinzelteilen und Dingen, die ich lieber nicht ganz so genau ansah. Der Verkäufer sehr freundlich, höflich und bemüht. Lieferung kein Problem, keine Anzahlung notwendig, nur 30 € für die Benzinkosten, ansonsten sei die Lieferung kostenlos. Okay, meinte meine innere Stimme, das hört sich doch mal an, als ob ich unverdient Glück gehabt hätte. 
Das Sofa wollte ich aber doch noch mal sehen. Das stand nun in Einzelteilen noch verpackt vorne an. Aber den Stoff konnte man sehen und anfassen. Und da war sofort klar: Das will ich nicht! Nicht so einen Stoff, der macht mich nicht glücklich.

Vermutlich alle anderen Menschen auf diesem Planeten hätten das jetzt dem Verkäufer auch gesagt - aber ich? Nicht

Ich hatte ein schlechtes Gewissen, denn er war ja extra wegen mir hier. Also bin ich hinter ihm hergedackelt, als er mir für die 30 € eine Quittung geben wollte. In einen Raum mit Schrankwand, Schreibtisch, Fernseher und Couch. Auf der er offensichtlich geschlafen hatte - und ein freundlicher Labrador.
Mist! Jetzt hat der auch noch einen Hund, da kann ich doch nicht mehr Nein sagen? Damit hatte ich auch schon die 30 € gezahlt, meine Quittung dafür in der Hand und zugesagt meine Adresse per Whatsapp zu schicken.

Wieder im Auto nur ein Gedanke: Aber ich will doch das Sofa gar nicht. Wirklich wirklich nicht.

Aber meine Fähigkeit Nein zu sagen, war mal wieder abgetaucht.

Samstag, 14. Januar 2023

Mittwoch, 14. Dezember 2022

Neue Welten

Eines der Dinge, die mich bei BDSM so faszinieren, ist die Entdeckung neuer Welten 

Das können die neuen sexuellen und erotischen Erfahrungen sein, aber auch die intellektuellen.

Gerade Seine Fähigkeit meine Neugier, meinen Wissenshunger befriedigen zu können, liebe ich. Es ist tatsächlich eine Befriedigung, ein Gehirn-Orgasmus. Auf verschiedenen Ebenen wie gesagt.

Vor zwei Wochen haben wir uns noch einmal getroffen, bevor Er für 2 Monate auf eine Kreuzfahrt verschwand. Und die Stunden hatten es in sich 

Er meinte schon öfter, dass ich es immer ein wenig darauf anlege. Worauf? Auf seine Konsequenz, seinen Willen, seine Dominanz. Und ganz unter uns: Es stimmt. 

Wer mich kennt, wird über diese Aussage vermutlich nicht total überrascht sein, und dennoch streite ich es vehement ab. Denn ich will ihn nicht verärgern, gehe immer nur bis zur Grenze, also bis ca. 0,1 cm davor. Und sehe dann sein souveränes Lächeln. Kann nicht anders, als auch zu lächeln und mich damit selber zu verraten. Oder er sieht dieses verräterische Funkeln in meinen Augen (wie oft habe ich versucht, die Augen rechtzeitig zu schließen, klappt aber nicht, weil ich sein Lächeln so gern sehe). Und dann fühle ich seine Hand in meinem Nacken, die mich auf seinen Schwanz drückt, dort hält, bis mir die Luft eng wird - und ich liebe es. Dieses Gefühl von "Wollen", Stärke, Durchsetzungskraft und Geilheit. Alles in dieser Hand in meinem Nacken, auf meinen Haaren. Schon der Gedanke daran erregt mich. Genau wie bei dem Gedanken seiner Hand an meinem Hals, die bestimmt zudrückt. Auch weil ich gleichzeitig weiß, dass mir nichts gefährliches passieren wird, weil ich ihm vertraue. Dass er weiß, was er tut, wie er es tut und uns beide dabei beobachtet. 
Und dann kann ich loslassen, vertraue meinen Atem diesem Mann an.

Seit einiger Zeit muss ich sehr darauf achten, rechtzeitig und genug zu Trinken und zu Essen. Weil mir mein Kreislauf sonst ziemlich schnell abhaut und das ist keine gute Idee, weil ich sonst ohnmächtig werden könnte. Allerdings habe ich kein Hungergefühl und verpasse den Moment manchmal, esse und trinke bis abends nichts.
Er achtet sehr auf mich, also gehen wir an diesem Abend auf dem Weg zum Club irgendwo essen.Wir probieren heute zum dritten Mal einen Platz beim Japaner zu bekommen und haben tatsächlich Glück, dass in 30 Minuten etwas frei wird. Obwohl es kalt ist, ist mir warm, so nah bei ihm, wenn wir in der Zwischenzeit mit verschlungenen Händen durch die Stadt gehen. Und weil er seine Stadt liebt und kennt, gibt es vieles, was er darüber weiß. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich ein Faible für bestimmte Männerstimmen habe? Diese Stimme genieße ich, der Klang ist angenehm in meinem Ohr und Herz und ich erfahre dabei viel über die große Stadt - und Ihn.

Bevor ich über das Sushi spreche, sollte ich eins nicht unerwähnt lassen: Ich mag keinen Fisch. Ich vertrage ihn nicht und esse ihn nicht. Nie

 - Aber: Lernbegierig bin ich, andere nennen das neugierig. Und damit bin ich beim Japaner richtig. Denn dieser Mann, der um meine Fischaversion weiß, ist so spürbar von Japan und der japanischen Kultur und Lebensweise fasziniert, dass mich das in seinen Bann zieht. 
Haben Sie schon einmal einen Menschen erlebt, der von einem Thema, einem Hobby, einer Sache so überzeugt ist, dass man die Begeisterung mitfühlen kann, wenn er davon erzählt?
So geht es mir an diesem Abend, ich liebe es Ihn so begeistert, so glücklich zu sehen. Und ich bin hingerissen von Ihm, verliebe mich noch ein wenig mehr in Ihn.
Und ohne es zu merken, vetraue ich mich ihm auch bei diesem Essen an. Esse Fisch, mag ihn, sogar sehr. Merke erst am nächsten Tag, dass ich Ihm auch hier die Führung überlassen habe. Auf einem Gebiet, von dem ich nie gedacht hätte, dass es auch davon betroffen sein könnte. Denn jedem anderen hätte ich freundlich, aber bestimmt, verständlich gemacht, dass ich keinen Fisch will. Mit großem "W" wie "nichtWollen". Und ich habe dabei eigentlich einen ziemlichen Dickkopf und weiß, was ich nicht will. Mache das dann auch nicht. 
Nur einmal während des Essens geht mir dieses nichtWollen sekundenkurz durch den Kopf, ist direkt wieder weg als er mich auffordert auch noch das letzte Stück zu essen und ich probiere optimistisch auch den rohen Thunfisch. 

Dass er so einfachen Zugang zu meinem Kopf hat, beunruhigt mich manchmal. Nicht weil ich befürchte, dass er mal etwas Schlimmes im Sinn haben könnte. Sondern weil mich das noch mehr davon wünschen lässt, solche Erlebnisse fixen mich an. Sehr sogar! 

Diese neuen Erlebnisse ziehen sich durch den Abend und so landen wir im Club auf unseren Stühlen in der Ecke. Wie ich später ganz nebenbei höre, hat er auch da schnell meine Vorliebe für den Rückzug in die Ecke registriert und zur Kenntnis genommen. Gibt mir diesen Rückzugsort mit diesem kleinen Lächeln und Verständnis.
Wieder kann ich es nicht lassen, ein wenig die Grenze zu testen und nachdem Er es eine Weile souverän ignoriert hat (zu meiner Enttäuschung ;-) ) ist seine Reaktion eindeutig: "Fass meinen Schwanz richtig an". Meine Hand in seiner Hose stockt, denn heute ist die Wirtin recht nah. Gut, es ist ein BDSM Lokal und vermutlich ist das hier noch Kinderkram für die meisten Anwesenden. Trotzdem, für mich ist das schon heftig, also in der Halb-Öffentlichkeit meinem Herrn einen Handjob zu geben. 
Wenn da nicht dieser kleine Teufel auf meiner Schulter wäre (der Kerl hat mich schon öfter in die Bredouille gebracht. Zu meiner Entschuldigung: er ist sehr, nun sagen wir "verlockend"), der mich in Versuchung bringt. "Denn ganz sicher wird mein Herr doch nicht hier im Lokal direkt Konsequenzen ziehen? Und ob er es nachher im Bett noch weiß? hmmm..."
Also warte ich einen kleinen Moment, folge nicht direkt, halte den harten Schwanz nur still - und lächle ihn unschuldig an.
Habe sofort die feste Hand im Nacken, die mich hier, im Lokal, auf seinen Schwanz drückt. Und diese feste Stimme im Ohr, bei der ich genau weiß, wie sich jetzt der Ausdruck in seinen Augen verändert hat: "Leck ihn".

Direkt erregt, fühle mich gleichzeitig unwohl und wunderbar. Nur ein paar Momente später lässt er meinen Kopf frei und deutet auf den Bock, der etwas weiter hinten im Club steht. "Leg Dich darüber"

Mit "perplex" ist wohl nur unzureichend beschrieben, wie ich ausgesehen haben muss in diesem Augenblick. Denn er hatte während des Abend schon einmal angedeutet, dass dies die mögliche Konsequenz sein könnte. Was ich aber nicht für realistisch gehalten hatte, denn wie gesagt, ich achte sorgfältig darauf, die Grenzen nicht zu überschreiten. Habe dabei aber vergessen, dass ich bei Ihm mit allem rechnen muss und dass er mich nicht zur Strafe züchtigt oder weil ich es gern hätte. Sondern weil wir beide es mögen und brauchen.

So beuge ich mich über den Bock und sehe dabei in die verspiegelte Wand, die nur etwa 30 cm entfernt ist. Sehe mein Gesicht und muss lächeln. Das ich das hier mache, ohne Widerworte, dort ausharre, wo Er mich haben will, während Er eine dickere Gerte holt. Und mir blickt eine erwartungsfrohe Frau entgegen, die um den kommenden Schmerz weiß, aber auch um den Moment danach. Die Sein Gesicht sieht, als er vor dem ersten Schlag hinter mich tritt und die Gerte hebt. Beide Gesichter spiegeln die Lust.

Sonntag, 27. November 2022

Küssen, lieben, lachen

 Meine Lieblingshobbies