Donnerstag, 7. September 2017

Kursnachbarn

Mein heutiger Nachbar im Kurs ist ein Vertriebler. Würde ihn auf etwa 55-58 Jahre und durchaus erfahren schätzen. So der Typ *mit allen Wassern gewaschen*.
Sympathisch, offen und genauso offenkundig in diesem Kurs absolut fehl am Platz. Daher wohl auch dieser leicht amüsierte Blick, wenn die Kursleitung sich in einem persönlichen Gespräch zu ihm setzt und versucht, ihm den Sinn noch einmal nahe zu bringen.

In den letzten Stunden hatte ich wie befürchtet nicht sehr viel zu tun und hatte heute nur auf Grund eines Zufalls endlich etwas Beschäftigung. Mein Nachbar brauchte ein Dokument und mit ein wenig Tricksereien konnte ich ihm helfen und die Downloadsperre des Veranstalters umgehen.

Ohne viel Können, kann man damit nett Eindruck machen und das scheint auch geklappt zu haben. Denn keine zwei Minuten später hatte ich ein unerwartetes Jobangebot.
Wobei ich allerdings leise Zweifel hege.

"Er würde da einen großen Deal erwarten, um die 80 Millionen. Und bräuchte noch jemand, der ihm zuarbeitet. Und er würde dafür sorgen, dass ich in drei Jahren so viel verdiene, dass ich nie mehr arbeiten bräuchte. Ab Januar ginge es los."

Wenn hier ab Januar also nichts mehr los, wissen Sie, dass ich gerade damit beschäftigt bin, in meinem neuen Reichtum zu baden.

Aber, wie gesagt, ich habe da so meine leisen Zweifel

2 Kommentare:

  1. Öhm... Also das klingt...

    Du, sag mal? Was machst du mit so viel Geld? Pläne, Wünsche, Träume? Außer Dagobert Duck zu imitieren? :-)

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  2. Vor dem Einschlafen überlege ich wirklich ab und zu einmal, was ich mit ein paar Millionen machen würde. Eines fällt mir immer wieder ein: Wie ich unbemerkt den richtigen Freunden Geld geben könnte, damit sie keine finanziellen Sorgen mehr haben. Für mich selber fällt mir immer nur ein Haus an einem See / an der See ein, aber das stelle ich mir traumhaft vor.

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