Samstag, 23. September 2017

Schwarzes Loch

Eigentlich stünde ich mit dem neuen Blogbeitrag knapp vor einem Nobelpreis. Aber eben nur *eigentlich*

Wir haben hier nämlich ein "schwarzes Loch" direkt vor der Haustür. Was tausende von Astronomen und Physikern zu Begeisterungsstürmen hinreißen würde, hat mich jahrelang vor eins der größten Rätsel gestellt.

Wie kann es sein, dass ich bei einem letzten Blick auf die Badezimmeruhr feststelle, dass es 09.00 Uhr ist (die perfekte Abfahrzeit). Der letzte Blick in den Badezimmerspiegel zeigt eine ordentliche Frisur mit langen blonden Haaren, die recht gepflegt einfach im Zopf bis zur Taille hängen.

Dann nur noch Jacke anziehen, Haustür abschließen, 3 Meter bis zum Auto, einsteigen.

Und irgendwo auf diesem Weg hat es mir dann aufgelauert, das kleine schwarze Loch, dass Zeit und Materie schluckt. Unbarmherzig und konsequent.

Denn wenn ich im Auto auf die Uhr sehe, ist es plötzlich 09.25 Uhr und meine Haare stehen in den wildesten Locken und Strähnen ab, vom Zopfband ist sowieso keine Spur mehr zu erkennen.

Ich finde, ich bin für Verspätungen und meinen Chaos Look nicht verantwortlich zu machen

Das kann nur ein schwarzes Loch schaffen ^

Kommentare:

  1. Es wird eher daran liegen, dass Du Dich in der Zeit nach 9 Uhr zu schnell bewegst:

    Die Zeit vergeht in bewegten Systemen (Du) langsamer
    als sie es aus Sicht des ruhenden Beobachters (die Uhr im Auto zum Beispiel) tut = Zeitdilatation.

    Ich schließe aus der großen zeitlichen Differenz, dass Du Dich in Sachen Frisur richten und Jacke anziehen annähernd mit Lichtgeschwindigkeit bewegst?^^

    Eine Vorstellung, die ich weitaus beruhigender finde als jene des schwarzens Lochs^^.

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  2. Ach wenn es doch so wäre. Also das mit der zu großen Geschwindigkeit. _Daran_ könnte ich ja arbeiten ;-)

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