Freitag, 29. Dezember 2017

Langjährig

Ab und zu habe ich sie hier schon erwähnt. 
Ich habe zwei Hunde, natürlich nicht irgendwelche, sondern die weltbesten. 

Sie begleiten mich nun schon 12 und 7 Jahre, haben mich dabei in den unterschiedlichsten Stadien von überglücklich und am Boden zerstört gesehen. Ihrer Menschenkenntnis glaube ich mehr als meiner eigenen, die im übrigen nicht besonders gut ist.

Sie sind beide sehr! menschenfreundlich und wenn sie nicht zu jemanden hingehen, werde ich skeptisch. Vertan haben sie sich dabei noch nie, keine Ahnung, wie sie das machen. Auch mich können sie besser einschätzen, als ich mich selber. 

In den letzten Tagen ging es der Älteren von den beiden Hunden nicht ganz so gut. Bei einem 12-jährigen Hund immer ein Alarmsignal. In Menschenjahren wäre sie ungefähr 85 Jahre alt und da sind gesundheitliche Probleme leider nicht unnormal.

Aber durch das jahrelange miteinander leben erkenne ich jetzt öfter die Spuren des Alters und mir wird bang.

Gerade in dieser Woche denke ich öfter daran, wie es sein wird, wenn sie nicht mehr da sein sollte (auf Holz klopfen). Kein guter Gedanke.

Kommentare:

  1. Ich kann gut verstehen, wie beängstigend dieser Gedanke ist. Meinen Katzen erzähle ich mehrfach in der Woche, dass sie mindestens 100 Jahre alt werden - nur damit sie Bescheid wissen.
    Verrätst du, was für Hunde du hast?
    Ich hätte auch so gerne einen... Und einen Esel und eine Schildkröte. Und überhaupt...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, das mit den 100 Jahren wäre klasse. Wobei ich so eitel bin und denke, besser ich fühle mich untergangsreif, als einer der beiden, falls sie mich überleben. Dann leide ich lieber ich.

      Löschen
  2. Da sind wir absolut einer Meinung. Menschen, die Hunde mögen, gehört meine uneingeschränkte Sympathie.
    Nur noch übertroffen von denen, die meine Hunde am allerliebsten haben ;-)

    AntwortenLöschen