Mittwoch, 27. September 2017

Jobangebot und ein mieses Gefühl

Aus welchem Grund auch immer, der September scheint der Monat der Jobangebote zu sein. Keine Ahnung, ob das etwas mit dem Erntemonat oder irgendwelchen erd/mond/vulkanmagnetischen Schwingungen zu tun hat, aber letzte Woche gab es das dritte Angebot, ohne dass ich nachgefragt hatte.

Vielleicht mache ich auch einen besonders job-bedürftigen Eindruck? Also *anderer Job bedürftig*.
Kann eigentlich auch nicht sein, da ich zwei Jahre gar keinen Kontakt hatte und der Anruf für mich völlig aus dem Nichts kam.

Wie auch immer, über das letzte Angebot habe ich mich ehrlich gefreut, ich kenne die Firmenchefs schon ein paar Jahre, habe auch schon als Freelancer für sie gearbeitet und sie wollten mich jetzt gern als Festangestellte im Team haben. Gestern war der Termin, in dem wir die näheren Details besprechen wollten und ich habe mich auf das Wiedersehen mit den Kollegen und den beiden Chefs gefreut.

Und das Gespräch lief auch nicht schlecht, die finanzielle Gehaltsvorstellung war in Anbetracht der Nebenbedingungen absolut in Ordnung und auch das neue Geschäftsfeld, dass ich mitgestalten könnte, interessiert mich sehr.

Falls jetzt jemand irgendwie auf ein ABER wartet, haben Sie Recht, es gibt eines. 

Mein mieses Gefühl dabei. 

Nichts Greifbares, keine Fakten. Nur so ein Gefühl, dass mich beim Rückblick dazu bringt, die Augen schmaler werden zu lassen und argwöhnisch zu werden. Keine Ahnung woran es liegt, aber ich irgendwie bin ich mir sicher, dass es da etwas gibt, dass mich sehr vorsichtig werden lässt.

Bin ich jetzt einfach blöd und paranoid oder ist da wirklich etwas?

Bis Anfang nächster Woche habe ich Zeit, dann müsste ich entweder zu- oder absagen. 

Samstag, 23. September 2017

Schwarzes Loch

Eigentlich stünde ich mit dem neuen Blogbeitrag knapp vor einem Nobelpreis. Aber eben nur *eigentlich*

Wir haben hier nämlich ein "schwarzes Loch" direkt vor der Haustür. Was tausende von Astronomen und Physikern zu Begeisterungsstürmen hinreißen würde, hat mich jahrelang vor eins der größten Rätsel gestellt.

Wie kann es sein, dass ich bei einem letzten Blick auf die Badezimmeruhr feststelle, dass es 09.00 Uhr ist (die perfekte Abfahrzeit). Der letzte Blick in den Badezimmerspiegel zeigt eine ordentliche Frisur mit langen blonden Haaren, die recht gepflegt einfach im Zopf bis zur Taille hängen.

Dann nur noch Jacke anziehen, Haustür abschließen, 3 Meter bis zum Auto, einsteigen.

Und irgendwo auf diesem Weg hat es mir dann aufgelauert, das kleine schwarze Loch, dass Zeit und Materie schluckt. Unbarmherzig und konsequent.

Denn wenn ich im Auto auf die Uhr sehe, ist es plötzlich 09.25 Uhr und meine Haare stehen in den wildesten Locken und Strähnen ab, vom Zopfband ist sowieso keine Spur mehr zu erkennen.

Ich finde, ich bin für Verspätungen und meinen Chaos Look nicht verantwortlich zu machen

Das kann nur ein schwarzes Loch schaffen ^

Mittwoch, 20. September 2017

zu hören

Heute war wieder Kurstag. Die Kursleiterin hatte es heute mit insgesamt 2 (ja, wirklich *zwei*) hoch motivierten Kursteilnehmern zu tun. Die anderen Betroffenen hatten ihre Stunden auf Freitag gelegt, so dass wir in den Genuss einer sehr individuellen Schulung kamen.

Heißt übersetzt: Da die beiden zu schulenden Menschenkinder den Stoff bereits beherrschen, gab es 4 Stunden lockeres Geplauder (und ein wenig Langeweile, denn bei so einer Personalbesetzung ergibt sich leider kein unbeobachteter Moment, um in Ruhe ein wenig im Internet zu surfen).

Und die ganze Zeit hatte ich dieses *zwingende* Gefühl, dass etwas bei ihr nicht stimmt, dass ihre Einstellung eine andere geworden war. Und als der zweite Teilnehmer pünktlich um 16.00 Uhr die Tür von der anderen Seite schloss, hatte sie mich gebeten, noch einmal kurz zu warten, sie hätte noch eine Frage. Ich weiß nicht, ob noch jemand das Gefühl kennt, dass man sein Gegenüber fast zwanghaft eine Frage stellen muss, die dazu führt, dass derjenige sich etwas von der Seele reden kann. In solchen Situationen fühlt es sich fast so an, als ob ich diejenige mit dem Problem bin, es ist überdeutlich.

Heute war es wieder so und sie hat sich fast eine Stunde ihren Frust und Ärger von der Seele geredet. Wenn in solchen Gesprächen dann ein Anruf kommt oder jemand den Raum betritt ist es fast als ob eine Glasglocke zerspringt, in der wir gesessen haben, so intensiv ist die Atmosphäre.

Dienstag, 19. September 2017

Start in den Sonntag

Am Sonntag Morgen musste ich grässlich früh aufstehen. Und während ich mal wieder darauf warte, dass auch mein Hirn den Weg vom Schlafzimmer ins Bad findet, höre ich gern Radio. Und hoffe dabei auf Gute-Laune-Musik, damit der bekannte Gedanke "Warum nur tu ich mir das schon wieder an?" vertrieben wird.

Und tatsächlich muss ich nach 2 Minuten schon grinsen. Allerdings etwas ungewollt und leicht ironisch, denn mein Gedanke ist jetzt: "Du wolltest ja unbedingt Gute-Laune-Radio, da hast du es!"

Am Sonntag kommt hier der Lokalsender nämlich seiner gesetzlichen Verpflichtung nach und gibt den christlichen Kirchen die zugesagte Sendezeit (man muss den Leuten ja schließlich am Wochenende auf die Nerven gehen). Und während sonst unterhaltsame Wissensspiele über den Kirchenäther gesendet werden (Naaa, wissen Sie denn, wer Petrus war?), schlagen sie heute ganz andere Töne an.

"Naa, haben Sie sich denn schon überlegt, was einmal auf Ihrem Grabstein stehen soll? Haben Sie schon Vorsorge getroffen?"

Wie gesagt, fröhlich und optimistisch in den Tag starten, das hat was.

Später wurde es übrigens etwas besser. Wir durften gebannt der lautlichen Nachahmung des Kopulationsaktes zweiter Hunde lauschen. Der *Künstler* hatte wohl sehr detailliert beobachtet und wusste dennoch nicht zu begeistern.

Sonntag - hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt

Und muss immer noch grinsen

Dienstag, 12. September 2017

Kings Of Convenience - Know How ft. Feist (live at Le Bataclan)

Was macht man mit 80 Millionen

Keine Ahnung, wie ich gerade auf 80 Millionen komme. Das ist einfach eine utopische Summe, es könnten genauso gut 120 Mio. oder 3 Mio. sein.
Es ist einfach ein Spiel, dass ich manchmal vor dem Einschlafen spiele.

Was würde ich machen, wenn ich im Lotto 80 Mio. gewinnen würde? (Also Euro, nicht Gummibärchen. Bei denen wäre jetzt schon klar, was mit ihnen passieren würde. Sie hätten einen schönen, aber auch sehr schnellen Tod.)

1. Irgendwie fällt mir jedes Mal als erstes ein Haus ein. Ich würde eines an einem See oder an der Nordsee kaufen. Ein kleines Weißes, ebenerdiges mit großen Fenstern und grünen Hecken. Ein Garten wäre auch dabei (mit Gärtner!), darin ein Schwimmteich und viele viele alte englische Rosen. Hortensien und Pfingstrosen, Lavendel und ganz wichtig eine Laube, hinten in einem versteckten Winkel. Mit diesem wunderbar duftenden Waldgeißblatt. Darin ein Daybed und ein großes rundes Bett, dass als Freischwinger, wie eine Schaukel, gebaut wurde. Dazu Sonnenschein und ein angenehmer leichter Wind.

2. Im Haus wäre alles so eingerichtet, dass es zu meinen Hobbies passt und so gemütlich ist, wie man sich in Klischees englische kleine Cottages, ostfriesische Reethäuser oder nordische Winterhäuser vorstellt.

3.  Dann würde ich die Möglichkeit nutzen, den Menschen die ich kenne, die finanziellen Sorgen zu nehmen.
Die Frau, die von ihrem Noch-Ehemann mit dem ausbleibenden Unterhalt erpresst wird, Scheidungsvereinbarungen zu unterschreiben, die zu ihrem Nachteil sind.
Meiner Freundin, die gerade ihren Job gekündigt hat, weil sie mit ihrem ausgeprägtem Perfektionismus und Verantwortungsbewusstsein dort kurz davor war, sich selber in die Luft zu sprengen.
Einem ganz lieben Freund, der unnötig ein schlechtes Gewissen hat, weil seine besser verdienende Frau mehr zum Lebensunterhalt beiträgt und der deshalb Gefahr läuft, seine Unsicherheit stärker als seine Liebe werden zu lassen
Einer Frau, die in ihrem Beruf sehr erfolgreich ist und daraus die Verantwortung ableitet anderen zu helfen. Und mehrere Projekte ins Leben gerufen hat, die sie neben ihrem normalen Leben beinah als Vollzeitjob managt und die eigene Gesundheit dabei komplett vergisst.
Diese Liste kann nie vollständig sein

4. Es gab in einer norddeutschen Stadt (Braunschweig?) jemanden, der Vereine, Einzelpersonen oder Firmen anonym Geld in einem Umschlag geschickt, weil er deren gemeinnützigen Aktionen so gut fand und diese unterstützen wollte. Das wäre auch ganz eindeutig etwas, dass ich dann gern kopieren würde

Mal schauen, was mir diese Nacht noch so einfällt.

Ich spiele übrigens gar kein Lotto

Sonntag, 10. September 2017

Allein nicht einsam

Vor ein paar Monaten sprach mich eine Freundin auf eine relativ neue Charaktertypisierung an. Sie meinte, dass es mich ganz gut treffen würde und schickte mir ein paar Links (HSP, falls jemand googlen möchte)

Eines der Merkmale die dort beschrieben wurden, war das starke Bedürfnis nach Zeit, die man allein mit dem Partner oder auch ganz allein verbringen möchte.

Für mich war das ein Riesen-AHA-Erlebnis, ich hatte die ganze Zeit gedacht, ich wäre sozial etwas, nun ja *anders*. Ich bin gern mal unterwegs, gehe sumpfen, bleibe bis 04.00 Uhr oder später weg. Dann brauche ich jedoch am nächsten Tag ganz dringend Zeit für mich. Es ist auch kein Problem, wenn hier einmal zwei Wochen kein Besuch auftaucht. Ich komme mit mir selber ganz gut klar und ich habe spätestens an den Wochenenden immer genug Menschen um mich herum.

Ich wohne sehr ländlich und recht weit ab vom nächsten Dorf, so habe ich mir das ausgesucht und genieße es, hier in Ruhe gelassen zu werden.

Als mir nun klar wurde, dass dieses Bedürfnis nach Qualitätszeit für mich völlig normal und nicht verkehrt ist, war ich erst einmal riesig erleichtert. Und dann konnte ich diese Zeiten auch noch mehr genießen, einfach draußen im Feld sitzen und die Aussicht genießen. Ganz ruhig und still glücklich.

Donnerstag, 7. September 2017

Kursnachbarn

Mein heutiger Nachbar im Kurs ist ein Vertriebler. Würde ihn auf etwa 55-58 Jahre und durchaus erfahren schätzen. So der Typ *mit allen Wassern gewaschen*.
Sympathisch, offen und genauso offenkundig in diesem Kurs absolut fehl am Platz. Daher wohl auch dieser leicht amüsierte Blick, wenn die Kursleitung sich in einem persönlichen Gespräch zu ihm setzt und versucht, ihm den Sinn noch einmal nahe zu bringen.

In den letzten Stunden hatte ich wie befürchtet nicht sehr viel zu tun und hatte heute nur auf Grund eines Zufalls endlich etwas Beschäftigung. Mein Nachbar brauchte ein Dokument und mit ein wenig Tricksereien konnte ich ihm helfen und die Downloadsperre des Veranstalters umgehen.

Ohne viel Können, kann man damit nett Eindruck machen und das scheint auch geklappt zu haben. Denn keine zwei Minuten später hatte ich ein unerwartetes Jobangebot.
Wobei ich allerdings leise Zweifel hege.

"Er würde da einen großen Deal erwarten, um die 80 Millionen. Und bräuchte noch jemand, der ihm zuarbeitet. Und er würde dafür sorgen, dass ich in drei Jahren so viel verdiene, dass ich nie mehr arbeiten bräuchte. Ab Januar ginge es los."

Wenn hier ab Januar also nichts mehr los, wissen Sie, dass ich gerade damit beschäftigt bin, in meinem neuen Reichtum zu baden.

Aber, wie gesagt, ich habe da so meine leisen Zweifel

Dienstag, 5. September 2017

Candy Crush Saga

Ja, ich gehöre auch zu *denen* die sich mit Candy Crush die Zeit vertreiben.

Hatte ja schon mal geschrieben: Spielkind eben.
Und dann dieser Kurs

Zur Zeit grinse ich ab und zu meinen Bildschirm an, wenn es heißt:
" Hilf Denise ihre Lampen zum Leuchten zu bringen"

Bin ich da eigentlich mit allein?

Montag, 4. September 2017

Ritter und Gentlemen

Seit einiger Zeit versuche ich herauszufinden, warum mich manche Männer faszinieren und andere nicht. Es sind wenige und um es vorab zu klären, es ist nicht die Optik, die da den Unterschied macht. (Wenn ich so oberflächlich wäre, würde ich es hier vermutlich auch nicht so offensichtlich zugeben ^)

Ich glaube, es sind Männer, die mir in einigen Lebensbereichen überlegen sind. Sei es emotionale Intelligenz - die ich extrem anziehend finde, kulturelle oder wissenschaftliche Bildung oder Macht.

Männer, die über eine gewisse Macht verfügen, halte ich für gefährlich. Ob es nun politische oder wirtschaftliche Macht ist, sie können damit das Leben anderer Menschen zum Guten oder Schlechten wenden.

Nicht immer ist Macht so deutlich sichtbar, für mich gehört dazu auch die Kraft der Überzeugung oder Suggestion. Influencer wie es heute neudeutsch heißt. Die mit ihrer Begeisterungsfähigkeit, ihrer sprachlichen Gewandheit andere Menschen in eine bestimmte Richtung bewegen können.

Und das erinnert mich an Charaktere, die in früheren Zeiten viel Macht inne hatten. Ritter oder später Gentlemen, die auf Grund von Geburt oder Erziehung mit ihrer Macht andere schützen konnten oder vernichten.

Das ist der Umstand, der mich an einem Mann fasziniert: Die persönliche Ethik oder Moral, die das Pendel in die eine oder andere Richtung bewegt. Das erfordert meines Erachtens einen intelligenten, sanftmütigen und überlegenen Charakter, der sich seiner Macht und deren Folgen bewusst ist. Verfügt ein Mann mit einem anderen Charakter über eine solche Macht, kann daraus für seine Mitmenschen die Hölle werden.

Hinzu kommt, dass es mir selber Sicherheit gibt, wenn ein solcher Mann "hinter mir steht" und ich mich allein durch seine Ausstrahlung in Sicherheit weiß. Vielleicht ist es eine kindische Vorstellung, wenn man sich so einen Ritter vorstellt, der für seine Gefährtin einsteht, aber auch seine Rechte durchzusetzen weiß.


Mal wieder ein *Jein*

Und siehe da, mein höchst eigenes Murmeltier war wieder zu Besuch

Jemand, der mich nur anruft, wenn er meine Hilfe braucht, hatte Probleme mit seiner neuen Homepage. Kurz entschlossen habe ich zugesagt, ihr zu zeigen, wie das entsprechende Programm funktioniert und die Seite mit den terminlich dringendsten Daten mit ihr zusammen direkt anzulegen.
Hilfe zur Selbsthilfe also.

Bei den vorbereitenden Telefonaten für unseren Termin hatte sie immer mal wieder erwähnt, dass dieser oder jener Zeitpunkt nicht optimal sei, weil sie für ihre Geburtstagsfeier planen, besorgen oder organisieren müsse oder der Tag danach für den Kater reserviert sei. Wir kennen uns so etwa 15 Jahre und ich habe inzwischen Wochen in ihrem Haus beim Sitten des Nachwuchses verbracht. Hab sie über ein halbes Jahr mehrmals wöchentlich in die nächste Großstadt zum Krankenhaus und zur Physio gefahren und dachte, wir wären befreundet. Sind aber doch eher nur *bekannt*.


Sie hatte dann noch eine gemeinsame Bekannte K. eingeladen, die den ganzen Kram auch direkt erklärt haben wollte und so zogen wir unsere Bahnen durch Wordpress.

Im Laufe der Stunden (incl. Erklärung was die rechte Maustaste so alles kann) kristallisierte sich immer mehr heraus, dass Wordpress zu viele Möglichkeiten bietet und ein hübsches Baukastensystem angebrachter ist.

Resultat des Tages: Ich schlage K. vor, dass sie eine Homepage als Geburtstagsgeschenk für B. bei jemand bestellen kann (finde ich als Geschenk mal eine sinnige Idee) und B. bekommt das mit.
Daraufhin lädt sie mich zu ihrem Geburtstag ein und K. ist begeistert, denn jetzt kann ich ja die komplette Homepage basteln.

Ich mach die HP, auch wenn ich eigentlich nicht möchte.
Aber der gequälten Einladung zum Geburtstag werde ich garantiert nicht Folge leisten.
 

Freitag, 1. September 2017

Unter Medikamenteneinfluss

Mein Humor ist manchmal etwas, nunja, *anders*. Metaphorisch gesehen eher nicht sonnengelb, sondern mehr in Richtung höllenschwarz. Und vermutlich werde ich dort auch landen, wenn ich so weitermache. 
Besonders nachtschwarz wird es, wenn ich wegen meiner Migräne Kopfschmerztabletten nehmen muss. Irgendwie macht mich das noch ein wenig grinsiger. Wobei ich zugegebenermaßen viel Spaß dabei habe ^

Hier im Dorfladen arbeiten oft Schüler an der Kasse und sind Alters entsprechend noch schnell sprachlos.
Bei meinem letzten Einkauf stand ein kleines Mädchen an der Kasse und wollte seine Süßigkeitentüte bezahlen. Hier kann man nämlich noch für 10 Cent Lakritze, für 15 Cent einen Riegel Schokolade und für 5 Cent Gummifrösche mischen und glücklich nach Hause tragen.
Leider hatte die Kleine ihr Taschengeld wohl nicht richtig durch gerechnet und stand nun an der Kasse vor der schweren Wahl für 13 Cent wieder etwas zurücklegen zu müssen. 

Jetzt schreibe ich die Geschichte nicht, weil ich ihr den fehlenden Betrag dazu getan habe, sondern wegen der Bemerkung des Schülers, die er machte, als das Mädchen aus dem Laden ging.
Er wollte mir etwas Nettes sagen und meinte, dass ich jetzt viele Karmapunkte gemachte hätte.

"Stimmt. Und dafür darf ich dann heute Vormittag ganz viele puschelige Kätzchen töten"

Stille

(würde ich natürlich nicht machen, aber sein Gesichtsausdruck hat mich die nächsten 5 km Autofahrt amüsiert)