Sonntag, 31. Dezember 2017

Und noch mal drauf

Am 30.12. hat 2017 den eigentlich durchschnittlich guten Eindruck doch noch etwas nach unten gezogen. Gerade noch geschafft, wie es scheint.

Schlich sich nach einem euphorischen Morgen von hinten an und gab noch einmal tüchtig einen mit. Kopf- und Herztreffer. 

Obwohl ich weiß, dass es eine (wie sagt man so schön) Erlösung war, traf mich die Nachricht vom Tod einer Freundin doch unvorbereitet. Irgendwie dachte ich, wenn sie Weihnachten überlebt, dann ist das wie eine magische Schwelle, dann schafft sie es ganz. 2018 sollte nicht mehr sein

Dann ein 2 Stunden Telefonat mit einer Freundin die erneut eine rezidivierende Major Depression erleben muss und alles tut, aber nicht mehr an sich glaubt. Kein Wunder, miese miese Krankheit

Und meine Kleine, der es doch nicht besser geht und derentwegen ich mir wirklich anfange große Sorgen zu machen, was mir das Herz schwer werden lässt. Nächste Woche noch einmal TA,mit einem bösen Verdacht im Hinterkopf. Ihre Schwester wird gerade mit Schmerzmedikamenten final betreut - Knochenkrebs, der die Wirbelsäule schon auflöst

Ein Post, den eigentlich keiner braucht. Aber hier kann ich Luft ablassen, ohne Anderen die Laune zu verderben. Hätten die ja nun auch nicht verdient.

Ich möchte mich dann am liebsten in irgendeiner dunklen, versteckten Ecke zusammen rollen und nicht mehr vorkommen, bis ich für die Welt wieder lächeln kann. Da kann ich den Kram mit mir selber ausmachen, wütend sein, traurig oder verlassen.


Mag nicht mehr




Freitag, 29. Dezember 2017

Langjährig

Ab und zu habe ich sie hier schon erwähnt. 
Ich habe zwei Hunde, natürlich nicht irgendwelche, sondern die weltbesten. 

Sie begleiten mich nun schon 12 und 7 Jahre, haben mich dabei in den unterschiedlichsten Stadien von überglücklich und am Boden zerstört gesehen. Ihrer Menschenkenntnis glaube ich mehr als meiner eigenen, die im übrigen nicht besonders gut ist.

Sie sind beide sehr! menschenfreundlich und wenn sie nicht zu jemanden hingehen, werde ich skeptisch. Vertan haben sie sich dabei noch nie, keine Ahnung, wie sie das machen. Auch mich können sie besser einschätzen, als ich mich selber. 

In den letzten Tagen ging es der Älteren von den beiden Hunden nicht ganz so gut. Bei einem 12-jährigen Hund immer ein Alarmsignal. In Menschenjahren wäre sie ungefähr 85 Jahre alt und da sind gesundheitliche Probleme leider nicht unnormal.

Aber durch das jahrelange miteinander leben erkenne ich jetzt öfter die Spuren des Alters und mir wird bang.

Gerade in dieser Woche denke ich öfter daran, wie es sein wird, wenn sie nicht mehr da sein sollte (auf Holz klopfen). Kein guter Gedanke.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Samstag, 23. Dezember 2017

Denmark - zero Points

Heute Morgen hätte ich eigentlich zum ersten Mal in Dänemark aufwachen sollen.

Hätte - sollen, ging aber leider nicht. Denn mit den Rückenschmerzen hätte ich die Autofahrt nicht überstanden, trotz legaler Schmerzdrogen. Hatte der Arzt bereits prophezeit, aber die kleine Miss will ja nicht hören. Hatte mir nämlich die Woche genial ausgemalt, 6 Leute, 2 davon können excellent kochen, genug Wein und viel Lachen.

War vielleicht aber auch ganz gut so, dass der Rücken so gestreikt hat, denn ich hatte noch keinen Plan, wie ich die Abschürfungen im Gesicht einigermaßen überzeugend hätte erklären können.

Also habe ich erst gestern abgesagt und damit auch erst gestern mit den Weihnachtseinkäufen für die drei Feiertage begonnen. Man stelle sich vor, 3 ganze Tage kein Supermarkt!  Und anscheinend war ich nicht der einzige Mensch mit Kaufpanik, es gab jedenfalls nur noch magere vier freie Einkaufswagen.

Nun mache ich es einfach wie alle anderen, ich genieße ein ruhiges und entspanntes Wochenende.


Dienstag, 19. Dezember 2017

Wer versteht Frauen

Vielleicht lerne ich nur so, mit Schmerzen.

Eine Kursteilnehmerin rief heute Vormittag an, bat mich um Hilfe. Ihr Verlobter hatte sie wieder geschlagen, das zweite Mal, soviel ich weiß. Auch ihn kenne ich, hätte ihm nicht zugetraut, dass er schlägt. Die Frau, von der er behauptet, dass er sie liebt. So sehr, dass er Konflikte nicht anders als mit der Faust zu regeln vermag.

Bereits als K. mir das erste Mal nicht anders konnte, als mir erklären, woher das gerötete Auge und die blaue Schläfe her rührt, hatte ich ihr meine Hilfe und ein Bett angeboten. Und dann dieser Satz, der mich zur Verzweiflung bringt, der mich wortlos macht: "Das tut ihm doch leid, er hat das nicht so gemeint, er braucht mich doch"
Und weil er sie braucht, deswegen verließ sie ihn nicht.

Gestern Nacht muss es dann schlimmer gewesen sein, sie war endlich bereit Konsequenzen zu ziehen. Also bin ich zu ihr gefahren, um sie mit Hund, Gepäck und Tränen abzuholen, Richtung Schwester. Sie selber hat keinen Führerschein, daher die Unselbständigkeit.

Bei ihr Zuhause dann das totale Chaos, halb gepackte Taschen, gestresste Hunde und eine in Tränen aufgelöste K. Nachdem wir die Hälfte der Sachen verstaut hatten, kommt ihr Verlobter dazu. Versucht erst mit Argumenten und dann mit Verstellen der Tür die Abfahrt zu verhindern. Droht sich und den Hunden das Leben zu nehmen und als das auch nicht hilft, kommt ein bedrohlicher Zug ins Spiel. Als ich zum Auto gehen will, knallt er mich gegen die Tür und versucht K. festzuhalten. Nach der Drohung mit der Polizei wirft er die letzten Tüten selber auf die Straße und wir fahren ab. Nach 5 Minuten muss ich rechts ran, mir ist einfach schlecht und ich zittere selber wie Laub. Und ich bekomme mit, wie er K. schon anruft und anscheinend um eine Chance bettelt. 

Nachdem ich K. abgesetzt habe, bin ich nach Hause, hab eine Diclofenac eingenommen, meine Brustwirbelsäule blockiert total. Ich krieg die Schmerzen nicht weg.

Und dann kommt gerade eine Whatsapp von K., sie ist schon wieder zurück bei ihm. Er braucht sie doch. Hat versprochen sich zu ändern.

Ich kapier es nicht, ich will es vielleicht auch nicht mehr.

3 verschiedene Schmerztabletten später wird es immer noch nicht besser. Morgen früh doch Arzt, hoffentlich hat der was, dass hilft.


Montag, 18. Dezember 2017

Schizophrener Morgen

Guter Tipp:Schreiben Sie nie auf Whatsapp, wenn Sie unter Schmerzmedikamten stehen. Zumindest nichts, was nicht zitierfähig ist.

Heute Morgen mit den positiven Erinnerungen an einen, nun ... angenehm *angeregten* Traum erwacht. Gleichzeitig und sofort gemerkt, dass mich eine üble Migräneattacke erwischt hatte. Sehr zwiespältiges Gefühlsleben 

Also lieber bei der liebsten zweitliebsten Freundin das Treffen für heute per Whatsapp abgesagt, mit der obigen Begründung.

Nun komme ich eben aus meiner Dunkelkammerzeit im Schlafzimmer und bin wieder ansprechbar und finde ihre Antwort.

"(...) T. lässt ausrichten, dass er ein todsicheres Mittel weiß und Dir gern! hilft, nur gegen die Migräne kann er nichts machen!"

Krieg immer noch keine Antwort zusammen ...


Samstag, 16. Dezember 2017

Weihnachtsvideo

Seit 7 Jahren schaue ich mir dieses Video im Winter an. Vielleicht gefällt es Ihnen ja auch




Donnerstag, 14. Dezember 2017

Der Nase nach

Eine meiner Freundinnen hat ein sehr feines Geruchsempfinden. Segen und Fluch zugleich. Sie weiß bei Betreten ihres Büros immer, was die Kollegen am Abend zuvor gegessen haben, was nicht immer angenehm ist. Aber sie weiß auch, wann der Chef im Haus ist, der Geruch seines Rasierschaums ist wohl recht verräterisch.

Dieser Sinn bei mir bei weitem nicht so gut ausgeprägt, abgesehen vom Geruch eines bestimmten Herrenparfums. Dieser führt dazu, dass ich einen Geruchssinn wie ein Drogenspürhund bekomme und dem Duft bis zum Träger folge. Auch durch eng besetzte Partyzimmer oder im Foyer des Theaters. Und diesem Mann bin ich dann erst einmal verfallen, egal wie er aussieht, was er sagt oder tut. Nase schlägt Hirn. Der Duft scheint meine Gehirnzellen vorübergehend in einen Koma ähnlichen Zustand zu versetzen, zumindest lächel ich die ganze Zeit. Wie intelligent das aussehen mag, ist eine andere Frage.

Ich weiß nicht, wie es auf Außenstehende oder gar den Betreffenden selbst wirkt, wenn andauernd eine fremde Frau sinnlos in dessen Nähe herum steht und mit leicht verklärtem Blick in der Luft schnuppert. Aber ich kann da nichts für, es ist eine Abhängigkeit, die bei der ersten Wahrnehmung des Duftes entstanden ist und die anscheinend sehr gut konditioniert ist.

Hat natürlich auch sein Gutes, denn ich wusste immer, welches Geschenk garantiert *für den Mann im Haus* auf dem Gabentisch liegen würde. Man muss ja nicht dazu sagen, dass es auch ein Eigengeschenk ist...

Für mich selber konnte ich die Palette inzwischen auf drei Düfte eingrenzen. Noch jemand hier, der gern L'Eau d'Issey, Ysatis oder Must de Cartier mag? 

Übernachtung Einzelzimmer

Heute durfte ich im Adventskalender von Frau Edelnickel eine Übernachtung buchen.

Im Zimmer Nummer 14 

Vielen Dank für die Gastfreundschaft!

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Zu-treffend

Ich vermute, dass es einigen Menschen so geht wie mir.

Wenn jemand Kritik an mir übt oder etwas Negatives sagt, fällt das auf fruchtbaren Boden. Das keimt und schlägt Wurzeln, gräbt sich tief in Seele und Herz. Das, was dann wächst, wirft große Schatten, die das Licht nicht mehr durchlassen.


Leider funktioniert es bei positiven Dingen nicht so. 

Montag, 11. Dezember 2017

Schneeflöckchen

Von wegen *Leise rieselt der Schnee*. Den Flüchen nach zu schließen, rieselt das weiße Zeug recht lautstark und unflätig. Hier hatte es in der Nacht geschneit und bevor alle Welt zur Arbeit fuhr, konnte man diverse gotteslästerliche Flüche beim Auto freischaufeln hören. 

Ich muss gestehen, besonders höflich bin ich auch nicht, wenn ich meine 10 m hier entlang schaufle. Glücklicherweise ist der Weg bis zum Auto nicht besonders lang und den Rest schaufle ich nur, weil ich es hasse, wenn man auf dem Weg zum Briefkasten auf fest getretenem und dann gefrorenem Schnee ausrutscht. Und es ist beinah physikalisches Gesetz, dass mir das passieren würde. Eis + Miss = Bodenkontakt

Was mich aber so richtig nervt, ist meine persönliche kleine Schneewolke, die hinter der Scheunenecke lauert, während ich tapfer vor mich hin schippe. 
Es gibt sie, wirklich!
Denn das miese metereologisch fortgebildete ehemalige Regenwölkchen schleicht sich von hinten an und während ich vorne fleißig meine Arbeit tue, schneit es  heimlich den freien Weg wieder zu. Leise und vorsätzlich. Immer. Wenn ich mich schnell genug umdrehe, sehe ich gerade noch die letzten Flocken unschuldig zu Boden sinken. Alles wieder weiß. Und ich höre jemand kleines Weißes hämisch vor sich hin kichern.

Ich behaupte ja, dass sich nur die Leute über die Schneemassen freuen, die entweder einen Schneelift betreiben oder selber keinen Schnee schaufeln müssen ^

Sonntag, 10. Dezember 2017

Vorweihnachtshektik

Wie es in den vergangenen Jahren zu Weihnachten in den Supermärkten und Kaufhäusern ausgesehen hat, hat wohl jeder schon erlebt. Menschenmengen, Gedränge, Hektik, Stress und keine Spur von Winterruhe.

Endlich schlau geworden, habe ich mich schon diesen Freitag aufgemacht, um so einige Vorweihnachtsbesorgungen zu erledigen. Geschenke, Backzutaten und Autowäsche.
In der irrigen Ansicht, dass ich an einem Freitag noch ganz in Ruhe durch die Geschäfte komme und habe dabei nicht an das marodierende Rentnerheer gedacht, die anscheinend nur hinter der nächsten Gemüsetheke auf mich gelauert hatten.

Schon der überfüllte Parkplatz war eine Warnung, die kleine Anzahl von verbliebenen Einkaufswagen die nächste. Und im Laden selber sah es wie nach einer Woche Einkaufsverbot aus, leere Kartons, endlose Schlangen vor der Kasse und sehr zielbewusste ältere Einkäufer, die die letzten Christstollen beim Bäcker abräumten.

Also habe ich mich nach dem Einkauf einer besinnlichen Tätigkeit zugewandt, von der Autofanatiker und Männer behaupten, dass ich da ruhig öfter ran könnte. Auto waschen. ^^ 
Es ist nicht so, dass mein Auto nie gewaschen würde, aaaber bedingt durch naturbedingte Umstände könnte es wohl öfter passieren. Also wenn man mag, dass die Originalfarbe zum Vorschein kommt. Partiell

Da die Hunde mit dabei sind und um die Waschstraßenbesitzer nicht in den Irrsinn zu treiben, erledige ich das in einer dieser Selbstwaschboxen. Zufällig steht in der Nachbarbox dieses Mal ein Porsche SUV. Der definitiv in seinem ganzen Leben weniger Dreck gesehen hat, als mein kleines Auto nach einer Woche an der Heckklappe mitnimmt. 
Daher brauche ich auch drei Mal länger. Die erste Runde mit der Waschlanze um das Auto dient eigentlich nur dazu, die ungefähren Konturen wieder sichtbar zu machen. Die nächsten 2 Euro Waschzeit sind dann zum Runterfräsen der ersten Dreckschicht mit dem Hochdruckstrahl. Und tatsächlich der olive Grundton verschwindet an Türholmen und Stoßstangen. Die Betreiberin der Anlage kommt vorbei und schlägt eine weitere Runde mit der Grundreinigung vor, bevor ich es mit der Schaumbürste versuche. Und wirklich, nach knapp 15 Minuten bin ich mit Farbe wieder einverstanden und ich nur minimal nass, weil ich dieses Mal auf die Windrichtung und den Wasserflug geachtet habe.

Und am selben Nachmittag überlege ich mir, dass ich mir den ganzen Kram auch hätte schenken können, denn nach einer Fahrt durch die Felder, naja, dasselbe Elend wie vorher.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Monats update Dezember

Beruf:
Kam, wie es kommen musste. Jetzt musste ich doch notgedrungen einen Auftrag mit mieser, heuchlerischer Bezahlung annehmen (also knapp über Mindestlohn). Die Begeisterung schlägt Funken.
Aber nichts Schlechtes, bei dem nicht auch etwas Gutes ist: Ich kann das als Home Office erledigen. Und damit ist mein Herzenswunsch erfüllt, denn die Hunde sind dann nicht allein. Und ich auch nicht.

Kamin
Inzwischen ist es so weit, dass ich als Gastgeschenk Anmachholz bekomme. Anscheinend habe ich doch öfter von meinem Feuerproblem erzählt. So langsam habe ich aber keinen Platz mehr für die ganzen Brettchen.

Tageslicht
Wird hier sehr vermisst, in den letzten Wochen gab es nur die Auswahl zwischen hellgrau, mittelgrau und depri-grau. Sonst lässt sich die Tageszeit bei einem Blick aus dem Fenster ja ganz gut abschätzen, aber momentan sieht es von 08.00-16.00 Uhr immer gleich grau aus. Alles andere ist aber zur Abwechslung hübsch nachtschwarz. Immerhin, Abwechslung

Staubsaugereinsatz
Seit Einsatz des Schmuddelwetters haben die Hunde bei unseren Spaziergängen wieder ihre kleinen Sandeimer dabei. Ist zumindest meine Vermutung, denn bislang habe ich sie noch nicht auf frischer Tat ertappen können. Aber eine andere Erklärung gibt es nicht. Nach dem Spaziergang legen sie sich unauffällig irgendwohin, stehen auf und "tadaaa" plötzlich steht da eine 50 cm hohe Sandburg mit 3 Türmchen und einem Burggraben. Und der Sand ist keine 10 Sekunden später im gesamten Wohnzimmer verteilt. So viel Sand können die nur mit Eimern reinschmuggeln.

Weihnachtsmarkt
Laut dem BGB ist jeder Deutsche ganz offiziell zu mindestens einem Weihnachtsmarktbesuch pro Kalenderjahr verpflichtet. Muss ich also auch, also zwangsweise heißen Kakao mit Baileys trinken. So ein Pech aber auch.
Erledige ich dieses Wochenende mit meinen Trainingsleuten auf dem Dorf-Weihnachtsmarkt. Da kann man sich nämlich nicht verlaufen, selbst ich nicht. Gibt nur 3 Stände, zwei Mal Kunsthandwerk (um das ich einen Bogen machen werde) und die Versorgungsstation. Sollte ich finden, Kinderspiel




Dienstag, 5. Dezember 2017

Nikolaustipp

Für Kurzentschlossene oder Langzeitplaner:

Am 07.12.2017 findet an der Uni Göttingen die fabelhafte Nikolausparty zur Feuerzangenbowle statt. Jedes Jahr zu Nikolaus wird der Film vor knapp 5.000 Zuschauern gezeigt, inclusive Mitmachteilen. Wer den Film schon mehr als einmal gesehen hat, weiß, wo die eingesetzt werden im Film:
Wecker
Taschenlampe 
Reagenzglas mit Brombeerwein
und natürlich Wunderkerzen

Aus eigener Erfahrung: Sehr kultig, sehr lustig und die Party danach sehr lang

Und wer es dieses Jahr nicht mehr schafft, plant schon für 2018

http://www.unifilm.de/feuerzangenbowle/


Montag, 4. Dezember 2017

Vergeben und Vergessen

Ich arbeite daran, nicht erst seit gestern. Und es gibt Fortschritte. Aber es wird schwerer, je länger etwas zurück liegt, dass ich vergeben und vergessen möchte.

Das könnte natürlich auch daran liegen, dass ich es schon so lange mit mir herumtrage. Daran herum denke und es immer wieder als Endlosspule im Kopfkino zeige. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich das alles noch sehen möchte. Und *eigentlich* möchte ich das nicht, denn es beeinflusst mich schon zu lange.

Also wäre es logisch diese Schubladen zu schließen und dafür mehr Zeit für angenehmere Dinge zu haben.

Es scheitert meist an einem Thema, ich kann da keinen inneren Abschluss unter das Thema mit meinem Stiefvater finden. Den Schritt der Vergebung kann ich irgendwie noch nicht tun, was mich gleichzeitig ärgert, weil ich mich nicht darum reiße mich mit unangenehmen Themen zu beschäftigen.

Trotzdem taucht auf Autofahrten der Gedanke auf: "Lebt er noch?" Und ich versuche ihn über Google zu finden. Was ich machen würde, wenn ich wüsste, wo er wohnt? Manchmal stelle ich mir vor, dass ich ihn anrufe und meinen Frust rauslasse. Würde ich mich aber vermutlich vor lauter Angst doch nicht trauen. Selbst jetzt wüsste ich noch nicht, wie ich mich wehren könnte. Und bin da gedanklich schon wieder dabei ihn größer und bedrohlicher zu machen. Dabei ist er vermutlich inzwischen ein alter Mann und ich muss nicht mehr zu ihm hoch sehen, weil er größer ist, mich einschüchtert, hilflos und klein macht.

Und das soll raus aus meinem Kopf, soll  mein Leben nicht mehr begleiten. Aber ich befürchte, dafür muss ich ihm vergeben können. Was sich schwierig gestaltet


Sonntag, 3. Dezember 2017

Frohes Internet

Es gibt so einfache, kurze Nachrichten, danach finde ich Menschen einfach wunderbar.

Heute hatte ein Eiscafe Besitzer über Facebook so ein Angebot gemacht. Er schließt über den Winter seinen Laden und hat heute knapp 100 Liter Eis verschenkt. Jeder der vorbei kam, durfte sich mitnehmen, was er gerne mochte. Und für die Spätabholer ist er extra noch bis 22.00 Uhr im Laden geblieben.

So etwas ist für mich auch *Frohe Weihnachtszeit*


Samstag, 2. Dezember 2017

Adventskalender

Zugegeben, ich freue mich jedes Mal ganz furchtbar, wenn ich einen Adventskalender bekomme. Ich liebe liebe nämlich Geschenke und da bekomme ich gleich 24 auf ein Mal!

Und ich darf mich jeden Morgen auf eine Überraschung freuen, was ich auch sehr gern tue. Ab und zu ist die Überraschung dann groß, aber auch merkwürdig.

So wie letztes Jahr, da hatte S. mir einen Tee-Adventskalender geschenkt. Ich mag keinen Kaffee und bin daher eine konsequente Teetante. Und in dem Kalender waren jetzt grandios viele unterschiedliche Teesorten. Und alle hatten etwas, bis auf die Sorten *Erdbeer-Käsekuchen*,  *Schoko-Muffin* und *Schoko-Banane*. Sollten Sie diesen Sorten einmal unvorbereitet in ihrer Teetasse begegnen: "Viel Glück!" Persönlich empfehlen kann ich übrigens *Türkischer Apfel*. Aber nur der von dieser Firma

Das Jahr zuvor gab es einen Adventskalender von dem ich vorher schon wusste, wie er aussehen würde. Weil ich selber so einen zusammen mit einer Freundin produziert hatte. Dominosteine (also die mit Keks, Gelee, Marzipan und Schokolade) verziert mit Zuckerguss, Glitzerperlen und Flitter. Die ganze Küche hat noch Monate später verstohlen vor sich hin geglitzert. Keine Ahnung, wie ich den Zuckerguss später von Pullover, Küchenschränken und Haustür wieder abbekommen habe. Aber es war mega lustig an dem Abend (was auch an dem einen kleinen Schlückchen Sekt gelegen haben mag)

Und dieses Jahr hatte mir eine Trainingsgruppe einen selbst gefüllten Adventskalender geschenkt, an einer laaaangen Satinkordel, für die ich erst einmal einen passenden Ort finden musste. Der optisch beste Platz wäre sicher über dem Kamin gewesen, allerdings bin ich mir sicher, dass ich spätestens beim nächsten Kaminfeuer die Filzherzen angekokelt hätte oder noch wahrscheinlicher, der ganze Kalender wäre in Flammen aufgegangen. Daher hängt er jetzt über dem Kücheneingang, im Fachwerk. Und die Beutel für den 09. und 24. Dezember sind besonders verlockend. Da sind eingepackte Päckchen drin ....

Btw: Meine Adventskalenderstatistik ist nur deshalb so hoch, weil ich Ende November Geburtstag habe und die Leute dann oft auf die Idee mit dem Kalender kommen. Aber ich beschwere mich nicht 

Freitag, 1. Dezember 2017

Schwein gehabt

Ab heute geht es wohl bergauf. Zumindest lässt mein geschonken bekommener Adventskalender darauf schließen