Donnerstag, 7. Dezember 2023
Mittwoch, 29. November 2023
Geburtstentag
Als mein Herr mir als Einstimmung ein Video schickt, merke ich direkt, wie er damit
in meinem Hirn zündelt. Er geht mit bewundernswerter Leichtigkeit in meinem Kopf ein
und aus. Der von ihm gewünschte Effekt tritt natürlich auch ein und ich überlege, was
das für mich bedeuten wird.
irgendwie fühle ich mich heute unsicher, aber auch submissiv. Und wie wir es
besprochen hatten, schreibe ich ihm, ie ich mich fühle. Seine Antwort lässt mich
lächeln: "Bleib so" und so fühle ich mich auch, als wir uns dann später gegenüberstehen.
Wieder einmal ist sein Gespür für mich da und und so ist nach einer halben Stunde
der Moment gekommen, in dem er mit diesem Blick in den Augen sagt:
"Dreh dich auf den Bauch hier, auf der Matratze".
(und ich wundere mich nicht über die genaue präzise Anweisung. Denn dazu habe
ich schon zu oft versucht, charmant aus der Nummer herauszukommen, weil ich
seine Anweisungen "anders" gedeutet hatte ).
Als ich aus dieser Position nach hinten blicke, sehe ich, wie er nach diesem
verdammten Kabel greift - ausgerechnet.
Kurz möchte ich Ihn fragen, ob wir unbedingt damit anfangen müssen? Aber ich weiß,
dass er derjenige ist, der hier führt und füge mich ohne leise. Auch, weil ich Vertrauen
in Ihn habe. Der erste Schlag beißt und auch die nächsten vier fühlen sich ziemlich heftig
an. Es ist immer der Schmerz am Anfang, der mich leise fluchen und das ganze
Infragestellen lässt. Warum mache ich das? Und das auch noch freiwillig! ?
Als ich ein paar Sekunden später in seinem Arm liege und die Striemen an meinem
Hintern fühle, rückt sich alles irgendwie wieder gerade und als er mich mit einem
Lächeln ansieht, kann auch er es direkt sehen: ich ruhe wieder in mir. Dieses Gefühl,
dass ich manchmal so dringend brauche und dass ich in seinem Arm finde nach einer
Züchtigung.
Für meinen Geburtstag hatte er mich nach meinen Wünschen für den Abend gefragt.
Etwas ganz Neues, denn so das hatten wir noch nicht und so brauche ich tatsächlich
einen Tag um mir etwas zu überlegen. Einer meiner Wünsche war ein Weihnachts-
marktbesuch und danach ein Ausflug in den BDSM Club. Dabei ist der Weihnachtsmarkt
leider keine so gute Idee, denn die Menschenmassen sind viel zu groß. Und so gehen wir
lieber einmal essen und es ist wie so oft. Aus seinen kleinen Bemerkungen lerne ich einfach
unglaublich viel. Denn sein Wissen und seine Weltläufigkeit sind etwas, was ich wirklich
bewundere. Sie machen mir klar, dass er ein Mann ist, der mir in solchen Dingen überlegen
ist, etwas, was ich sehr mag. Bevor wir jetzt zum Club gehen, machen wir noch einen
Abstecher in die Boutique Bizarre. Er führt mich zu den Handschellen, sucht ein Paar aus,
das gut für mich ist und schenkt mir diese auch noch zum Geburtstag, ein Kick fürs Hirn,
denn ich kann mir vorstellen, dass wir sie im Laufe des Abends noch brauchen werden und
genau so kommt es auch. Er führt mich im Club nach oben in eines der Spielzimmer und weist mich
an, dass ich mich ausziehen soll.
(Oder wie er bei diesem Satz meinte: "Du durftest Dich dort ganz entkleiden").
Das ist der Moment, in dem ich im Inneren kurz rebelliere, denn das ist das erste Mal,
dass ich mich in so einer Umgebung ganz ausziehen soll. Er meint es sichtlich ernst und
er ist mein Herr und so folge ich nach diesem kurzen Zögern - stehe nackt vor ihm, während
er bis auf sein Jacket noch ganz angezogen ist. Schmiege mich kurz an ihn und verfolge
dann, wie er mit geschickten Fingern beide Hände miteinander verbindet und oben am Balken
befestigt. Danach holt er die Katze, lässt sie zuerst sanft über meinen Po gleiten und zieht dann
durch. Nicht zu kräftig, wie er eigentlich könnte, das weiß ich, aber es reicht, um mich
aufschreien zu lassen. Wiederholt dann das Ganze an meinen Brüsten, während ich versuche,
ihm auszuweichen, aber nicht weit komme, weil ich immer noch nach oben fest gebunden
bin. Genau das Szenario, das ich mir gewünscht hatte und das, was mich jetzt so kickt,
feucht werden lässt, während er mich fingert. Als ich versuche, ihm auszuweichen, zieht er
mich an sich, warnt mich und wie so oft bin ich neugierig was passiert und muss dann zwei
schmerzhafte Schläge auf die Brust hinnehmen. Das Ganze erregt mich so, dass ihm mein
Blowjob danach anscheinend gefällt.
To be continued
Sonntag, 19. November 2023
Irgendwann
... sollte man meinen, hat man ja doch Alles mal gesehen. Zumindest auf einem Wochenmarkt erwarte ich nicht gar so viel Neues. Wie so oft, überrascht mich die Große Stadt aber auch hier. Oder wussten Sie, dass es irgenwie "besonders" ist, wann Äpfel gepflückt werden? Vollmond? Und schon sehe ich im Geiste drei tapfere Obstbauern (sorry und natürlich auch Obstbäuerinnen), die sich in der Nacht um 03.00 Uhr mit Leitern bewaffnet auf in die Apfelplantage machen. Äpfel pflücken ...
Sonntag, 12. November 2023
Trauen
Kennen Sie das auch?
Wenn Sie etwas nicht so richtig glauben können? Weil es zu gut, zu schön ist um wahr zu sein?
Mir geht das so, wenn ich merke, dass mich Menschen mögen. So richtig glauben kann ich es nicht, dafür sind meine Erfahrungen zu anders. Also die von früher.
Es fühlt sich dann so an, als ob ich innerlich vorsichtig drum herum schleiche. Das Ganze beobachte und mir ansehe, ob da nicht doch vielleicht ein Missverständnis vorliegt. Und die Leute zwar die Situation ganz gut finden, aber mich so in Kauf nehmen dafür. Erwartungshaltung lieber niedrig halten.
Vielleicht ist es früher auch schon passirt, aber merken tue ich es erst jetzt.
Das ich Menschen doch irgendwie sympathisch bin, einige mich mögen.
Denn sie zeigen es mir. Sei es heute die Marktfrau, die mir einfach so eine Mütze schenkt, weil ich mich nicht zwischen zwei verschiedenen Farben entscheiden kann. Wir hatten uns vorher unterhalten, weil so wenig los war und ich mochte dieses Lachen in ihren Augen. Schnell waren wir bei Sonnenaufgängen an der Elbe, kleinen Glücksmomenten die viele Leute nicht mehr sehen und dem beiderseitigen Wunsch, dass man mehr Menschen ein Lachen wünscht. Hier ist man sowieso schnell beim "Du". Und als keine anderen Kunden mehr am Stand sind, packt sie die zweite Mütze mit in die Tüte, als ich die eine bezahlt habe und meint: Für Dich, weil Du mir so sympathisch bist.
Ich bin glücklich und etwas hüpfend nach Hause gegangen, nicht nur, weil ich mich über die Mütze gefreut habe sondern auch weil sie mir das gesagt hat. Und ich vorsichtig daran glauben kann.
Oder wenn meine Kollegen aus meinem vorherigen Team extra anreisen, um mich zu besuchen. Obwohl ich nicht mehr dort bin. Weil sie mich vermissen - haben sie gesagt. Und ich mich darüber freuen kann, dass sie mich anscheinend mögen.
Und jetzt stellen Sie sich bitte einmal vor, wie schwierig es ist sich zu trauen, zu glauben, dass ER mich liebt. Es ist nicht so, dass ich kein Vertrauen zu und in ihn hätte, aber glauben zu wagen, dass ER mich liebt - das ist wieder so ein Gefühl, um das ich herumschleiche.
So ganz vorsichtig traue ich mich heran und es ist wie ein Sonnenaufgang im Herz - wunderschön.
Montag, 6. November 2023
Wenn es sich richtig anfühlt
Gestern kamen zwei Freundinnen zu einer kurzen Stippvisite zu mir - die große Stadt und mich besuchen. Angekündigt hatten sie sich erst einen Tag zuvor, etwa 3 Stunden bevor er mir schrieb, dass wir den Tag für uns haben könnten.
Und so kam es schneller als gedacht zu der Situation, dass ich Ihm schrieb, dass er zwei meiner Freundinnen treffen würd. Und wie so oft, war es mit ihm so viel einfacher, als ich es mir vorgestellt und (viel zu viel) durchdacht hatte.
Schöner war dann nur der Abend: Nachdem ich mir 20 mit dem Gürtel eingehandelt hatte (unter uns: zu Recht. Denn es spricht wohl von einer gewissen "auffälligen" Vergesslichkeit, wenn sub die Tasche mit dem verd.... Kabel wegräumt und dann vergisst wohin. Purer Ordnungssinn natürlich. Aber das Kabel ist wirklich mies. Auch wenn es manchmal nötig scheint?)
In der Nacht dann wieder diese tiefe innere Entspannung, los gelöst. Weil ich mich sicher in seinem Arm fühle, geborgen und wohl behütet. Keine Spur von Anspannung oder Sorgen. Das Gefühl seiner Haut an meinem Gesicht, der Klang seines Herzens nah an meinem Ohr. Seine Präsenz in meinem Hirn und meinem Herz. Und meiner Muschi
Diese innerliche Ruhe kennen nicht viele von mir, weil es viel Vertrauen braucht, alle erlernten Mauern fallen lassen zu können. Es ist ein wunderschönes Gefühl, dass süchtig macht.
Donnerstag, 2. November 2023
Wärme
Ich vermisse Dich - Deine Wärme
Nicht nur die Wärme Deiner Haut, wenn wir eng verschlungen neben- und aufeinander liegen. So nah, dass ich kaum zu Dir aufsehen kann, weil mein Kopf so nah an Deinem Herzen ist.
Es ist auch die Wärme in meinem Herzen, die mich ausfüllt, meinen Kopf und meine Seele sanft umhüllt und meine Gedanken weicher werden lässt, wenn wir beieinander sind.
Die Welt fühlt sich mit Dir richtig an.
Dienstag, 31. Oktober 2023
Single - irgendwie
Wenn mich etwas begeistert, kann ich in Gesprächen sehr mitreißend sein. Meine Zuhörer mitnehmen, neugierig machen und den Wunsch erwecken mehr zu erfahren.
Meist ist dies ein guter Weg, aber bei einer Sache zeigen sich gerade die Schattenseiten.
In meinem Freundeskreis habe ich aus lauter Begeisterung auch über Ihn erzählt. Wie Sie sich vielleicht denken könne, nicht so ganz realitätsgetreu. Also weder die BDSM Basis, noch die Tatsache, dass er verheiratet ist. Und ich nicht mehr als seine Geliebte (und bei diesem Satz höre ich meinen eigenen Atem, der mir dabei tief aus dem Herzen kommt).
Da ich aber so begeistert über Ihn spreche, kommen jetzt die Folgen. Meine Freunde möchten ihn selber erleben, kennenlernen. Hm
Ich hatte von seinen Führungen durch Hamburg erzählt, von meiner Begeisterung, seinem Wissen und Enthusiasmus. Also kam die Frage, ob er sie beim nächsten Besuch auch einmal herumführen würde. Hm
Am Wochenende wollte eine meiner Freundinnen nach Hamburg kommen und meinte, dass sie Ihn gern einmal kennenlernen würde. Als ich dann fragte, meinte er vorsichtig, er wisse noch nicht, ob das terminlich klappen würde. Und warum K. ihn überhaupt kennenlernen wolle?
Heute dann unter anderem seine Antwort dazu, dass er leider an diesem Termin nicht könne.
Irgendetwas fühlte sich an Seiner Antwort anders an und um nicht wieder in eine Gedankensackgasse zu geraten, habe ich dieses Mal direkt nachgefragt:
"weil ich versprochen habe, mir nicht zu viele Gedanken zu machen, ohne zu fragen, gebe ich mir erst mal einen kleinen Schubs: Habe ich den richtigen Eindruck, dass Du Dich nicht ganz wohl gefühlt hast, dass K. Dich gern einmal treffen würde? Da ich das nachfühlen kann, wollte ich Dich fragen, ob das ein genereller Wunsch von Dir ist, da lieber keine Freunde von mir kennenzulernen? Denn dann hätte ich eine Lösung gefunden, ohne dass ich lügen müsste - was ich gern vermeiden würde. Ich hatte mir überlegt, dass die Neugierde meiner Freunde ja nur dadurch entsteht, dass ich von Dir erzähle. Wenn Du also sozusagen gar nicht existierst, ich Dich nicht erwähne, gibt es auch keine Nachfragen. Wäre das eine Lösungsmöglichkeit für Dich?"
Zwei Antwortmöglichkeiten gab es in meinem Hirn von seiner Seite dazu:
- Ja, ist mir lieber (weil es dann weniger Möglichkeiten gibt, dass es raus kommt)
- Nein, warum willst Du Dich nicht zu mir bekennen?
Mit Seiner Antwort bin ich nun zwar weiter, aber nicht besonders glücklich (jahaa, ich weiß, die Leute müssen nicht alle so denken wie ich. Aber es wäre doch so viel einfacher. Also für mich. Irgendwie)
"Liebste, Du findest schon den richtigen Weg. Ich hab keine Probleme mit Deinen Freundinnen. KussIch liebe Dich"
Freitag, 22. September 2023
Sonntag, 17. September 2023
So schnell
Zur Zeit sehe ich viel Neues und erlebe auch viel Neues.
Kein Wunder: neue Stadt, neue Wohnung, Nachbarn, Kollegen, Arbeitsweg, Supermärkte, Büro
Morgens habe ich dann eine solche Aussicht auf dem Arbeitsweg
Alles neu. Alles anders.
Und ich sehe Ihn mehr. auch anders, denn wir haben Zeit. Und das führt zu einer neuen Art von Begegnung, Kennenlernen und Genießen. Betrifft nicht nur den Sex sondern auch das Herz und das Hirn. Immer wieder erstaunt es mich, welche neue Facette erscheint und wie viel farbiger es wird.
Im Büro läuft es noch nicht ganz. Die zweite Woche bin ich jetzt da, hatte zwei Skype Schulungen in denen es nur um organisatorisches ging. Hab 5 mal bei meinem Paten hospitiert und genau da liegt mein derzeitiges Problem. Er macht diesen Patenjob jetzt seit 07/2022 ununterbrochen und hat zuhause privaten Arbeitsstress. Keine Ahnung, ob das der Grund ist, aber ich habe den Eindruck "ich störe".
Innerhalb von 6 Monaten entscheidet es sich, ob ich für den Job die Richtige bin. Daher möchte ich lernen. So effizient wie möglich.
Als ich also Freitag vor meiner Skype Schulung noch 1,5 Stunden Zeit hatte, wollte ich bei meinem Paten hospitieren. Der war aber nicht in seinem Büro, also habe ich gewartet. Nach einer halben Stunde habe ich ihn dann gesucht und gefunden. Er war in einer Unterhaltung mit einer Kollegin, drehte sich zu mir um und meinte, dass ich doch gleich ein Seminar hätte. "naja, aber erst in einer Stunde, vorher könnte ich ja bei seinem Besucher hospitieren?"
Der sei ja nicht gekommen, war seine Antwort und er drehte sich wieder weg.
Zurück in meinem Büro habe ich überlegt, warum mich das so stresst. Einerseits vermutlich, weil ich es gwohnt bin keinen Leerlauf zu haben, sondern durchzuarbeiten. Zeit effizient zu nutzen und keine Minute zu verschwenden. Andererseits habe ich als Pate selber darauf geachtet, meine Patenkinder zu betreuen, zu zeigen, dass sie wichtig für die Firma sind. Das war auch Inhalt der Patenschulung und ich habe wohl diese Erwartung auch hier in der neuen Stelle gehabt.
Konsequenz für mich, nach einigem Nachdenken: Ich werde mich selber um alles kümmern und mir einen eigenen Schulungsplan machen. Impulse von meinem Paten aufnehmen und weiter verfolgen, aber nicht damit rechnen, dass alles Notwendige irgendwann kommen wird.
Außerdem mir selber (und damit vermutlich auch anderen) nicht so einen Zeitstress machen.
Dienstag, 29. August 2023
Von den Vorteilen in einer Stadt zu wohnen
Noch immer habe ich mich nicht getraut in der großen Stadt Auto zu fahren. Irgendwie scheue ich mich noch, aber Donnerstag werde ich zum Einkaufen fahren.
Dafür bin ich heute mit Ihm durch die Stadt gefahren. Und es ist wie immer: sein Enthusiasmus, Stolz und seine Liebe für seine Stadt reißen mich mit, faszinieren mich. Er lässt mich die Bauwerke, Parks und Geschichte durch seine Augen sehen und es ist wunderschön.
Hinzu kommt, dass sein Wissen meinen Kopf auf eine besondere Art glücklich macht, immer wieder macht mich seine Intelligenz an.
Heute führt er mich durch ein Bauwerk im Art Deco Stil, ein Architekturstil, den ich besonders mag. Ebenso wie die Hintergründe, die er zu allem erzählen kann, was in Sichtweite liegt.
Beim Gang durch die Stadt, dem kurzen Rundgang durch das Rathaus und beim anschließenden Essen merke ich, wie dieser Abend etwas anderes in mir befriedigt. Es fickt meinen Kopf und ich bin einfach glücklich mit ihm zusammen zu sein. Stilles, tiefes Glück.
Und sein Anruf, 2 Minuten nachdem wir uns verabschiedet haben:
"Ich wollte nur sagen, dass der Tag mit dir schön war, ich bin glücklich."
Das bedeutet viel für mich, macht mich glücklich
Umzug
Am Donnerstag habe ich mein Auto gepackt. Möbel musste ich ja nicht mitnehmen, aber da hätte auch nichts mehr rein gepasst. Vorgestellt hatte ich mir, dass ich den ganzen Kram locker in den Kofferraum kriege.
ABER: es ist erstaunlich, wie viel Platz 2 Socken und ein Ladekabel benötigen. Also abgesehen von anderen Kleinigkeiten wie einem Kleiderschrankinhalt, Proteinpulvern, 8 Jacken, dem ein oder anderen Schuh, Parfum, Bettdecke, etc. Ich denke, Sie fühlen das?
Und dann sollte ja auch noch ein Täschchen mit Teelichtern und Streichhölzern mit. Ein wahrer Platzfresser ... aber wichtig
Vorsichtshalber habe ich noch mal den Reifendruck geprüft. Den großen Koffer hatte ich nämlich nur mit Mühe in den Wagen bekommen. Zum Schluss sah mein Auto so aus, als ob man versucht hätte einen ganzen Brotlaib in eine Brotdose zu bekommen. Beim Öffnen kommt einem der ganze Kram schon freundlich entgegen.
In der großen Stadt lief glücklicherweise alles reibunglos. Auf Grund der merkwürdigen Konstellation mit Vermieter und ehemaligen Nachbarn/Organisator war ich doch misstrauisch, aber es lief alles wie besprochen.
Und die Wohnung ist wirklich gemütlich, wenn auch nicht ganz mein Stil.
Abends schrieb mir mein Herr, dass er unterwegs zu mir sei. Und damit begann mein Kopfkino. Irgendwie war die Stimmung zu Beginn etwas befangen. Lockerte sich dann aber, als wir zusammen raus in die Straßen gingen. Meine Wohnung liegt direkt an einem großen Fluss und wir saßen auf einem Ponton mit einer schönen kleinen Bar. Einzigartig für mich. Dabei seine Nähe. Ich war einfach entspannt und sehr zufrieden. Zuhause wechselte mein Herr als erstes das Türschloss aus und dieser simple Vorgang steigerte mein Sicherheitsgefühl sehr. Ganz abgesehen davon, dass er nun einen Schlüssel zur Wohnung hat, was ich wunderschön und wegen der Aussichten auch aufregend finde. Die Möglichkeiten sind in meiner Vorstellung sehr geil.
Und da gab es noch mehr kleine Zeichen, dass Er an mich gedacht hat: überrraschend legt er ein Brötchen auf den Tisch, zieht Messer, Salz und eine Münze aus der Tasche und überreicht mir das Ganze, dann mit liebevollen Wünschen zum Einzug. Eine Tradition in der großen Stadt. Ich liebs - und ich liebe diesen Mann.
Später knie ich das erste Mal in meinem Leben vor einem Mann. In einem Kerzenkreis. Nackt, aufgeregt und gespannt. Höre ihm zu, wie er mich fragt, ob ich ihn als meinen Herrn anerkenne, ob ich seine sub sein will. Dass er mich nach seinen Kräften fördern und behüten wird, fordern und für mich da sein wird.
Und die Antwort ist klar und deutlich in meinem Kopf und in meinem Herz. Es ist ein klares Ja zu meinem Herrn und diesem Mann. Wobei ich das nicht so formulieren kann, wie er es gerade getan hat. Seine Worte hallen 24 Stunden später noch in meinem Kopf nach. Und jetzt habe ich das Bedürfnis ihm in die Augen zu sehen und zu sagen, was ich dabei empfunden habe.
Was mich ein wenig nachdenklich macht, ist, dass ich noch nicht den richtigen Druck für seinen Schwanz bei einem Blow- oder Handjob gefunden habe. Er mag es ein wenig fester, aber ich habe den Eindruck, dass ich es noch nicht optimal mache und das möchte ich nun einmal für ihn. Möchte ihm dienen,, dienlich sein.
Denn für mich, haben wir eine weitere Möglichkeit für einen extremen Höhepunkt gefunden. Es war schon immer so, dass mich die Stimulierung meiner Perle über Druck und Reibung sehr angemacht hat. Bislang habe ich im Bett meine Feuchte an seinem Oberschenkel geborgen, nur sachte bewegt. Bis ich mich mehr darauf bewegt habe, sein wissendes Lächeln dabei mehr wurde und er den Druck verstärkte. Der Orgasmus hat meinen ganzen Körper geschüttelt. Und wie es bei einem richtig guten so ist, führt das zu noch zu einem "Nachbeben".
Freitag, 18. August 2023
Neuer Schritt
Am 04.08. war ich das letzte Mal in Hamburg und habe in einem Hotel auf Ihn gewartet.
Denn ab diesem Monat wohne ich in Hamburg.
Ein spannendes Gefühl, denn ich beende damit eine wichtige Phase in meinem Leben. Hier habe Freunde gefunden und verloren, wieder neue gefunden und habe mit meinen Hunden viele Jahre verbracht. Es hat mich glücklich gemacht so leben zu können.
Hier habe ich meine Neigung kennenlernen können, war überrascht, begeistert, zaghaft und vorwärts stürmend. Hatte Glück, den richtigen Männer zu begegnen, ob online oder real. Eine unbestimmte Sehnsucht nach Dominanz, einer bestimmten Art von Erotik, Führung und wohl behütet sein, kristallisierte sich heraus als meine Devotheit, meinen submissiven Drang.
Nun geht es in eine etwas unbestimmte neue Situation, sowohl beruflich als auch privat. Spannend und aufregend, Ansporn für meinen Kopf und meine geistige Beweglichkeit.
Außerdem ist da jemand, der mir den Rücken stärkt, für mich da ist, wenn er kann.
Und der mir eine Sprachnachricht geschickt hat, die mich seitdem beschäftigt:
"Das Auffinden dieses neuen Bändchens ist wunderschön und eine gewisse Symbolik ist dem nicht abzusprechen.
Ich möchte das das Umlegen dieses neuen Bändchens in einer feierlichen Form hier passiert.
Ich will dass du nackt in einem Kerzenkreis kniest.
Ich will mit diesem neuen Bändchen meine Verpflichtung für dich als meine sub erneuern .
Ich liebe dich
Zur Vorbereitung soltest du dich jeden Tag bis dahin rasieren, damit du auch gedanklich darauf vorbereitet bist"
Es gab zu Beginn eine ähnliche Situation, damals hat er mich als sub angenommen.
Heute ist mir viel klarer, was es bedeutet und daher ist die Vorstellung für mich viel tief gehender und ernster. Kein Wunder, dass mein Kopf sehr beschäftigt ist.
Donnerstag, 10. August 2023
Vielleicht
habe ich eine Wohnung für die ersten 6 Monate gefunden.
Direkt an der Elbe, möbliert und mit allem, was ich brauche. Eigentlich sogar teilweise mehr als ich brauche, denn: So einen riesigen Fernseher brauche ich im Leben nicht. Der Raum ist gar nicht so groß, dass man weit genug entfernt sitzen könnte. Männer halt ;-)
Etwas Sorgen macht mir das Arrangement, dass der Mieter getroffen hat. Nach eigener Aussage geht er für ein halbes Jahr ins Ausland. Die Suche nach einem Zwischenmieter und die Organisation hat er seinem (befreundeten?) Nachbarn überlassen. Die beiden waren beim Besichtigungstermin dabei.
-glücklicherweise auch mein Herr - ich fühle mich so viel sicherer und außerdem hätte ich wohl nie hingefunden, mein Orientierungssinn ist noch immer verloren gegangen.
Nun soll ich die Kaution und eine halbe Monatsmiete für August überweisen, habe aber den Mietvertrag noch nicht. Der soll morgen kommen
Wenn es nicht anders im Vertrag steht, möchte ich die Kaution aber erst zahlen, wenn ich die Schlüssel habe. Ist ja doch ordentlich Geld
apropos Geld
Es ist nun einmal so, dass ich nicht unbedingt mit materiellen Gütern im Überfluss gesegnet bin. Es ist genug für meine Ansprüche
Nur sind da noch die Ansprüche die andere an mich stellen und da ist momentan mein Problem. Im nächsten Monat drängt sich einiges zusammen. Kaution, Miete für zwei Wohnungen, Autoinspektion und mein ganz normales Leben mit allem Drum und Dran.
Das wird mit meinem Gehalt, wenn es durch die Beförderung höher wird und mit dem Wohnungsgeld vom Arbeitgeber, auch gehen. Aber jetzt habe ich für den ersten Monat halt nur das bisherige Gehalt.
Und wie das so ist, hat Er ein Gespür (und die Intelligenz), dass da etwas in mir arbeitet. Ich rede da aber sehr ungern drüber. Weil es nicht unbedingt etwas Gutes ist.
Wir hatten schon einmal darüber geredet und damals vereinbart, dass ich Bescheid sage, wenn ich Hilfe benötige.
Mache ich aber nicht gerne, also um Hilfe fragen. Weil ich dann, egal um was es geht, nur sehr schlecht mit einem "leider nein" umgehen kann. Nicht weil ich dann nicht die Hilfe bekomme, sondern weil ich in jemand vertraut hätte. Was ich selten genug tue. Und dann nicht mehr vertrauen würde.
Er weiß um meine Schwierigkeiten zu bitten. Daher hilft er einfach so, mit vielem. Was ich auf der einen Seite unglaublich schön finde, mir auf der anderen Seite aber extrem unangenehm ist,
Aber: Bei ihm könnte ich um Hilfe bitten. Er ist die Wand in meinem Rücken die ich brauche. Auch wenn ich sie nicht in Anspruch nehme, weiß ich, das er da ist
Sonntag, 6. August 2023
Freitag, 21. Juli 2023
Wie der Sommer
Zur Zeit läuft es in meinem Inneren ab, wie bei den meisten Menschen mit dem diesjährigen Sommer.
Ein ewiges Hin und Her, zwischen Hitze, Regen, Sturm, Gewitter, angenehmer Wärme, leuchtenden Farben, vertrockneten Pflanzen und Hoffnung auf eine schöne Zeit.
Ich bin auf der Suche, beinah schon auf Pilgerreise zu einer heiligen Stätte, die sich Wohnung in der großen Stadt nennt. Himmel ist das aussichtslos
Natürlich hatte mich jeder gewarnt, dass es schwierig sein würde.
Und natürlich bin ich davon ausgegangen, dass es für mich doch klappt. Also zumindest beim zweiten oder dritten Versuch (bitte brechen Sie jetzt vor Lachen zusammen, aber leise bitte, meine Nerven sind nicht mehr die besten). Schließlich wollte ich ja genug Geld investieren, brauche gar nicht so viel Raum.
Nach den ersten 10 Minuten auf den einschlägigen Plattformen habe ich die Vorstellungen für mein Budget verdoppelt und die Größe halbiert. Himmel, was ist da los? 1-Zimmer-Wohnungen mit 22 m² für 900 € warm. Oder mit 40 m² für 3.999 € kalt? Also Miete und ohne Leibeigenen
Bin bei knapp 40 Bewerbungen und hatte eine Besichtigung, die aber leider keine Zusage brachte. Ansonsten noch nicht mal Absagen - einfach nur Stille
Lichtblick: Am Mittwoch war ich bei besagter Besichtigung und Er war dabei. Einfach ein wunderbares Gefühl der Sicherheit. Danach sind wir im Nieselregen durch die Parkanlagen der Stadt gelaufen, weil Er mir zeigen wollte, wie wunderschön und grün seine Stadt ist. Und das ist sie
Wundervolle Anlagen, fantastische Perspektiven und seine Nähe. Ich war glücklich
Drücken Sie mir bitte die Daumen, es wird knapp
Montag, 26. Juni 2023
Sonntag, 18. Juni 2023
Wie 17-jährige
Woran man überrascht entdeckt, dass man tatsächlich verliebt ist?
Ein eindeutiges Anzeichen kann zum Beispiel sein, dass Sie nach 45 Minuten Fahrt aus dem Büro, nach nur einer WhatsApp direkt wieder umdrehen und den Mann, den sie lieben am Bahnhof abholen, der 1 Stunde entfernt ist.
Den Mann, der zwei Stunden Bahnfahrt und zwei Stunden Autofahrt auf sich nimmt, nur um 2,5 Stunden mit mir zusammen sein zu können. Es war einfach bezaubernd, geil, zärtlich, wild und hart. Küsse, Striemen, den Druck am Hals, meine Lippen an seinem Schwanz und sein Atem in meinem Ohr.
Auf der Hinfahrt hatte ich noch gesagt, wie gern ich einfach anhalten und ihn langsam verwöhnen würde, im Auto.
Als wir dann auf der Rückfahrt früher als notwendig am Bahnhof ankommen, fahre ich einfach ganz nach hinten auf den Parkplatz. Parke zwischen den Bäumen und sehe in sein erstauntes Gesicht, als ich den Gürtel, den Reissverschluss und seine Hose öffne, bevor ich mein Gesicht auf seinen Schwanz senke. Den Druck seiner Hände auf den Haaren und im Nacken spüre. Seine Geilheit meine anstachelt
Was wiederum mich auf dem Bahnsteig mehr als erstaunt, ist sein , durch unsere Körper verborgenen, Griff in meine Jeans. Seine Hand, die bis zu meiner Perle gleitet und diese sacht stimuliert.
Sollten Sie noch nie jemand gesehen haben, der gleichzeitig erregt und panisch ist, hätten Sie mich sehen sollen. Denn genug andere Menschen gab es rund herum . Auch wenn diese nichts sehen konnten, da sein Körper alles abschirmte.
Aufregende Stunden
Wie bei zwei frisch verliebten 17-jährigen , die das erste Mal so richtig verliebt sind.
einfach wunder-schön
ich liebs
Samstag, 10. Juni 2023
Wenn Wünsche sich erfüllen
Es sind nur ein Tage, aber es hat sich viel getan.
Das erste Treffen mit dem Abteilungsleiter meiner neuen Einsatzstelle. Freundlich, sympathisch, effizient - sie hören vielleicht schon das "aber"?
Aber nicht mein Typ. Also als Chef. Dazu muss man wissen, dass er sich mich nicht aussuchen konnte. Und das merkt man der Körpersprache an. Während unserer Unterhaltung, in der er mir jeden Schulungswunsch erfüllt und sichtlich Arbeit in die Vorbereitung meiner Einarbeitung gesteckt hat, sitzt er die ganze Zeit mit der Körperseite zu mir, spricht immer leicht seitlich an mir vorbei. Hinter dem Schreibtisch bildet sein Körper eine deutliche Mauer, wendet er seine Vorderseite mir nicht zu. Aber gut, dann muss ich ihn eben überzeugen. An einigen Stellen ist er deutlich positiv über meine Vorkenntnisse überrascht, meine Vorarbeit, Informations- und Lernbereitschaft. Ich habe für die ersten Seminare meinen Urlaub gestrichen und bin bereit neben meiner Arbeit in der alten Abteilung Überstunden für das Selbststudium zu machen. Denn dort ist man nicht bereit, mich früher abzugeben. Auch nicht innerhalb der Firma.
Gleichzeitig bleibt das Bewusstsein, dass ich evt. doch absage, wenn ich die Zusage aus der anderen Stadt bekomme.
Die erste Schulung soll an diesem Freitag sein, Skype. Daher habe ich einen Tag Urlaub genommen und bereite mich anhand der Unterlagen schon einmal vor.
Bis mir plötzlich einfällt, dass ich Ende des Monats auch noch eine Woche Urlaub haben werde, genau dann, wenn die Entscheidung in der anderen Stadt fällt. Damit würde ich evt. an dem Tag, an dem ich aus dem Urlaub komme, in der neuen Abteilung anfange, etwas im Computer von der anderen Stadt erfahren. Hört sich nicht ganz so optimal an, also skype ich die Personalerin in der anderen Stadt an und will das kurz mit der Erreichbarkeit klären.
Die ist positiv überrascht und teilt mir inoffiziell mit, dass ich die Stelle bekomme. Muss aber erst noch mit einem Gremium offiziell besiegelt werden, daher soll ich noch nichts sagen. Ok ....halte ich mich dran.
Das war gestern. Heute skypt mich der Personaler des hiesigen Standortes an. Er sei aus der anderen Stadt angeschrieben worden, wegen der Versetzung nach dort. Ob er etwas wissen müsse?
Das ist der Mann, dem ich für die hiesige Stelle zugesagt hatte. Daher werde ich etwas kurzatmig beim Lesen dieser Frage, obwohl ich wusste, dass das kommen würde, wenn ich davon erzählen würde. Diverse Kollegen hatten mir versichert, dass es vielleicht keine Freudensprünge hervorrufen würde, aber dass dies relativ normal in der Firma ist. Trotzdem - das ist eigentlich nicht mein Stil.
Und: ich hatte nicht damit gerechnet, dass man in der anderen Stadt so schnell reagieren würde.
Bevor ich es mir anders überlege, rufe ich ihn direkt an. Erkläre, dass ich ihm das lieber selbst gesagt hätte, aber selber keine Ahnung hatte, dass dort bereits alles offiziell ist. Verständlicherweise ist er kein großer Fan von mir geworden...
Dem Abteilungsleiter sage ich selber ab, ich finde, das gehört sich. Als ich von der unbefristeten Stelle erzähle, hat er Verständnis und 5 Minuten später erhalte ich vom Buchungstool auch schon die Absagemails der gebuchten Seminare, Ok, das war weniger schlimm, als ich gedacht hatte, nur mein schlechtes Gewissen pocht noch mal an.
Als ich die inoffizielle Zusage erhalten hatte, fiel erst einmal ein ziemlich großer Druck von mir ab. Danach habe ich Ihm darüber gemailt und auch direkt eine Nachricht bekommen, dass er sich für mich freut.
Und da fängt der kleine Kopf der Miss an zu arbeiten. Keine Freude darüber, dass wir näher aneinander sind. Hm
Hat er doch Vorbehalte, ist nicht begeistert davon, hätte lieber die Distanz gewahrt?
Das setzt sich in den Gedanken fest und ich frage ihn bei unserem nächsten Telefonat
Als ich am nächsten Tag vom Büro nach Hause fahre, habe ich wieder Zeit nachzudenken und merke plötzlich, dass ich diejenige bin, die Zweifel hat, unsicher ist. Bin ich die Richtige für den Job, ist es das Richtige, so nah beieinander zu sein. Und so dämmert mir langsam die Erkenntnis, dass ich mit meinen Zweifeln an Ihm unter Umständen versuche, die Sache selber zu sabotieren. So, wie ich das schon einmal in einer Beziehung versucht habe. Und als mir das damals auf den Kopf zugesagt wurde, nur darüber staunen konnte, wie gut mich jemand kennt und meine Motive erkennt. Besser als ich selber.
Sollte ich dran arbeiten oder?
Und aufpassen, was ich mir wünsche, denn es könnte in Erfüllung gehen
Samstag, 3. Juni 2023
Bei mir
Seit einigen Monaten bewerbe ich mich innerhalb der Firma auf andere Stellen. Aber erst seit meinem letzten Mitarbeitergespräch mit meiner ehemaligen Abteilungsleitung geht es vorwärts. Anlässlich der anstehenden Elternzeit gab es noch eine Bewertung und die fiel in meinem Fall sehr gut aus (ja, ich habe auch erstaunt geguckt).
Mit diesem Eintrag in der Personalakte sahen meine Chancen auf eine andere Tätigkeitsebene schon bedeutend besser aus. Und prompt wurde mir eine Stelle in einer anderen Abteilung angeboten, ganz ohne eigene Bewerbung von mir. Ich war baff und hab mich bei meiner Vorgesetzten bedankt, die mich da sehr unterstützt hat.
Ca. 4 Wochen vorher hatte ich mich noch auf eine Stelle in der Stadt beworben, in der Er wohnt.
Weil Er dort wohnt.
Tja und wie das Eichhörnchen es will, bekam ich einen Tag nach Zusage für Stelle A, die Einladung zur Vorstellung bei Stelle B. Hmpf
Und nun? Er nicht da (Sie wissen, das d....... Mittelmeer und so) Also auch keine Möglichkeit zur Beratung. Mit meinem Vorgesetzten gesprochen und der gab mir den Rat, bei Stelle A zuzusagen, das Vorstellungsgespräch bei Stelle B zu machen und dann ggf. bei Stelle A wieder abzusagen.
Ist nicht so mein Stil, denn da hängt eine Menge Schulungsplanung mit drin und wenn ich dort absage, muss dort von neuem ausgeschrieben etc. werden.
Aber auch andere Kollegen rieten mir zu diesem Weg, man würde zwar nicht begeistert sein, aber es sei innerhalb der Firma normal. Nun denn
Das Vorstellungsgespräch für Stelle B verlief kurz, keine Ahnung, wie meine Chancen sind.
"Fun Fact": Stelle A soll ich am 01.07.2023 antreten, Stelle B kann, wegen der Ferienzeit, vermutlich erst Anfang 07/2023 sagen, ob es geklappt hat.
Sie ahnen gar nicht, wie sehr ich mich da nach einem Gespräch mit Ihm gesehnt habe.
Für mich war und ist das enorm viel Druck. Was da alles mit dran hängt.
An Schlaf war nicht viel zu denken, die morgendlichen Kopfschmerzen waren nach 2 Wochen schon Gewohnheit. Es war einfach mies.
Dann noch mein Lieblingskollege, der sich für mich freut, aber ernsthaft kündigen will. Er plant schon länger eine Weltreise, wollte aber eigentlich noch länger sparen.
Überhaupt meine Kollegen - ich habe so viel Glück mit dem Haufen. Tolerieren meine Anfälle von Humor und sind einfach weltklasse. Seit 4 Tagen wissen sie es und der meist gehörte Satz ist:" Ich freu mich für Dich, wirklich! Aber ....
Dienstag nun meine Überraschung, als Er meinte, ich bin in 1,5 Stunden bei dir.
Glücksbrausegefühl im Herz, duschen, noch einmal rasieren und umziehen.
Aus dem Fenster kann ich sehen, wie er zur Haustür geht und beim ersten Blick strahlen unsere Augen. Es ist wie der erste Schluck Wasser, wenn man Durst hat. Es befriedigt mehr als nur meine Lust auf Sex, Dominanz oder Liebe. Es ist das alles und mehr
Wir haben nicht viel Zeit füreinander, aber ich merke, dass seine Anwesenheit, seine Dominanz, die Züchtigungen (oh ja, ich handel mir an diesem Tag nicht nur mehrmals den Gürtel ein sondern auch noch dieses verd...te Kabel) etwas tief in mir lösen. Mir unglaublich helfen diesen Druck loszuwerden. Einen Tag später realisiere ich, dass ich das tatsächlich brauche. BDSM sozusagen nicht nur als kleine Spielerei mag, sondern tatsächlich mein submissiver Teil das braucht.
Ich bin wieder bei mir
Dienstag, 23. Mai 2023
Betriebsausflug
Heute also alle Mann an Deck
Zumindest war das der Plan für den Betriebsausflug 2023. Alles was das Büro hergibt und noch lebt, einmal auf das Schiff und bis zur Hansestadt schippern. Mit Grillbuffet, Alleinunterhalter und einem kleinen Fachvortrag, damit das Ganze sich auch rechtfertigen lässt.
Sehr liebe Kollegin hat alles organisiert, auch die Alternativroute, für die, die den Alleinunterhalter nicht auch noch auf der Rückfahrt "erleben" wollten.
Aus Gründen
6 Tage vor geplanter Abfahrt, dann die Absage vom Veranstalter. Nicht genug Teilnehmer - was wollen die? 300 Leute auf dem Kahn?
Wie gesagt, sehr liebe Kollegin hatte geplant und sich auch direkt eine Alternative aus dem Ärmel geschüttelt. Und Hosianna: Eine Stadtführung durch die kleine Stadt ließ sich noch auf die Schnelle realisieren, vorher noch ein "gesundes" Frühstück (stimmt, auch wieder wegen der Rechtfertigung für diesen Tag der Freude). War tatsächlich eine der Vorgaben, aber nun gut, zahlen durften wir ja selber
Im Laufe der Stadtführung - dargebracht durch eine reizende ältere Stadtführerin, deren Vorstellung schon ahnen ließ, was passieren würde: "Ich hatte Langeweile und da hab ich mich als Stadtführerin beworben" - habe ich dann gemerkt, was für ein verwöhntes kleines Ding ich bin.
Denn: unwillkürlich zog ich den Vergleich zu den kleinen Führungen, die Er in seiner Stadt unauffällig einfließen lässt. Wissen, Liebe zur Stadt, Fähigkeit Verbindungen zwischen geschichtlichen Ereignissen, Menschen und Orten herzustellen - all das macht Spaß, wenn er erzählt. Lebendig, mit Humor und Anspruch.
Heute fand der spannende Teil im Stadtmuseum statt, in dem zeitgleich eine private Spielzeugsammlung ausgestellt war. Eindeutiger Zuschauermagnet
Donnerstag, 18. Mai 2023
Fahrgedanken
Bis zum Büro fahre ich ca. 40 Minuten. Das ist eine gute Zeitspanne um über das Ein oder Andere nachzudenken.
Oft kreisen meine Gedanken um Sex, heiße Haut, Schmerz, los gelöst sein. Das Gefühl von seinem Schwanz zwischen meinen Lippen, seinem Gürtel auf meiner Haut, den Druck auf meinem Hals, den Zwang auf meinem Kopf den Nacken zu seinem Schoß zu beugen. Ich bin mit meinen Gedanken sehr weit weg.
Natürlich ist es manchmal auch der Plan, was ich erledigen, planen, besprechen oder einfach vergessen möchte.
Oder die Idee einfach allen 40 km/h-Schleichern auf Landstraßen ein Zeitfenster von 03.00-04.00 Uhr zuzuweisen. Damit ist allen geholfen oder?
Mnachmal geht es aber auch um den Versuch emotionale Dilemmas (ja, direkt die Mehrzahl) zu lösen. Und dafür brauche ich wirklich viele Autofahrten. Entweder weil ich zu langsam denke oder die Sache doch nicht so leicht ist. Möge ein Klügerer entscheiden.
Zur Zeit ist mein Stand, dass ich ihn deswegen so vermisse, weil er vieles für mich ist:
Herr
Liebhaber
Liebster
Freund
Ratgeber
Lehrer
und noch mehr
Aber vielleicht will er all dies gar nicht sein - vielleicht reicht es ihm Herr, Liebhaber und Freund zu sein. Und mich nicht in Gänze, mit all meinen Wünschen zu besitzen.Dann wäre eine Lösung diese emotionale Sehnsucht anders zu befriedigen.
Samstag, 6. Mai 2023
bislang
Bislang schlage ich mich ganz gut. Finde ich jedenfalls
Er ist drei Wochen unterwegs, Reisen und Bekannte wiedersehen
und so langsam vermisse ich ihn
und ich merke, wie der Wunsch nach mehr - mehr wird
Ich wünsche mir einen Gefährten, jemand, mit dem ich glücklich bin
Sonntag, 19. März 2023
Klarer
Gestern war ich wieder im Hotel bei meinem Herrn.
Vorab: So wie bei den letzten Malen, war es auch dieses Mal so, dass der Sex immer intensiver wird. Es wird stetig geiler und besser. Auch wenn ich es nicht für möglich gehalten habe, dass es noch besser werden könnte. Ich habe den besten Sex meines Lebens. Ganz gut oder? ;-)
Mein Herr findet immer mehr die devoten Punkte bei mir, die dazu führen, dass mir die Lust in den Schoß fährt und ich schon nass werde, bevor wir uns überhaupt berühren. Dabei merke ich gerade an den letzten beiden Treffen, dass es mich befeuert, wenn ich seinem Willen kurz widerstehe, zögere (ohne Ungehorsam zu sein) und mich dann seinem Willen beugen muss. Diesen Ausdruck in seinem Gesicht und in seinen Augen sehe - und feucht werde. Wobei ich mich später vorsichtshalber bei ihm versichere, dass auch er das als Lust empfindet und nicht als Ungehorsam, wenn ich frech werde. Denn verärgern würde ich ihn damit nicht wollen. Aber wenn ich ihn richtig verstanden habe, macht ihm diese Reiz-Reaktion-Folge auch Lust und Spaß.
Die Züchtigung erlebe ich zwei Mal. Direkt wenn dieses verd... Kabel in meine Haut beißt, hell und spitz. Und ich den nächsten Hieb schon fühlen kann, bevor er mich trifft. Eigentlich beginnt es schon, wenn ich sehe, dass Er zu seiner Jacke geht und das Kabel aus der Tasche holt. Vermutlich ändert sich bereits dann mein Gesichtsausdruck. Und fast immer ändert sich dann auch bereits meine innere Stimmung.
Und dann, wenn es vorbei ist, das Gefühl, wenn der Aktiv-Schmerz abklingt, die Striemen und getroffenen Stellen noch nachhallen. Wenn sie sich in Erinnerung bringen, wenn ich darauf liege oder sitze.
Dabei im Arm meines Herrn liege, der mir sagt, dass Er mich liebt und weiß, dass ich auch das brauche. Und damit Recht hat
Dabei mag ich seinen Gürtel oder seine Hand "mehr" (etwas bei Schmerz "mehr" zu mögen, ist vermutlich für Nicht-BDSM-ler etwas schwerer zu verstehen, bei mir macht es Sinn). Weil es persönlicher ist, zu Ihm gehört.
Ich bin bei dem Gesamtpaket glücklich und ich hoffe, ich interpretiere seine Mimik richtig, dass es ihm ebenso geht.
Wenn er dann mit den Fingern in mich eindringt, meine Perle berührt, bekomme ich eine Lust-Gänsehaut, bis zum Kopf. Das passiert mir nur dann. Und dann kippt mein Denken weg und ich fühle nur noch, wie sich der Orgasmus aufbaut und mich wie in einer Welle in sich begräbt.
Gestern im Club hatte Er eindeutig Lust auf Züchtigung. Diese dort über den Bock gebeugt zu empfangen, mit dem Blick auf sein Gesicht im Spiegel ist noch einmal ganz anders. Zwei Mal bin ich auf seinen Wunsch und seine Aufforderung hin zum Bock gegangen, nachdem ich vorher eine Gerte von der Wand geholt hatte. Dabei merke ich beim Gang zu ihm zurück, dass sich meine Körperhaltung ändert und ich ihm die Gerte mit beiden Händen darbiete. Die Hiebe sind präzise und treffen so, wie Er es will. Das habe ich zusammen mit meinem Herrn erleben können und mit dem Mann, der mir zuflüstert, dass er mich liebt, bevor er ausholt. Wenn ich dann die wenigen Schritte bis zu unseren Plätzen gehe, merke ich, dass die anderen Gäste uns ansehen. Und bin tatsächlich stolz, dass ich die einzige sub bin, die dies heute Abend hier fühlen konnte.
Ich bin gerne glücklich, das ist vielleicht das, was ich mir für mein Leben wünsche. Ich weiß, dass es auch andere Lebenswünsche gibt: Vermögen oder beruflicher Erfolg. Eine heraus gehobene gesellschaftliche Stellung, Ruhm oder Macht. Für mich nachvollziehbar, aber nicht meins.
Er hat einmal gesagt:"Du brauchst jemand, der sich um Dich kümmert" und hat damit einen Punkt getroffen, dessen ich mir gar nicht bewusst war. Und vielleicht ist das der Grund, warum mir Herz und Verstand so ein wenig abgehauen sind. Sich mehr wünschen. Das ich mir seit Jahren wieder einen Menschen in meinem Leben wünsche. Bei dem ich mich glücklich und wohl behalten fühle. Und für den ich dasselbe tun kann und für ihn bedeute.
Und da ist dann mein eigenes, höchst persönliches, Problem.
Er hat mir das nie versprochen oder in Aussicht gestellt. Ganz im Gegenteil. Wir haben darüber gesprochen und er hat klar gemacht, dass dies nicht passieren wird.
Ich habe das gehört und verstanden. Ich war dabei. Und doch lässt mein Kopf Hoffnung zu und mein Herz hat nichts besseres zu tun, als dies zu befeuern. Dumm
Und ich bin nicht gerne dumm.
Als er gestern Nacht dann so einfach nach dem Sex nach Hause gehen konnte, hatte mein Verstand plötzlich so einen Ruck, der mich zurück zur Realität brachte. Das ich mir hier etwas vorgemacht hatte, hinein geträumt hatte. Das auch er das möchte, dass er mich irgendwann so lieben würde, wie ich ihn. Denn für mich ist Liebe ein Imperativ, der nach Entwicklung verlangt, nach dem Wunsch auf Nähe, einem Gefährten. Über Herr und sub hinaus geht, in die Tiefe dessen, was mich ausmacht.
Wenn er sagt, dass er mich liebt, glaube ich ihm. Und es ist ein schönes Gefühl, das dazu geführt hat, dass die Lust noch intensiver werden konnte. Unglücklicherweise bin ich so ein Wesen, dass Sex um so intensiver und näher erlebt und sich öffnen kann, je mehr ich liebe.
Es ist nur eine andere Definition, die hinter dem stehen mag, was er sagt.
Und da ist mir klar geworden, dass es unfair von mir wäre, da mehr zu träumen, denn dort hat er seine Begrenzung, seine Limits. Und er hat nie etwas versprochen.
Ich weiß und habe auch schon erlebt, dass er mich bei allem unterstützt, wo er es innerhalb dieser kann. Heute schon wieder, als er mir die richtigen Anregungen für eine berufliche Fragestellung gab. Er hatte extra für mich danach gesucht. Und es passt so gut zu mir und der Situation, dass ich weiß, dass er dafür extra Zeit und Überlegung genutzt hat. All dies und noch mehr spricht für ihn
Aber was mache ich, wenn er all meine Hingabe und Liebe will?
Und nun? Ich liebe Ihn
Samstag, 18. März 2023
Irgendwann - Jetzt
Das trifft es für mich sehr. Mein Herr hat es gefunden und mir geschickt
... und irgendwann kommt ein Mensch in dein Leben der von der ersten Sekunde was besonderes ist.
Der dich lesen kann, genau weiß wie du tickst, was du brauchst, wie man mit dir umgehen muss und auch um die Herausforderungen weiß und sich diesen stellt und dich zu ihm aufschauen lässt.
Der dich mit einer Selbstverständlichkeit an die Hand nimmt und führt, deine Seele berührt und dir deine Grenzen aufzeigt, und du es zulässt, weil du es gar nicht anders möchtest.
Der dich zu seinem eigen macht...
Seine stolze Sub, Königin, Hure, Komplizin, Prinzessin, Tigerin und Kätzchen...
Kuss, ich liebe Dich
Intensiver
Im letzten Monat bin ich zwei Mal neben Ihm eingeschlafen und morgens wieder aufgewacht. Weil er unvorhergesehen Zeit hatte zu mir zu kommen. Ich schlaf so gerne neben ihm.
Weil ich mich dann entspannt und sicher fühle, mich auf den Kuss am Morgen freue und das Kuscheln, bevor das leidige Aufstehen beginnt. naja und über genügend Zeit für Sex, Dominanz und Züchtigungen
Beim zweiten Mal stand er abends ohne Ankündigung einfach vor der Tür. Und ich war so perplex, dass ich ihn hereinbat und erst 10 Sekunden später begriffen habe, dass er da ist. Vermutlich weiß er gar nicht, welche Gefühle er damit ausgelöst hat. Die Stunden waren intensiv und innig, ein anderes Wort weiß ich nicht dafür. Der Sex dadurch noch gelöster möglich, intensiver gefühlt.
Dieses Wochenende war ich wieder in Hamburg und im Vorfeld hatte er einige Bilder in meinen Kopf gesetzt. Wie immer erfolgreich, denn ich springe darauf an, eine Hormonwelle fließt dann direkt in meinen Schoß.
Dazu gehörte die Ankündigung, dass ich abends im Club auf der Toilette mein Höschen ausziehen und ohne wieder zum Tisch gehen werde. Unter dem Kleid nur die Strapsstrumpfhose. Und dass er mir dei Scham rasieren würde und ich daher alles Notwendige mitbringen solle. Außerdem den Harness tragen werde
Den Harness habe ich bei meinem letzten Besuch in Hamburg aus der Boutique B*zarre von meinem Herrn geschenkt bekommen und ich liebe ihn (Ihn ja sowieso, aber den Harness auch). Vor einigen Monaten hatte ich Ihm erzählt, dass das eine meiner Jugendfantasien war, meinen Körper in einem Harness zu fühlen.
Eine Woche vor dem Kauf hatten wir den Harness im Shop gesehen und ein paar Tage später fragte Er mich, ob diesen gern hätte. Eingedenk des Preises war ich etwas zögerlich, muss aber zugeben, dass mich die Aussicht extrem gelockt hat und ich enthusiastisch zugesagt habe. Er hat ein Auge für Materialien und Schnitte - das Leder ist butterweich und er steht mir richtig gut. Betont die Brüste und die Taille sehr vorteilhaft, ich liebe ihn. Und so gehe und bewege ich mich auch
Nachdem die mächtigen Götter des Eisenrosses dieses Wochenende ausnahmsweise gute Laune hatten, kam ich relativ früh in Hamburg und hatte dann ausreichend Zeit mir alles noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Da war dann nix mehr mit ruhiger Atmung.
Wie gewünscht hatte ich alles für eine Rasur dabei, hätte mich also an den Gedanken gewöhnen können. Dies war aber nur zum Teil so. Denn als er sich mit dem Rasierer über meine Scham beugte, war ich angespannt, neugierig und hatte ich angespannt schon gesagt? Ich weiß, dass er mich nie verletzen würde, trotzdem war da diese Spannung. Das Gefühl danach? Ungewohnt, nackt, offen, sensibler. Meine Hand darauf angenehm.
Auf dem Weg zum Club hatte ich noch mein Höschen an, dort angekommen hörte ich nach einer Weile seine Stimme leise in meinem Ohr: "Zieh Dein Höschen aus"
Ein kurzes Stocken, dann gehe ich zur Toilette, habe nach fünf Sekunden nur noch meine Strapsstrumpfhose unter dem Kleid. Dafür den Harness über dem Kleid, der meine Brüste noch mehr hervorhebt, sie deutlich in ihrer Form abzeichnet.
Vor der Tür hilft ein Mal tiefes Atmen, dann gehe ich wieder in den Barbereich, fühle die nackte Haut an meiner Scham, den Stoff an meinem nackten Hintern und die aufrechte Haltung durch den Harness. Gehe etwas nervös zu meinem Herrn, finde mich selber scharf ;-) und auch unsicher. Sieht man etwas?
Als neben Ihm stehe, gleitet seine Hand über meinen Hintern und ein "fühlt sich gut an" von Ihm lässt mich ausatmen. Als sich diese Hand später unter das Kleid schiebt und auf meinen nackten Po gleitet, ist das mit dem ruhigen Atmen aber definitiv vorbei. Ich halte die Luft an, einerseits weil ich befürchte, dass jemand etwas sieht und andererseits weil ich es geil finde. Sehen kann eigentlich niemand etwas, enn der massive Stehtisch schützt uns vor Blicken. Trotzdem ... Ich bin einfach nicht abgebrüht.
Aber nicht schockiert genug, als das ich gebeten hätte, dass er aufhört.
Mein kleiner Einflüsterer auf der linken Schulter, der mich übrigens schon des öfteren in Schwierigkeiten gebracht hat, hat wieder diese verlockende Stimme und so kann ich es nicht lassen, mit meinen Worten hart an der Grenze zu "Frech-sein" entlang zu segeln. Wenn ich dabei nur nicht immer so lächeln müsste oder das Blitzen in meinen Augen verbergen könnte. So erkennt Er schon auf 100 m, dass da etwas im Gange ist. Und als ich seinen Schwanz provozierend langsam unter der Hose streichle, zögert er nicht lang und meine Lippen liegen, unter dem Druck seiner Hand in meinem Nacken, auf Seinem Schwanz. Zu unserer beiden Lust.
Später im Bett wird mir wieder einmal klar, dass mich dominantes Verhalten beim Sex unglaublich anmacht. Ich reibe meine Perle an seinem Bein, während er mir mit glasklaren Augen und diesem Willen erklärt, dass er in mich eindringen wird
Und so kommt es, dass ich angestachelt von seiner Lust komme, während ich seinen Schwanz mit Genuss lecke und die Härte mit meiner Zunge umwickle, zwischen meine Lippen gleiten lasse.
Montag, 6. Februar 2023
Ein Auto weniger
Vor 10 Tagen war es hier "etwas glatt", also so, dass ich das auch ernst genommen habe. Wie in den letzten Monaten üblich, bin ich eine halbe Stunde früher als notwendig aufgestanden, damit ich genau diese halbe Stunde früher auch losfahren konnte.
Zur Erklärung: Seit 3 Monaten ist mein normaler Arbeitsweg gesperrt und ich muss über eine Strecke ausweichen, bei der ich teilweise 20-25 Minuten für einen Abschnitt brauche, der nur 1500 m lang ist. Da mich so etwas am frühen Morgen unnötig nervt, fahr ich halt früher los.
Ich bin also ganz ohne Zeitdruck los gefahren, alles in Ordnung, bis zu einer etwas kurvigeren Strecke, bei der ohnehin ein Tempolimit von 70 km/h gilt. Eingedenk meiner letzten, ähm, behördlichen Erinnerung an angemessene Geschwindigkeiten, fahre ich dort auch nur 70. An diesem Morgen sogar nur ca. 60 km/h.
In einer der Kurven kommt mir ein Autofahrer mit Fernlicht entgegen, also halb auf meiner Fahrspur, ich bremse an und dann - dann kreise ich schon über die Straße in den gegenüberliegenden Straßengraben, für einen kurzen Moment ziehen diverse Fluchwörter durch den Kopf, es wird dunkel, hell, dunkel und alles fliegt durchs Auto. Der Sicherheitsgurt drückt mich in den Sitz, erst nach vorn, dann nach unten, dann zur Beifahrerseite. Dabei pralle ich heftig auf das Gurtschloss, einer meiner Schuhe verabschiedet sich und dann ist es ruhig.
Irgendwie funktioniert man automatisch, zuerst die Warnblinkanlage an. Kurzer Check, ob irgendetwas am Körper nicht da ist, wo es hingehört? Nur die rechte Seite tut höllisch weh, ich liege unangenehm hart mit der Hüfte auf dme Gurtschloss. Also erst einmal weg da, Sicherheitsgurt ablegen, dabei mit Beinen und Armen irgendwo im Auto abstützen, damit ich danach nicht runterfalle.
Fast direkt höre ich Stimmen von Helfern, die zu mir klettern und fragen, ob alles in Ordnung ist. Naja, ich parke nicht so, wie es sich gehört? (aha, mein schlechter Sinn für Humor ist also auch noch da). Mein Auto meldet sich nervig piepend, wie immer wenn eine Tür offen ist oder das Licht noch brennt. Von außen greift eine Hand durch das kaputte Fenster und zieht den Schlüssel, während andere versuchen die Beifahrertür zu öffnen. Und weil Frauen sich ja generell auf das Wesentliche konzentrieren, versuche ich im Dunkel den Inhalt meiner Handtasche wieder einzusammeln. Denn da ist alles drin, was ich noch brauchen werde - Handy, Portemonnaie, Ausweise, Schlüssel, mein Frühstück ;-)
Inzwischen haben noch andere Fahrer angehalten und gemeinsam können sie die Tür öffnen. Nach einer etwas merkwürdigen gymnastischen Verrenkung kann ich mit ihrer Hilfe über die Kopfstützen nach oben durch die Beifahrertür klettern. Meine Schuhe hatte auch jemand gefunden und so muss ich nur kurz in Strümpfen im Graben stehen. Jemand zieht mir meine Warnweste an, merkwürdigerweise ist ausgerechnet die wohl aus der kaputten Heckscheibe nach draußen gefallen.
Während wir auf Polizei und Rettungswagen warten, versuche ich mich die ganze Zeit bei den Helfern zu bedanken. Ich finde es noch jetzt unglaublich, wie selbstverständlich so viele Leute angehalten und geholfen haben. Ich habe Glück gehabt an dem Tag.
Montag, 16. Januar 2023
Babyfalle
Kinder
Sind so gar nicht meins und die, die mich näher kennen, wissen das auch.
Meistens fühlen sich Kinder erstaunlicherweise zu mir hingezogen, vielleicht weil ich sie als Menschen ernst nehme?
Aber ich gehöre ganz eindeutig nicht zu den Menschen, die beim Anblick von Babyfotos in schrille Entzückensschreie ausbrechen und alle Babys soooo niedlich finden und so wunderhübsch und einfach anbeeetungswürdig.
Macht man sich keine Freunde mit, vertrauen Sie mir
Hm, für mich sah das nach einem müden Kleinkind aus, dass mit halb geschlossenen Augen kurz vorm Einschlafen stand, aber was weiß ich denn schon? Und warum um alles in der Welt fragt sie ausgerechnet mich das? Ihr erwartungsvoller Blick ruht immer noch auf mir.
"Ähm, das sieht doch ganz okay aus?"
Sofas und andere Neins
Vor etwa 2 Wochen habe ich meine Ledersofas gespendet. Bei FB hatte jemand gefragt, ob Möbelspenden für jugendliche Flüchtlinge aus Syrien möglich seien. Die Jungs sind 14-15 Jahre alt und wohnen in einer Wohnung, in der bis dahin nur 5 Betten und ein Tisch mit 5 Stühlen stand. Mehr Einrichtung war nicht möglich.
Nun ging mir schon seit mehreren Monaten eine Neuanschaffung bei meinen Sofas im Kopf herum und daher konnte ich diese ruhigen Gewissens anbieten, beide noch tadellos in Ordnung und auch chic. Ein neues hatte ich mir nach tagelangen Internetrecherchen schon ausgesucht. Farbe, Sitzhöhe, Lehnenform, Material und Sitztiefe stimmten - Treffer.
Termin mit den Abholern ausgemacht - Mitarbeiterin des Jugendamtes, die das ganze in ihrer Freizeit machte und ihr Mann plus Hänger.
Einziges Manko: Just an dem Tag bekam ich die Nachricht, dass es mein Wunschsofa nicht mehr gibt.
Egal, ich bin sowieso wenig zu Hause, wann nutze ich das Sofa schon mal? Bevor die Beiden jetzt umsonst die Strecke fahren - also weg damit.
Wieder an den Rechner gesetzt und gesucht. Samstags zu Ikea - blöde Idee übrigens, falls jemand fragen sollte. Aber nicht das Richtige dabei
Vom Auto aus einen Händler von E. Kleinanzeigen angerufen, der Einzelstücke inseriert hatte. Sah auf dem Foto ganz gut aus: sandfarben, Stoff, richtige Länge, mit Recamiere, chic
Für mich würde er noch im Laden warten, wann ich kommen würde?, meinte er.
"na gleich", meine Antwort, in völliger Unkenntnis der Route, wie sich dann herausstellte. Aber doch gefunden und etwas irritiert ausgestiegen. Ich stand vor einem ehemaligen Dorfgasthaus, nix drumherum, Tür verschlossen. Beim Gang um das Gebäude erschien aus einer Haustür ein Kopf, der mich fragte, ob ich für das Sofa gekommen sei?
Jaa?
Dann sollte ich zum Eingang kommen, er würde dort aufsperren.
Kurze Zeit später stand ich im ehemaligen Gastraum. Vollgestellter Raum mit Kartons, Möbeleinzelteilen und Dingen, die ich lieber nicht ganz so genau ansah. Der Verkäufer sehr freundlich, höflich und bemüht. Lieferung kein Problem, keine Anzahlung notwendig, nur 30 € für die Benzinkosten, ansonsten sei die Lieferung kostenlos. Okay, meinte meine innere Stimme, das hört sich doch mal an, als ob ich unverdient Glück gehabt hätte.
Das Sofa wollte ich aber doch noch mal sehen. Das stand nun in Einzelteilen noch verpackt vorne an. Aber den Stoff konnte man sehen und anfassen. Und da war sofort klar: Das will ich nicht! Nicht so einen Stoff, der macht mich nicht glücklich.
Vermutlich alle anderen Menschen auf diesem Planeten hätten das jetzt dem Verkäufer auch gesagt - aber ich? Nicht
Ich hatte ein schlechtes Gewissen, denn er war ja extra wegen mir hier. Also bin ich hinter ihm hergedackelt, als er mir für die 30 € eine Quittung geben wollte. In einen Raum mit Schrankwand, Schreibtisch, Fernseher und Couch. Auf der er offensichtlich geschlafen hatte - und ein freundlicher Labrador.
Mist! Jetzt hat der auch noch einen Hund, da kann ich doch nicht mehr Nein sagen? Damit hatte ich auch schon die 30 € gezahlt, meine Quittung dafür in der Hand und zugesagt meine Adresse per Whatsapp zu schicken.
Wieder im Auto nur ein Gedanke: Aber ich will doch das Sofa gar nicht. Wirklich wirklich nicht.
Aber meine Fähigkeit Nein zu sagen, war mal wieder abgetaucht.