Donnerstag, 7. Dezember 2023
Mittwoch, 29. November 2023
Geburtstentag
Als mein Herr mir als Einstimmung ein Video schickt, merke ich direkt, wie er damit
in meinem Hirn zündelt. Er geht mit bewundernswerter Leichtigkeit in meinem Kopf ein
und aus. Der von ihm gewünschte Effekt tritt natürlich auch ein und ich überlege, was
das für mich bedeuten wird.
irgendwie fühle ich mich heute unsicher, aber auch submissiv. Und wie wir es
besprochen hatten, schreibe ich ihm, ie ich mich fühle. Seine Antwort lässt mich
lächeln: "Bleib so" und so fühle ich mich auch, als wir uns dann später gegenüberstehen.
Wieder einmal ist sein Gespür für mich da und und so ist nach einer halben Stunde
der Moment gekommen, in dem er mit diesem Blick in den Augen sagt:
"Dreh dich auf den Bauch hier, auf der Matratze".
(und ich wundere mich nicht über die genaue präzise Anweisung. Denn dazu habe
ich schon zu oft versucht, charmant aus der Nummer herauszukommen, weil ich
seine Anweisungen "anders" gedeutet hatte ).
Als ich aus dieser Position nach hinten blicke, sehe ich, wie er nach diesem
verdammten Kabel greift - ausgerechnet.
Kurz möchte ich Ihn fragen, ob wir unbedingt damit anfangen müssen? Aber ich weiß,
dass er derjenige ist, der hier führt und füge mich ohne leise. Auch, weil ich Vertrauen
in Ihn habe. Der erste Schlag beißt und auch die nächsten vier fühlen sich ziemlich heftig
an. Es ist immer der Schmerz am Anfang, der mich leise fluchen und das ganze
Infragestellen lässt. Warum mache ich das? Und das auch noch freiwillig! ?
Als ich ein paar Sekunden später in seinem Arm liege und die Striemen an meinem
Hintern fühle, rückt sich alles irgendwie wieder gerade und als er mich mit einem
Lächeln ansieht, kann auch er es direkt sehen: ich ruhe wieder in mir. Dieses Gefühl,
dass ich manchmal so dringend brauche und dass ich in seinem Arm finde nach einer
Züchtigung.
Für meinen Geburtstag hatte er mich nach meinen Wünschen für den Abend gefragt.
Etwas ganz Neues, denn so das hatten wir noch nicht und so brauche ich tatsächlich
einen Tag um mir etwas zu überlegen. Einer meiner Wünsche war ein Weihnachts-
marktbesuch und danach ein Ausflug in den BDSM Club. Dabei ist der Weihnachtsmarkt
leider keine so gute Idee, denn die Menschenmassen sind viel zu groß. Und so gehen wir
lieber einmal essen und es ist wie so oft. Aus seinen kleinen Bemerkungen lerne ich einfach
unglaublich viel. Denn sein Wissen und seine Weltläufigkeit sind etwas, was ich wirklich
bewundere. Sie machen mir klar, dass er ein Mann ist, der mir in solchen Dingen überlegen
ist, etwas, was ich sehr mag. Bevor wir jetzt zum Club gehen, machen wir noch einen
Abstecher in die Boutique Bizarre. Er führt mich zu den Handschellen, sucht ein Paar aus,
das gut für mich ist und schenkt mir diese auch noch zum Geburtstag, ein Kick fürs Hirn,
denn ich kann mir vorstellen, dass wir sie im Laufe des Abends noch brauchen werden und
genau so kommt es auch. Er führt mich im Club nach oben in eines der Spielzimmer und weist mich
an, dass ich mich ausziehen soll.
(Oder wie er bei diesem Satz meinte: "Du durftest Dich dort ganz entkleiden").
Das ist der Moment, in dem ich im Inneren kurz rebelliere, denn das ist das erste Mal,
dass ich mich in so einer Umgebung ganz ausziehen soll. Er meint es sichtlich ernst und
er ist mein Herr und so folge ich nach diesem kurzen Zögern - stehe nackt vor ihm, während
er bis auf sein Jacket noch ganz angezogen ist. Schmiege mich kurz an ihn und verfolge
dann, wie er mit geschickten Fingern beide Hände miteinander verbindet und oben am Balken
befestigt. Danach holt er die Katze, lässt sie zuerst sanft über meinen Po gleiten und zieht dann
durch. Nicht zu kräftig, wie er eigentlich könnte, das weiß ich, aber es reicht, um mich
aufschreien zu lassen. Wiederholt dann das Ganze an meinen Brüsten, während ich versuche,
ihm auszuweichen, aber nicht weit komme, weil ich immer noch nach oben fest gebunden
bin. Genau das Szenario, das ich mir gewünscht hatte und das, was mich jetzt so kickt,
feucht werden lässt, während er mich fingert. Als ich versuche, ihm auszuweichen, zieht er
mich an sich, warnt mich und wie so oft bin ich neugierig was passiert und muss dann zwei
schmerzhafte Schläge auf die Brust hinnehmen. Das Ganze erregt mich so, dass ihm mein
Blowjob danach anscheinend gefällt.
To be continued
Sonntag, 19. November 2023
Irgendwann
... sollte man meinen, hat man ja doch Alles mal gesehen. Zumindest auf einem Wochenmarkt erwarte ich nicht gar so viel Neues. Wie so oft, überrascht mich die Große Stadt aber auch hier. Oder wussten Sie, dass es irgenwie "besonders" ist, wann Äpfel gepflückt werden? Vollmond? Und schon sehe ich im Geiste drei tapfere Obstbauern (sorry und natürlich auch Obstbäuerinnen), die sich in der Nacht um 03.00 Uhr mit Leitern bewaffnet auf in die Apfelplantage machen. Äpfel pflücken ...
Sonntag, 12. November 2023
Trauen
Kennen Sie das auch?
Wenn Sie etwas nicht so richtig glauben können? Weil es zu gut, zu schön ist um wahr zu sein?
Mir geht das so, wenn ich merke, dass mich Menschen mögen. So richtig glauben kann ich es nicht, dafür sind meine Erfahrungen zu anders. Also die von früher.
Es fühlt sich dann so an, als ob ich innerlich vorsichtig drum herum schleiche. Das Ganze beobachte und mir ansehe, ob da nicht doch vielleicht ein Missverständnis vorliegt. Und die Leute zwar die Situation ganz gut finden, aber mich so in Kauf nehmen dafür. Erwartungshaltung lieber niedrig halten.
Vielleicht ist es früher auch schon passirt, aber merken tue ich es erst jetzt.
Das ich Menschen doch irgendwie sympathisch bin, einige mich mögen.
Denn sie zeigen es mir. Sei es heute die Marktfrau, die mir einfach so eine Mütze schenkt, weil ich mich nicht zwischen zwei verschiedenen Farben entscheiden kann. Wir hatten uns vorher unterhalten, weil so wenig los war und ich mochte dieses Lachen in ihren Augen. Schnell waren wir bei Sonnenaufgängen an der Elbe, kleinen Glücksmomenten die viele Leute nicht mehr sehen und dem beiderseitigen Wunsch, dass man mehr Menschen ein Lachen wünscht. Hier ist man sowieso schnell beim "Du". Und als keine anderen Kunden mehr am Stand sind, packt sie die zweite Mütze mit in die Tüte, als ich die eine bezahlt habe und meint: Für Dich, weil Du mir so sympathisch bist.
Ich bin glücklich und etwas hüpfend nach Hause gegangen, nicht nur, weil ich mich über die Mütze gefreut habe sondern auch weil sie mir das gesagt hat. Und ich vorsichtig daran glauben kann.
Oder wenn meine Kollegen aus meinem vorherigen Team extra anreisen, um mich zu besuchen. Obwohl ich nicht mehr dort bin. Weil sie mich vermissen - haben sie gesagt. Und ich mich darüber freuen kann, dass sie mich anscheinend mögen.
Und jetzt stellen Sie sich bitte einmal vor, wie schwierig es ist sich zu trauen, zu glauben, dass ER mich liebt. Es ist nicht so, dass ich kein Vertrauen zu und in ihn hätte, aber glauben zu wagen, dass ER mich liebt - das ist wieder so ein Gefühl, um das ich herumschleiche.
So ganz vorsichtig traue ich mich heran und es ist wie ein Sonnenaufgang im Herz - wunderschön.
Montag, 6. November 2023
Wenn es sich richtig anfühlt
Gestern kamen zwei Freundinnen zu einer kurzen Stippvisite zu mir - die große Stadt und mich besuchen. Angekündigt hatten sie sich erst einen Tag zuvor, etwa 3 Stunden bevor er mir schrieb, dass wir den Tag für uns haben könnten.
Und so kam es schneller als gedacht zu der Situation, dass ich Ihm schrieb, dass er zwei meiner Freundinnen treffen würd. Und wie so oft, war es mit ihm so viel einfacher, als ich es mir vorgestellt und (viel zu viel) durchdacht hatte.
Schöner war dann nur der Abend: Nachdem ich mir 20 mit dem Gürtel eingehandelt hatte (unter uns: zu Recht. Denn es spricht wohl von einer gewissen "auffälligen" Vergesslichkeit, wenn sub die Tasche mit dem verd.... Kabel wegräumt und dann vergisst wohin. Purer Ordnungssinn natürlich. Aber das Kabel ist wirklich mies. Auch wenn es manchmal nötig scheint?)
In der Nacht dann wieder diese tiefe innere Entspannung, los gelöst. Weil ich mich sicher in seinem Arm fühle, geborgen und wohl behütet. Keine Spur von Anspannung oder Sorgen. Das Gefühl seiner Haut an meinem Gesicht, der Klang seines Herzens nah an meinem Ohr. Seine Präsenz in meinem Hirn und meinem Herz. Und meiner Muschi
Diese innerliche Ruhe kennen nicht viele von mir, weil es viel Vertrauen braucht, alle erlernten Mauern fallen lassen zu können. Es ist ein wunderschönes Gefühl, dass süchtig macht.
Donnerstag, 2. November 2023
Wärme
Ich vermisse Dich - Deine Wärme
Nicht nur die Wärme Deiner Haut, wenn wir eng verschlungen neben- und aufeinander liegen. So nah, dass ich kaum zu Dir aufsehen kann, weil mein Kopf so nah an Deinem Herzen ist.
Es ist auch die Wärme in meinem Herzen, die mich ausfüllt, meinen Kopf und meine Seele sanft umhüllt und meine Gedanken weicher werden lässt, wenn wir beieinander sind.
Die Welt fühlt sich mit Dir richtig an.
Dienstag, 31. Oktober 2023
Single - irgendwie
Wenn mich etwas begeistert, kann ich in Gesprächen sehr mitreißend sein. Meine Zuhörer mitnehmen, neugierig machen und den Wunsch erwecken mehr zu erfahren.
Meist ist dies ein guter Weg, aber bei einer Sache zeigen sich gerade die Schattenseiten.
In meinem Freundeskreis habe ich aus lauter Begeisterung auch über Ihn erzählt. Wie Sie sich vielleicht denken könne, nicht so ganz realitätsgetreu. Also weder die BDSM Basis, noch die Tatsache, dass er verheiratet ist. Und ich nicht mehr als seine Geliebte (und bei diesem Satz höre ich meinen eigenen Atem, der mir dabei tief aus dem Herzen kommt).
Da ich aber so begeistert über Ihn spreche, kommen jetzt die Folgen. Meine Freunde möchten ihn selber erleben, kennenlernen. Hm
Ich hatte von seinen Führungen durch Hamburg erzählt, von meiner Begeisterung, seinem Wissen und Enthusiasmus. Also kam die Frage, ob er sie beim nächsten Besuch auch einmal herumführen würde. Hm
Am Wochenende wollte eine meiner Freundinnen nach Hamburg kommen und meinte, dass sie Ihn gern einmal kennenlernen würde. Als ich dann fragte, meinte er vorsichtig, er wisse noch nicht, ob das terminlich klappen würde. Und warum K. ihn überhaupt kennenlernen wolle?
Heute dann unter anderem seine Antwort dazu, dass er leider an diesem Termin nicht könne.
Irgendetwas fühlte sich an Seiner Antwort anders an und um nicht wieder in eine Gedankensackgasse zu geraten, habe ich dieses Mal direkt nachgefragt:
"weil ich versprochen habe, mir nicht zu viele Gedanken zu machen, ohne zu fragen, gebe ich mir erst mal einen kleinen Schubs: Habe ich den richtigen Eindruck, dass Du Dich nicht ganz wohl gefühlt hast, dass K. Dich gern einmal treffen würde? Da ich das nachfühlen kann, wollte ich Dich fragen, ob das ein genereller Wunsch von Dir ist, da lieber keine Freunde von mir kennenzulernen? Denn dann hätte ich eine Lösung gefunden, ohne dass ich lügen müsste - was ich gern vermeiden würde. Ich hatte mir überlegt, dass die Neugierde meiner Freunde ja nur dadurch entsteht, dass ich von Dir erzähle. Wenn Du also sozusagen gar nicht existierst, ich Dich nicht erwähne, gibt es auch keine Nachfragen. Wäre das eine Lösungsmöglichkeit für Dich?"
Zwei Antwortmöglichkeiten gab es in meinem Hirn von seiner Seite dazu:
- Ja, ist mir lieber (weil es dann weniger Möglichkeiten gibt, dass es raus kommt)
- Nein, warum willst Du Dich nicht zu mir bekennen?
Mit Seiner Antwort bin ich nun zwar weiter, aber nicht besonders glücklich (jahaa, ich weiß, die Leute müssen nicht alle so denken wie ich. Aber es wäre doch so viel einfacher. Also für mich. Irgendwie)
"Liebste, Du findest schon den richtigen Weg. Ich hab keine Probleme mit Deinen Freundinnen. KussIch liebe Dich"