Samstag, 19. August 2017

Fortbildungen und Vorahnungen

Allein der Umstand, dass Fortbildung und Vorahnung ähnlich beginnen, aber unterschiedlich geschrieben werden, ist ein Unheil versprechendes Omen.

Jedenfalls, wenn man gern alle mögliche Ursachen an den Haaren herbei ziehen mag, die dazu führen, düstere Zukunftsprognosen stellen zu können.

Kurzum: Ich soll eine Fortbildung besuchen. Mache ich gern, ich lern gern Neues.
Was ich aber mit großer Skepsis betrachte, ist der 4-monatige Vorbereitungskurs auf diese Fortbildung. Weil aus der Vorbesprechung nämlich hervor geht, dass dieser Kurs die Teilnehmer der eigentlichen Fortbildung auf ein einheitliches Niveau (hier bitte eine Augenbraue skeptisch hochziehen) bringen soll.

Aus den Andeutungen schließe ich, dass dieses Niveau auf dem Level *wie öffne ich eine neue Word Datei* beginnen soll und mit *speichern Sie eine Kopie der erstellten Datei* enden wird.

Die Art von Kurs, bei der ich nach der ersten Stunde versuchen werde, unauffällig einen freien Wlan Zugang zu finden, der mich die restlichen 3 Monate, 30 Tage und 7 Stunden  vor dem kompletten Hirntod bewahren könnte.

Sämtliche Versuche meinen Gesprächspartner davon zu überzeugen, dass ich in so einem Kurs falsch aufgehoben wäre, haben leider nicht gefruchtet. Will ich die Fortbildung (ja, ich will), muss ich in diesen Kurs. Vermutlich braucht der Veranstalter noch Statisten, um die Förderung seines Kurses durchzudrücken.

Montag fängt der Spaß an, ich versuche immer noch mein Optimismuslevel auf einen Punkt über der roten Linie zu halten, aber die Prognose zeigt einen Absturz in den Keller voraus.

Drücke mir bitte jemand die Daumen

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